Ihr seid ja in eurem Eifer richtig niedlich, na mal sehen ob wir wieder auf den Boden der Realitäten zurückkommen, denn einige scheinen ja ihren blinden Anti-Linux, Anti-GPL Aktionismus und ihre Unkenntniss über das genutzte OS freien Lauf zu lassen.
Ich versuche es auf einer sachlichen Ebene fortzuführen. Bevor wieder einige ihre Hasskappe aufsetzen betone ich das ich gar nicht behaupte das FreeBSD (ich beziehe mich ausschliesslich auf diese BSD Variante) schlecht ist, sondern zeige nur auf wohl Mängel sind die wünschenswert wären sie zu beheben. Genau darauf zielte von Anfang an, mein erster Kommentar in Richtung Framework für TV und Sound.
Das ich mit diesem Thema nicht alleine stehe und mich damit beschäftige ist mir klar. Auch wenn einige kein TV oder Radio besitzen. Als Beispiel wer sich aus dem FreeBSD Umfeld mit solchen Applikationen beschäfigt einmal
Greg Multimedia Packages Gregs
Setting up a Videorecorder was wohl mit den FreeBSD Programmen nicht so erfolgreich war und Gregs
Multimedia Links.
Von dort gelangt man auch zu einem
inoffiziellen Port von MythTV einem genialen Programm das eben nur auf das V4L Framework aufsetzt. Mittlerweile gibt es auch einen Port zur Hauppauge PVR250 in wie weit der richtig läuft kann ich nicht beurteilen da ich solch eine Karte nicht besitzte.
Natürlich beschäftigen sich auch andere noch mit diesem Thema. Hoffe er wird nicht wie ich als Spinner deswegen bezeichnet.
le baut sich einen Videorecorder. Ich zitiere von seinem Blogeintrag:
Mangels passender Treiber-Unterstützung mußte ich auf FreeBSD verzichten (das Herz tut mir weh)...So landete ich bei Linux.
Nun nochmals zum Problem auf das ich im ersten Posting ansprach. In der Portssammlung gibt es diverse Programme zum Thema
Multimedia und
Audio. Somit können wir schon mal die Argumente von Juedan entkräften, der wohl immer noch der Meinung ist, das FreeBSD ein Serverbetriebssystem sei. FreeBSD erklärt sich selber als Server-
und Desktopsystem. Auch ist es sinnlos darüber zu philosophieren was ein Desktopsystem ist, die Antwort liegt in den Ports. Wem das nicht gefällt braucht sie nicht zu installieren, sondern kann seinen Desktop als Schreibmaschine oder $Editorsystem verwenden. Ich beziehe mich auf das was ich in den Ports vorfinde und da sind die von mir aufgeführten Programme enthalten. Das hat überhaupt nichts mit Linux ist besser als FreeBSD zu tun.
Nur hier ist der Haken. Es gibt nämlich Applikationen die nach FreeBSD portiert wurden, die aber um ihre komplette Funktionsvielfalt zu erfüllen auf einem entsprechenden Framework aufsetzen müssen. Somit ist Xawtv um das Beispiel was genannt wurde zu benutzen, unter Linux ein sehr gutes Tool, unter FreeBSD arbeitet es nur mit halber Kraft (Bsp. Skalierung auf Vollbild)
Wo ist also für die Gralshüter jetzt das Problem auf das ich verwies?
Zum Thema BSD Lizenz. Selbstverständlich favorisiere ich die GPL, das machen hier einige wer genau mitliest und hat mit dem Thema hier weniger zu tun. Worauf ich anspielte ist das die GPL BSD-Code integrieren kann. BSD kann aber keinen GPL-Code integrieren. Diese Aussage von mir bezog sich übrigens eher auf das Journaling Filesystem denn das halte ich für einen integralen Bestandteil von BSD. Somit würde die BSD Lizenz sich selbst im Wege stehen. Denn warum sollte man nicht bewährte Journaling FS benutzen, ob man die bestehenden JFS will steht auf einem anderen Blatt. Nur Fakten warum nicht sind bisher nicht genannt worden, genaus wie Alsa und V4l einfach nur schlecht sind.
Wer daraus wie asg einen Flame veranstalten will, bitte. Da ich über einen juristischen Background verfüge, sehe ich manche Dinge eben nicht aus einer dogmatischen Brille, sondern beurteile sie differenzierter.
Ich wiederhole mich ungern, aber vielleicht sollten einige erst lesen und dann mal nachdenken was ein anderer kritisiert. Das meine Kritik nicht ungerechtfertigt ist, hab ich an einigen Beispielen aufgelistet. Ob FreeBSD sich nun Richtung Multimedia Desktop entwickelt oder in China fallen die Reissäcke um ist mir letzendlich egal.
So viel Spass noch beim rumflamen, mal lesen was für amüsante Ergüsse da noch kommen, aber vielleicht denken einige auch erst mal nach.