danlei
Well-Known Member
Athaba schrieb:Irgendwie verwende ich wirklich nur Minderheitensoftware![]()
Ach... ich versteh' Dich. *Athaba auf die Schulter klopf und verständnisvoll guck*
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Athaba schrieb:Irgendwie verwende ich wirklich nur Minderheitensoftware![]()
Ich denke das liegt an dem Ziel alles mit der kleinsten Sprache zu erledigen. Wenn es geht nimm sh, wenn das nicht reicht awk. Wenn das nicht reicht nimmst du entweder eine Skriptsprache (wie Perl eben) oder gleich C/C++. Wobei sich meistere dann wohl für letzteres entscheiden.Athaba schrieb:Ist ja noch gar nicht so lange her, dass alles von Perl auf Shellskripte umgetauscht wurde. Immerhin wurde ja lage Zeit im Unixbereich ein großteil der kleineren Programme und Administratorhilfen in Perl programmiert. Was ist nur daraus geworden? Alle zu Python und Ruby abgewandert?
aspiring schrieb:@Daemon
Ich musste mich in Info mit Pascal rumschlagen
Hast Du ein Glück!

rumschlagen *grusel* Mal schauen was im kommenden Schuljahr ansteht... 

*grins*aspiring schrieb:Ich war mir, nachdem ich geantwortet hatte, auch nicht mehr sicher, ob ich Dich richtig verstanden habe.![]()
Ich arbeite mit DrScheme. Fuer die Programme die ich bisher geschrieben habe brauche ich die GUI-Version nicht unbedingt, ich arbeite aber irgendwie lieber damit (wohl noch ein Relikt aus "Windows"-Zeitenaspiring schrieb:Mit welchem Scheme arbeitest Du denn?
). mzscheme habe ich mir auch mal angeschaut, aber fuer meine (bisherigen) Zwecke keine nennenswerten Unterschiede ausgemacht.
Athaba schrieb:Alle zu Python und Ruby abgewandert?
Aus vielen ist falsch. Genau aus einem Berech und das ist Web.Gecko schrieb:Php hat Perl aus vielen Bereichen verdrängt das ist wohl war.
aspiring schrieb:Wer sind denn die anderen vier Lispler hier?
Lisp finde ich durch seine unglaubliche Flexibilität interessant, man kann einfach fast jedes Paradigma darin umsetzen, ohne dass es wie ein Fremdkörper wirkt. Für die meisten Aufgaben ist man mit einer "spezielleren" Sprache besser bedient, aber wenn man bedenkt, was Lisp schon seit fast fünzig Jahren kann - Respekt.
Ruby hat für mich inzwischen Python als objektorientierte Sprache der Wahl abgelöst, für den Großteil der Fälle kommt man damit einfach am schnellsten und mit dem geringsten Aufwand ans Ziel - und hat dabei noch Spaß. Python hat noch die besseren Bibliotheken, aber Ruby ist die bessere Sprache.
Perl war mal die Sprache der Wahl, ist aber inzwischen durch andere Sprachen überholt worden. Es gab eine Zeit, in der Perl wirklich eine Offenbarung war (mächtiger als die Shell, weniger Arbeit als C++); inzwischen zeigen Python und Ruby die Schwächen von Perl gnadenlos auf.
Azazyel schrieb:Python hat noch die besseren Bibliotheken, aber Ruby ist die bessere Sprache.
Haskell als rein funktionale Sprache zeigt, wie man gewisse Problemstellungen durch funktionale Programmierung äußerst elegant lösen kann. Nicht umsonst haben sich viele moderne Sprachen, u.a. Ruby, die ein oder andere funktionale Technik angeeignet. Ich stimme aspiring zu, funktionale Programmierung wird meiner Meinung nach mittelfristig in einem Atemzug mit prozeduraler und objektorientierter Programmierung genannt werden.
Vermisst habe ich in der Liste unter anderen Scheme und OCaml, aber man die Umfrage ja nicht beliebig groß machen.
Dafür hätte ich ebenfalls C und C++ getrennt. Mag C durch seine Schlichtheit noch gut zur Hardware-nahen Programmierung geeignet sein und eine gewisse Eleganz haben, so kann man bei C++ nur noch von einem Monstrum sprechen.
Für viele elementare OO-Konzepte braucht man Workarounds wie Templates oder spezielle "Design Patterns". Die STL, mit der C++ überhaupt erst benutzbar ist, leidet an ihrer Komplexität, und selbst mit Boost hat man immer das Gefühl, immer um die Umzulänglichkeiten der Sprache herumzuarbeiten.
Letzten Endes hat man mit C++ weder die Vorteile, die man von einer statischen Sprache erwarten würde (wie z.B. bei OCaml), noch die Flexibilität einer dynamischen Sprache wie Ruby. C++ ist ein so verwässerter Kompromiss, dass man letzten Endes immer gegen die Sprache arbeitet. Wenn ich mich mehr mit den Eigenheiten der Sprache denn der eigentlichen Aufgabe beschäftige, läuft etwas verdammt falsch.
Java verliert zwar im Vergleich zu C++ einiges an Flexibilität, dafür ist die Sprache meines Eindrucks nach für Normalsterbliche besser zu programmieren. Sie leidet zwar an ähnlichen Krankheiten (miserable Objektorientierung), dafür hat man nicht ganz so viele Möglichkeiten, sich in den Fuß zu schießen.
Perl war mal die Sprache der Wahl, ist aber inzwischen durch andere Sprachen überholt worden. Es gab eine Zeit, in der Perl wirklich eine Offenbarung war (mächtiger als die Shell, weniger Arbeit als C++); inzwischen zeigen Python und Ruby die Schwächen von Perl gnadenlos auf.
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