Nein, es gibt eine neuere Version, hab mich nicht getraut, das zu aktualisieren
das kann ich gut verstehen und ich bin auch ehrlich genug, mich ebenfalls als BIOS-Nicht-Aktualisierer zu outen.
Sowas mache ich nur dann, wenn ich ein Problem im BIOS vermute und das ausschließen möchte. Bisher ist das bei mir nie erfolgreich gewesen, das heißt, die Probleme lagen offenbar nie im BIOS.
Allerdings, wenn es ja keine Probleme gäbe, würde sich ja niemand die Mühe machen, neue Versionen zu veröffentlichen. Und viele kompetente Leute raten auch zu regelmäßigen Updates. Diese sind auch im Laufe der Zeit immer einfacher geworden, können bei neuen Motherboards zum Teil Online während des Betriebs gemacht werden und die Gefahr, dass ein Flash-Prom dabei durchbrennt, ist auch immer geringer geworden, weil diese Bausteine immer zuverlässiger funktionieren. Die sollten in der Regel wenigstens 1000 Flashs aushalten, was für ein Motherboard ja weit ausreichend ist.
Trotzdem: Mir sind tatsächlich schon einige PCs verreckt, wenn ich die BIOS-Batterie ersetzt habe. Eine Serie, die wir in der Firma nutzen, ist dafür offenbar bekannt, dass genau das passieren kann. Die booten nachher einfach nicht mehr und logischerweise wechsele ich bei diesen Typen die Batterien nicht mehr vorsorglich. Hand aufs Herz: wer wechselt seine BIOS-Batterien vorsorglich?
Was ist wichtiger? Aktuelles BIOS oder funktionierende Batterie?
Wie gesagt, ich kann das gut verstehen, dass du auch ein BIOS-Aktualisierungs-Muffel bist. Möchte dich aber gleichzeitig auch ermutigen, denn ganz offenbar gibt es ja ein Problem bei dir. Das du natürlich nicht lösen musst. Brauchst ja nicht unbedingt OpenBSD zu benutzen.