PC-BSD 0.7.5 in LiNUX+

SierraX

Well-Known Member
In der aktuellen Ausgabe (09/05) der Zeitschrift LiNUX+ befindet sich ein extrem kurzer Artikel mit minimal Installationsanweisung der auf einer der DVDs vorhandenen PC-BSD x86-ISO. Besonders hervorgehoben wird in dem Artikel das eigens eingefuerte Paketmanagment mit den .pbi Dateien welche die Abhaengigkeitshoelle verhindern soll.

LiNUX+ bezeichnet sich selbst als groesstes europaeisches Magazin ueber Linux, scheint aber trotzdem probleme mit der Aktualitaet zu haben. So befindet sich ein kleines Essay ueber die Interviewreihe mit Linus Torvalds, Theo de Raadt und Christos Zoulas die bereits ca. 2 Monate vor dem Erscheinungstermin bei newsforge und forbes veroeffentlicht wurden, in den News.

Zusaetzlich befinden sich auf den 2 DVDs unter anderem:
Fedora Core 4
EnterpriseDB
OpenSolaris Quellen
Buch "Java Application Development on Linux" als PDF Datei
Buch "Understanding the Linux Virtual Memory Manager" als PDF Datei
 
...
Wenn die Sache mit portupgrade und make update weiterhin so gut funktioniert, lasse ich mein system demnächst von einem cronjob aktualisieren. Da pfeif ich auf andere Paketsysteme.
 
portupgrade, portsnap, portaudit und pkg_cutleaves tun den rest :cool:
etwas anderes als die ports kommen für mich nicht mehr in frage
 
ein Paketsystem das mit einer install.exe vergleichbar ist, koennte die akzeptanz der BSDsysteme steigern. Nachteil ist die Platzverschwendung, da ggf. Bibliotheken in xfacher ausfertigung vorhanden sind. Fuer Server und Geekrechner ist das unakzeptabel aber die anvisierte Zielgruppe sollte damit gut bedient sein.
 
dito !

Fast jede Linux Distribution hat ein eigenes, zu allen anderen inkompatibeles (alien lasse ich jetzt mal außen vor) Paketmanagement.

Und jetzt fangen die auch schon an out-of-the-box BSD-"Distributionen" zu machen, wogegen ja auch nichts einzuwenden ist, weil es BSD Benutzerfreundlicher macht, und sich mehr Menschen trauen mal einen Blick über den Linux-Tellerrand zu werfen, dass sie aber alle schlechten Angewohenheiten von Linux (dirty hacks, einene Pakete, Mountpunkte unter /home/user ....) übernehmen finde ich sch#"§$"%...

Einen Standart braucht es und das ist für Programme momentan eben der plattformunabhängige Source Code.
 
Von mir aus können sie ein Paketsystem basteln, das sie dann ausschließlich mit Static-Builds füttern. Wenn das mehr Benutzer zu BSD bringt soll mich das freuen, nicht weil ich solche Benutzer haben will oder so ein System nutzen will, sondern weil mehr Verbreitung offener Systeme hoffentlich mehr Unterstützung bei der Treiberentwicklung durch Hardwarefirmen mit sich bringt.

Der Hauptgrund dafür das bei Windoom alle Software mitsamt den meisten Abhängigkeiten ausgeliefert wird ist meiner Meinung sowieso, dass auf CDs (Haupt-Distributionsmedium) so viel Platz ist.
 
In der gleichen Zeitschrift wird Aurox 11.0 betrachtet. Dort gibt es einen Abschnitt den ich hier ganz gern zitieren wuerde.
Linux+ schrieb:
Die Entwickler behaupten, die meisten Menschen, die einen Rechner benutzten, waeren gar nicht daran interessiert, welche Prozesse im Hintergrund laufen, welche Dienste aktiviert wurden und welche Version der Hauptbibliothek in der Distribution verwendet wurde.
Sie sind der Meinung, ein Benutzer sei nur daran interessiert, dass der Rechner ihm das bietet, was er benoetigt: einen E-Mail-Client, einen Webbrowser, ein Office-Paket und die Unterstuetzung von Peripheriegeraete.

Ich persoenlich meine halt auch, das der Benutzer so einfach wie moeglich neue Programme nachinstallieren will. Ohne das ganze System updaten zu muessen.

Ist das gleiche wie beim codec-geschisse
 
nevixpain schrieb:
Einen Standart braucht es und das ist für Programme momentan eben der plattformunabhängige Source Code.
Erstmal ist eine Standart z.B. ein Handstand, und kein Source Code. Und zweitens ist ein Source Code per se nicht plattformunabhängig, sondern höchstens die jeweilige Programmiersprache, und das auch nur eingeschränkt. Das nächstbeste Buch über plattformunabhängige Programmierung hilft bei Bedarf auf die Sprünge.

[[LoN]Kamikaze] schrieb:
Von mir aus können sie ein Paketsystem basteln, das sie dann ausschließlich mit Static-Builds füttern.
Das sollte mit dem FreeBSD-Portssystem gehen. Und wenn es praktisch noch nicht gehen sollte, dann zumindest theoretisch, und mit etwas Programmierarbeit bekommt man das auch praxistauglich. Wäre nicht das erste Mal, daß das Portssystem erweitert wurde.

Die Sache ist doch einfach die, daß man jede Anwendung mehr oder weniger manuell in ein Paketverwaltungssystem integrieren muß. Beim FreeBSD-Portssystem wurde das für 13391 Anwendungen schon erledigt, warum also bei einem auf FreeBSD aufbauenden System ein eigenes Paketverwaltungssystem entwickeln? Mit wesentlich weniger Manpower kann man das Portssystem um Static Builds erweitern, wenn das nicht ohnehin schon geht. (Ja, ich bin zu faul, das jetzt auszuprobieren, vielleicht gucke ich heute Abend nach.)

[[LoN]Kamikaze] schrieb:
Der Hauptgrund dafür das bei Windoom alle Software mitsamt den meisten Abhängigkeiten ausgeliefert wird ist meiner Meinung sowieso, dass auf CDs (Haupt-Distributionsmedium) so viel Platz ist.
Falsch. Der Grund dafür ist, daß bei Windows halt "nichts" dabei ist und die Hersteller von Drittsoftware schlecht schreiben können: "Um dieses Programm zu benutzen, brauchen Sie die Bibliotheken X, Y und Z sowie die Programme A, B, C." Bei FreeBSD-Ports dagegen wird das einfach als Dependency gelöst, aber aus nachvollziehbaren Gründen ist das bei Windows nicht möglich. Also wird eben alles auf die CD gepackt.
 
Stell dir Vor das Hauptmedium wäre das Internet, dann würden installer wahrscheinlich tatsächlich nur die libs/dlls saugen, die noch nicht auf dem System sind.
 
Manche möchten behaupten, daß das Hauptmedium für Windows-Software auch heute schon das Internet ist. Zumindest für die höherpreisige. :rolleyes:

Im Prinzip scheitert deine Vision aber daran, daß Windows keine zentrale Softwareverwaltung kennt. Also müsste jeder Hersteller sich selbst drum kümmern, wo er eventuell abhängige Libs bzw. Programme herbekommt, also im Grunde ein eigenes Portssystem entwickeln. Nur hat da eben niemand Bock drauf und deswegen wird der Kram einfach dem Produkt beigepackt. Das ist auch bei Download-Versionen von Kaufsoftware der Fall, das sind im Prinzip auch nichts anderes als selbstextrahierende Archive einer Installations-CD.
 
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