programmiersprachen (reloaded)

in welcher sprache codet ihr am liebsten?

  • Assembler

    Stimmen: 15 9,7%
  • awk/sed

    Stimmen: 13 8,4%
  • Basic

    Stimmen: 6 3,9%
  • Brainfuck

    Stimmen: 4 2,6%
  • C/C++

    Stimmen: 80 51,6%
  • Haskell

    Stimmen: 3 1,9%
  • Java

    Stimmen: 35 22,6%
  • Lisp

    Stimmen: 5 3,2%
  • Matlab/Octave

    Stimmen: 2 1,3%
  • Modulla

    Stimmen: 0 0,0%
  • PHP

    Stimmen: 36 23,2%
  • Perl

    Stimmen: 29 18,7%
  • Python

    Stimmen: 20 12,9%
  • Ruby

    Stimmen: 22 14,2%
  • Shell

    Stimmen: 33 21,3%
  • Smalltalk

    Stimmen: 3 1,9%
  • TCL/TK

    Stimmen: 1 0,6%
  • Verilog/VHDL/SystemC

    Stimmen: 1 0,6%
  • ich bin dafuer diese umfrage zu schliessen, die gabs schonmal

    Stimmen: 9 5,8%
  • nein, lass diese umfrage offen!

    Stimmen: 57 36,8%

  • Umfrageteilnehmer
    155
Athaba schrieb:
Ist ja noch gar nicht so lange her, dass alles von Perl auf Shellskripte umgetauscht wurde. Immerhin wurde ja lage Zeit im Unixbereich ein großteil der kleineren Programme und Administratorhilfen in Perl programmiert. Was ist nur daraus geworden? Alle zu Python und Ruby abgewandert?
Ich denke das liegt an dem Ziel alles mit der kleinsten Sprache zu erledigen. Wenn es geht nimm sh, wenn das nicht reicht awk. Wenn das nicht reicht nimmst du entweder eine Skriptsprache (wie Perl eben) oder gleich C/C++. Wobei sich meistere dann wohl für letzteres entscheiden.
 
Hallo Athaba,

braucht's nicht verzweifeln unter der Suse ist Perl noch federführend, während das bei RedHat (Mandrake=Mandriva) schon immer Python war.
Ein führender Entwickler sagte mal zu einer höheren Sprache sollte man immer noch eine Skriptsprache verwenden.
Dem kann ich mich voll und ganz anschliessen, Php hat Perl aus vielen Bereichen verdrängt das ist wohl war.
Das ist halt die Evolution innerhalb der Programmierung.
Allerdings muss Neues und altbewährtes nicht im Widerspruch zueinander stehen, siehe mein Beispiel SmallTalk einer der ältesten Sprachen überhaupt, deren System VM dann Java aufgegriffen hat.

Vollkommen objektorientiert sind sowieso nur 2 oder vielleicht 3 Sprachen und Ruby ist eine davon.

Schau Dir Objektive C an ne vollkpmmen andere Syntax ( C /C++) alls es mann / frau vermuten könnte.
Unter Mac sehr beliebt und hat dort Java den Rang abgelaufen siehe den neuen WebBrowser in objektive C geschrieben.

mfg
 
C und C++ sind ja wohl unterschiedliche Sprachen - wieso bekommen die nur einen Punkt?

Und ausserdem fehlt da Forth. Die geilste Sprache wo gibt. Und im Gegensatz zu anderen Exoten wie Brainfuck tatsächlich in der "freien Wildbahn" anzutreffen.
 
aspiring schrieb:
@Daemon
Ich musste mich in Info mit Pascal rumschlagen :(

Hast Du ein Glück!

Ich habe mich wohl falsch ausgedrueckt. :ugly:
Mit Scheme programmiere ich ab und an mal was um die Loesung fuer Matheaufgaben zu bekommen, das mach ich aber privat zu meinem Vergnuegen :)

In Informatik durfte ich mich letztes Jahr mit JavaScript :eek: rumschlagen *grusel* Mal schauen was im kommenden Schuljahr ansteht...
Um von dem JavaScript-Geraffel wegzukommen habe ich dann angefangen mir C beizubringen.
 
Ich war mir, nachdem ich geantwortet hatte, auch nicht mehr sicher, ob ich Dich richtig verstanden habe. :)

Mit welchem Scheme arbeitest Du denn?

Mich ziehts zwar eher in Richtung Common-Lisp (CMUCL), aber bei DrScheme/MrEd find ich sehr praktisch, dass man standalone GUI-Apps für Windows und Unix erstellen kann. Das ist mit CL nicht so einfach zu machen. Standalone an sich ist schon problematisch genug; dann ne portable GUI-Lib zu finden setzt noch einen drauf. Die Jungs von PLT machen gute Arbeit (obwohl ich im Moment Huddel mit den DLL's unter XP hab).
MIT-Scheme scheint auch noch sehr beliebt zu sein, aber ich schweif schon wieder ab.

Scheme hat auf jeden Fall auch seinen Reiz; im Gegensatz dazu kommt mir CL immer wie ein Dinosaurier vor ;)
 
aspiring schrieb:
Ich war mir, nachdem ich geantwortet hatte, auch nicht mehr sicher, ob ich Dich richtig verstanden habe. :)
*grins*

aspiring schrieb:
Mit welchem Scheme arbeitest Du denn?
Ich arbeite mit DrScheme. Fuer die Programme die ich bisher geschrieben habe brauche ich die GUI-Version nicht unbedingt, ich arbeite aber irgendwie lieber damit (wohl noch ein Relikt aus "Windows"-Zeiten :ugly: ). mzscheme habe ich mir auch mal angeschaut, aber fuer meine (bisherigen) Zwecke keine nennenswerten Unterschiede ausgemacht.

Einen Vorteil hat das programmieren in Lisp/Scheme meiner Meinung nach: Man lernt in einem "Klammerurwald" den Ueberblick zu behalten. Das war mir schon des oefteren eine Hilfe :)

Gruss,
Philipp
 
Müssen wir hoffen, dass Parrot bald fertig ist. Dann können wir für alles mögliche den selben Interpreter verwenden. Hmm.. was hat das für Vorteile?
Naja, zumindest laufen dann alle Programme auf allen Parrotunterstützten OSs/Architekturen. Im Grunde sogar Assemblerprogramme (Parrot Assembly).
Warum brauchen alle interesanten Dinge immer ewig bis sie fertig sind?
Vielleicht sollte ich wirklich mal richtig mit C beginnen, damit ich mithelfen kann.

Ist jemand da der Parrot schon mal verwendet hat?
 
Athaba schrieb:
Alle zu Python und Ruby abgewandert?

Ruby regelt.
Perl ist ekelhaft. (jetzt bekomm ich bestimmt einen auf den Deckel)
Um C/C++ (das in einem zu nennen ist schon son Fall für sich ;-) ) kommt man nicht drum rum meist.
Python gibt mir vor wie ich einzurücken hab, lass ich mir nicht gefallen ;-)
PHP ist nicht so schlimm wie gerne gesagt wird. Sau-Code kann man auch mit anderen Sprachen produzieren.
Java hab ich ausser ein Programm noch keins gesehen, was wirklich schnell und zuverlässig lief. Das oft genannte Plattformunabhängig stinkt gewaltig.

Fazit: Problem <-- passende Sprache für nehmen und nicht Sprache -> Probleme schaffen.

Gecko schrieb:
Php hat Perl aus vielen Bereichen verdrängt das ist wohl war.
Aus vielen ist falsch. Genau aus einem Berech und das ist Web.
Und genau da hat PHP auch seine stärke und kann auch gerechtfertigt sein.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das C und C++ verschieden sind ist mir schon oft aufgefallen, das wenn ich sachen aus C in C++ uebernehmen will, sie dann nicht mehr laufen.
und ich denke das viele C/C++ nehmen, weil man den sprachen eigentlich alles machen kann und auch noch recht schnell.
Wenn man sehr nah an der hardware programmiert nimmt man ASM wenn man es nicht kann ansonsten C. Mir wurde im Informatikunterricht gesagt das nur C beigebracht wird weil man damit am besten jede weitere Sprache lernen kann (Java, PHP,...)

Aber wie schon gesagt am besten ist es die Sprache zu nehmen mit der man am besten das programm schreiben kann.

Wird wohl keinen geben der Webseiten mit ASM programmiert
oder in php ein OS
 
aspiring schrieb:
Wer sind denn die anderen vier Lispler hier?

Ich habe auch noch für Lisp gestimmt, gleich neben Ruby und Haskell.

Lisp finde ich durch seine unglaubliche Flexibilität interessant, man kann einfach fast jedes Paradigma darin umsetzen, ohne dass es wie ein Fremdkörper wirkt. Für die meisten Aufgaben ist man mit einer "spezielleren" Sprache besser bedient, aber wenn man bedenkt, was Lisp schon seit fast fünzig Jahren kann - Respekt.

Ruby hat für mich inzwischen Python als objektorientierte Sprache der Wahl abgelöst, für den Großteil der Fälle kommt man damit einfach am schnellsten und mit dem geringsten Aufwand ans Ziel - und hat dabei noch Spaß. Python hat noch die besseren Bibliotheken, aber Ruby ist die bessere Sprache.

Haskell als rein funktionale Sprache zeigt, wie man gewisse Problemstellungen durch funktionale Programmierung äußerst elegant lösen kann. Nicht umsonst haben sich viele moderne Sprachen, u.a. Ruby, die ein oder andere funktionale Technik angeeignet. Ich stimme aspiring zu, funktionale Programmierung wird meiner Meinung nach mittelfristig in einem Atemzug mit prozeduraler und objektorientierter Programmierung genannt werden.

Vermisst habe ich in der Liste unter anderen Scheme und OCaml, aber man die Umfrage ja nicht beliebig groß machen.

Dafür hätte ich ebenfalls C und C++ getrennt. Mag C durch seine Schlichtheit noch gut zur Hardware-nahen Programmierung geeignet sein und eine gewisse Eleganz haben, so kann man bei C++ nur noch von einem Monstrum sprechen.

Für viele elementare OO-Konzepte braucht man Workarounds wie Templates oder spezielle "Design Patterns". Die STL, mit der C++ überhaupt erst benutzbar ist, leidet an ihrer Komplexität, und selbst mit Boost hat man immer das Gefühl, immer um die Umzulänglichkeiten der Sprache herumzuarbeiten.
Letzten Endes hat man mit C++ weder die Vorteile, die man von einer statischen Sprache erwarten würde (wie z.B. bei OCaml), noch die Flexibilität einer dynamischen Sprache wie Ruby. C++ ist ein so verwässerter Kompromiss, dass man letzten Endes immer gegen die Sprache arbeitet. Wenn ich mich mehr mit den Eigenheiten der Sprache denn der eigentlichen Aufgabe beschäftige, läuft etwas verdammt falsch.

Java verliert zwar im Vergleich zu C++ einiges an Flexibilität, dafür ist die Sprache meines Eindrucks nach für Normalsterbliche besser zu programmieren. Sie leidet zwar an ähnlichen Krankheiten (miserable Objektorientierung), dafür hat man nicht ganz so viele Möglichkeiten, sich in den Fuß zu schießen.

Perl war mal die Sprache der Wahl, ist aber inzwischen durch andere Sprachen überholt worden. Es gab eine Zeit, in der Perl wirklich eine Offenbarung war (mächtiger als die Shell, weniger Arbeit als C++); inzwischen zeigen Python und Ruby die Schwächen von Perl gnadenlos auf.
 
Lisp finde ich durch seine unglaubliche Flexibilität interessant, man kann einfach fast jedes Paradigma darin umsetzen, ohne dass es wie ein Fremdkörper wirkt. Für die meisten Aufgaben ist man mit einer "spezielleren" Sprache besser bedient, aber wenn man bedenkt, was Lisp schon seit fast fünzig Jahren kann - Respekt.

Stell Dir mal vor, es gäbe soviele Libs wie für Python, sowas wie 'Lisp on Rails' oder einen neuen Standard, in dem Sachen wie Regular Expressions, GUI und so weiter berücksichtigt wären. Ein moderneres Lisp eben, dass besser an die heutigen Anforderungen angepasst wäre. *träum*

Vielleicht wird ja was aus Arc.

Ruby hat für mich inzwischen Python als objektorientierte Sprache der Wahl abgelöst, für den Großteil der Fälle kommt man damit einfach am schnellsten und mit dem geringsten Aufwand ans Ziel - und hat dabei noch Spaß. Python hat noch die besseren Bibliotheken, aber Ruby ist die bessere Sprache.
Perl war mal die Sprache der Wahl, ist aber inzwischen durch andere Sprachen überholt worden. Es gab eine Zeit, in der Perl wirklich eine Offenbarung war (mächtiger als die Shell, weniger Arbeit als C++); inzwischen zeigen Python und Ruby die Schwächen von Perl gnadenlos auf.

Seh ich genauso.
 
Azazyel schrieb:
Python hat noch die besseren Bibliotheken, aber Ruby ist die bessere Sprache.

Haskell als rein funktionale Sprache zeigt, wie man gewisse Problemstellungen durch funktionale Programmierung äußerst elegant lösen kann. Nicht umsonst haben sich viele moderne Sprachen, u.a. Ruby, die ein oder andere funktionale Technik angeeignet. Ich stimme aspiring zu, funktionale Programmierung wird meiner Meinung nach mittelfristig in einem Atemzug mit prozeduraler und objektorientierter Programmierung genannt werden.

Vermisst habe ich in der Liste unter anderen Scheme und OCaml, aber man die Umfrage ja nicht beliebig groß machen.

Dafür hätte ich ebenfalls C und C++ getrennt. Mag C durch seine Schlichtheit noch gut zur Hardware-nahen Programmierung geeignet sein und eine gewisse Eleganz haben, so kann man bei C++ nur noch von einem Monstrum sprechen.

Für viele elementare OO-Konzepte braucht man Workarounds wie Templates oder spezielle "Design Patterns". Die STL, mit der C++ überhaupt erst benutzbar ist, leidet an ihrer Komplexität, und selbst mit Boost hat man immer das Gefühl, immer um die Umzulänglichkeiten der Sprache herumzuarbeiten.
Letzten Endes hat man mit C++ weder die Vorteile, die man von einer statischen Sprache erwarten würde (wie z.B. bei OCaml), noch die Flexibilität einer dynamischen Sprache wie Ruby. C++ ist ein so verwässerter Kompromiss, dass man letzten Endes immer gegen die Sprache arbeitet. Wenn ich mich mehr mit den Eigenheiten der Sprache denn der eigentlichen Aufgabe beschäftige, läuft etwas verdammt falsch.

Java verliert zwar im Vergleich zu C++ einiges an Flexibilität, dafür ist die Sprache meines Eindrucks nach für Normalsterbliche besser zu programmieren. Sie leidet zwar an ähnlichen Krankheiten (miserable Objektorientierung), dafür hat man nicht ganz so viele Möglichkeiten, sich in den Fuß zu schießen.

Perl war mal die Sprache der Wahl, ist aber inzwischen durch andere Sprachen überholt worden. Es gab eine Zeit, in der Perl wirklich eine Offenbarung war (mächtiger als die Shell, weniger Arbeit als C++); inzwischen zeigen Python und Ruby die Schwächen von Perl gnadenlos auf.

Also besser kann mann/frau es nicht benennen, volle Zustimmung in allen von Dir genannten Punkten.

@paefchen
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Zitat:
Zitat von Gecko
Php hat Perl aus vielen Bereichen verdrängt das ist wohl war.
Aus vielen ist falsch. Genau aus einem Berech und das ist Web.
Und genau da hat PHP auch seine stärke und kann auch gerechtfertigt sein.
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generell haste ja recht aber man kann mit perl und gtk auch Oberflächen programmieren sogar Plattformübergreifend.
Gibt bei sourceforge das perlgtk_projekt das dieses realisiert.

OCaml hat auch was für sich hat allerdings den Nachteil nicht so bekannt zu sein.
Über Forth weiss ich leider viel zu wenig um mir hier eine fundierte Meinung zu bilden und dann diese auch noch objektiv zu bewerten.

Was mich vom Hocker gerissen hatt war {Curl} nicht jetzt verwechseln mit Curl unter Unix / Linux ne die Sprache wurde vom grossen Timothy Berners Lee erfunden.
Eine Sprache für Anwendungen innerhalb des Webs aber nicht nur ausschliesslich, brauchste kein JavaSkript und andere Sachen mehr hat sogare 3D Fähigkeit obwohl ich kein 3D Freak bin, aber schon der Kracher.

Mal nen allgemeinen Link dazu gelegt:
http://www.tecchannel.de/entwicklung/programmierung/401595/

So meine Begeisterung ging dann aber genauso schnell wieder in den Keller als ich die Lizensen gelesen und vor allen die Preise gesehen habe (der Hammer) :zitter:

Schade eigentlich verstehe offengesagt nicht warum diese Sprache nie offen
gemacht wurde und das vom Godfather des Internets zz.... zz....

mfg
 
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