Portupgrade schlaegt fehl

kotzkroete

/* no comment */
Hallo,
ich wollte mir vorhin unter meinem FreeBSD 6.2 System die ports upgraden.
Habe per cvsup den tree geupdatet und dann, wie im Handbuch beschrieben, portmanager -u ausgefuehrt.
Das dauerte ziemlich lange, bis ich gerade eben folgende Meldung bekam:
portmanager 0.4.1_9 INFO: finished with some ports not updated if --log was use
d see /var/log/portmanager.log
--log hatte ich natuerlich nicht benutzt.

Jetzt fehlen mir hunderte von ports, denen die xorg-libraries-7.3 fehlen.

Was soll ich nun machen? Ich traue mich nicht den Computer runterzufahren, da ich dann X11 vermutlich nicht mehr starten koennte, was die Fehlerbehebung nicht unbedingt vereinfachen wuerde.

Was kann ich denn da jetzt machen? Wo bekomme ich die xorg-libraries-7.3 her?

Hoffe ihr koennt mir schnell helfen, danke.

Edit: Unter andrem kommt auch folgende Fehlermeldung:
skipping xorg-libraries-6.9.0 /x11/xorg-libraries marked IGNORE reason: failed d
uring make fetch
Habe mal manuell ein "make fetch" ausgefuehrt:
This looks like an incompletely removed old version of X. In the current version, /usr/X11R6 must be a symlink if it exists at all.Please read /usr/ports/UPDATING (entry of 20070519) for the procedure to upgrade X.org related ports.*** Error code 1

Stop in /usr/ports/x11/xorg-libraries.
Und werde mich erstmal mit dieser Upgrade prozedur, die da beschrieben ist beschaeftigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jetzt fehlen mir hunderte von ports, denen die xorg-libraries-7.3 fehlen.
Der Satz ist gut :D
Fehlen dir jetzt wirklich Ports oder fehlt den upgedateten Ports einfach die neue x-org lib?
Du könntest z.B. ein portmanager -s | grep OLD laufen lassen um zu sehn, welche Ports noch nicht geupt wurden, was aber eigtnlich unnötig ist.
Lass einfach nochmal ein portmanager -u laufen.
Oder du nutzt portmaster oder portupgrade (welches dir auch erlaubt mit -P fertige pkgs zu installieren). Lass dein X einfach solange laufen.
 
Gut danke dir.
Gott sei dank ist in /usr/ports/UPDATING ganz gut beschrieben, wie man xorg upgradet (hoffentlich funktioniert es).
Die ports fehlen mir nicht, aber viele Programme sind nun gegen die falschen libs gelinkt.

EDIT: Mache gerade ein zweites mal portupgrade -u und werde dann nach der Anleitung vorgehen.
 
Ich hasse zwar selbst diese "Warum benutzt du nicht XXX"-Nachrichten, aber schaut euch mal "Portmaster" an (war auch vorher mit Portupgrade unterwegs). Wenn ihr eine 2. Maschine am Start habt, solltet ihr es zumindest mal antesten, da Portmaster und Portupgrade sich nicht wirklich lieb haben, sprich Paralellbetrieb ist nicht ratsam :) (mein letzter Stand).

Gruß
 
Jau Portmaster ist nett, ich wusste bis zu diesem Fred hie rnicht, dass es Portmanager gibt :D
 
Irgendwie lese ich das von Portmaster-Usern häufig, dass es ja so toll sein soll. Aber nen wirklichen Vorteil ggü. portupgrade, welches das klar bessere Ökosystem in Form von Doku/Howtos/Anleitungen (und auch in der UPDATING) hat, habe ich noch nicht gefunden. Was ist denn der große portmaster-Mehrwert, der den Nachteil des fehlenden Ökosystems wie bei portupgrade wieder wett macht?

Ich würd eher klar auf ein Tool setzen und dann damit die Probleme beheben, statt zu versuchen, bei Problemen das Werkzeug zu wechseln.

Code:
expr `grep portupgrade /usr/ports/UPDATING | wc -l` / `grep portmaster /usr/ports/UPDATING | wc -l`
7
7:1 für portupgrade gegen portmaster. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Portmaster ist ein Shellscript ohne DB oder ähnlichem dahinter. Einfach (wobei das erstellen des Scriptes wphl weniger einfach war) und gut.
 
Ja gut, portupgrade brauch Ruby, aber abgesehen vom Storage-Bedarf der portupgrade-DB, welchen Vorteil habe ich als Anwender, keine DB zu haben bei portmaster?
 
Ja gut, portupgrade brauch Ruby, aber abgesehen vom Storage-Bedarf der portupgrade-DB, welchen Vorteil habe ich als Anwender, keine DB zu haben bei portmaster?

Der Vorteil ist, daß die DB nicht aktualisiert/gepflegt werden muß. Das äußert sich besonders bei vielen installierten Ports in einem dramatischen Zeitvorteil. Außerdem kann man sich die DB nicht zerschießen wenn man keine braucht.

Der einzige Nachteil von Portmaster ist imho, daß man kein -P Flag hat und somit beim Upgrade vorher mit pkg_add rumhantieren muß oder aber immer alles selbst zu bauen hat.

Gruß
 
Sry, hab den Link auf den (etwas rudimentären) Wiki-Artikel vergessen):
http://wiki.bsdforen.de/anwendungen/portmaster

Für mich pers. ist die Killerfunktion, daß im Vorfeld alle make config gemacht werden (also alles was Interaktion vom Benutzer erfordert), sodaß die Kiste dann ohne weiteres zutun am kompilieren ist. Weiteres siehe auch im Artikel, der gerne ergänzt werden kann.

PS: Was blöd ist (aber zu verschmerzen), ist die Tatsache, dass der ganze Lauf durch einen als Broken gekennzeichneten Port, abgebrochen wird. Ich hoffe hier gibt es noch Verbesserungen.
 
Also, ich habe gestern Abend so gegen 2 mein Computer doch runtergefahren und, wie ich vermutet hatte, konnte ich X natuerlich nicht mehr starten.

Also musst ich einige Pakete per Hand installieren und nebenbei mit lynx nach Loesungen googlen.

Ein Problem war, dass das modul libpcidata.so von Xorg fuer eine falsche Version gebaut war.
Das hatte sich erledigt, als ich irgendein Paket neuinstalliert hatte.
Der naechste Fehler war, dass Xorg die "fixed" Schriftart nicht finden konnte.
Ich googlete und fand, dass man font-misc-misc und font-cursor-misc neuinstallieren sollte.
Das tat ich dann auch (wobei ich mir erstmal Kenntnisse des Paketsystems aneignen musste, benutze noch nicht lange FreeBSD) und mittlerweile kann ich zumindest X wierde starten.
Jetzt bin ich gerade noch dabei den Rest zu aktualisieren.

Irgendwie macht es mich allerdings traurig, dass X wieder geht. 8 Virtuelle Terminals (lynx auf einem laufend) machen auch spass :P

Naja, kann jetzt den Thread auf geloest setzten.
Edit: Hm? Wie kann man denn den Threadtitel bearbeiten?
 
Für mich pers. ist die Killerfunktion, daß im Vorfeld alle make config gemacht werden (also alles was Interaktion vom Benutzer erfordert), sodaß die Kiste dann ohne weiteres zutun am kompilieren ist.
Das habe ich mit portconfig von Kamikaze und portupgrade in einer Zeile nacheinander (oder alternativ einem eigenen kleinen portupgrade-Skript) auch...
 
Wobei du dann portconfig-recursive verwenden solltest, falls neue Abhängigkeiten mit reinkommen.

Ich benutze übrigens auch portmaster. Portupgrade braucht viel Arbeitsspeicher und ist in letzter Zeit sehr unzuverlässig gewesen.
 
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