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Server- oder Clientseitiges Filtern von Druckaufträgen

franco98

NetBSDler aus Leidenschaft
Themenstarter #1
Hallo Freunde der *BSDs,

ich würde gern einmal in einer Art Mini-Umfrage von euch wissen, wie und wer bei euch im Home-Netzwerk die Druckaufträge filtert?

Variante A)

Server XYZ mit einem BSD und z.B. Cups, alle Filter ect. sind installiert, die entspr. Clients schicken an den Server die Druckaufträge als raw direkt durch! Die Clients haben nur die minimale Software zum Drucken übers Netz installiert.

Variante B)

Server XYZ mit einem BSD und entspr. Spooler nimmt von den Clients die komplett fertig gefilterten und druckbaren Aufträge entgegen, jeder Client benötigt die komplette Software zum entspr. Filtern der Druckauftäge ect.!

Variante A) hat für mich den Vorteil, ich muß nur einmal die komplette Software installieren, einheitliches Filtern wird erreicht.
Variante A) hat für mich den Nachteil, es kann ein nicht unerheblicher Rechenaufwand und damit eine hohe Serverlast entstehen -> Geschwindigkeit?!

Variante B) hat für mich den Vorteil, Serverentlastung, evt. schnelleres Ausgeben der Seiten, Hardwareanforderungen an Server sind moderat!
Variante B) hat für mich den Nachteil, komplette Filtersoftware auf allen Clients, evt. bei unterschiedlichen Systemen (Solaris, BSD, Windows) verschieden gutes Filtern der Druckaufträge, evt. inkompatible Systeme.

Was meint ihr, was lohnt sich für den HAUSGEBRAUCH, also 2-5 Rechner und evt. unterschiedliche OS?

Ich habe beide Varianten probiert, klappte mit CUPS überall, nun suche ich nach einer opt. Lösung!

P.S. Cups ist und war nicht ein Muß!

Gruß Frank
 

gladiator

Chaos mit System...
#3
Hallo franco98,
auch wenn ich das ganze mal wieder eher von der theoretischen Seite her bzw. mit dem gesunden Menschenverstand aufrolle:
1. Du hast beide Varianten schon ausprobiert und eigentlich auch schon bewertet.
2. es ist Geschmacksache
3. es ist natürlich auch eine Frage der Hardware
4. es ist natürlich auch eine Frage, was der Server sonst noch leisten muss
5. es kommt natuerlich auch auf Deine Ansprüche an

Mein Fazit:
Wenn Dein Server hardwareseitig nicht unbedingt gerade ein alter P1 oder 486er ist und lediglich als File- und Printserver ohne irgendwelche anderen rechenintensiven Aufgaben fungieren soll, sollte er durchaus Variante A zufriedenstellend erledigen können.
 

Yoda

[Linux|FreeBSD] - User
#4
franco98 hat gesagt.:
Hallo Freunde der *BSDs,

ich würde gern einmal in einer Art Mini-Umfrage von euch wissen, wie und wer bei euch im Home-Netzwerk die Druckaufträge filtert?

Variante A)

Server XYZ mit einem BSD und z.B. Cups, alle Filter ect. sind installiert, die entspr. Clients schicken an den Server die Druckaufträge als raw direkt durch! Die Clients haben nur die minimale Software zum Drucken übers Netz installiert.

Variante B)

Server XYZ mit einem BSD und entspr. Spooler nimmt von den Clients die komplett fertig gefilterten und druckbaren Aufträge entgegen, jeder Client benötigt die komplette Software zum entspr. Filtern der Druckauftäge ect.!

Variante A) hat für mich den Vorteil, ich muß nur einmal die komplette Software installieren, einheitliches Filtern wird erreicht.
Variante A) hat für mich den Nachteil, es kann ein nicht unerheblicher Rechenaufwand und damit eine hohe Serverlast entstehen -> Geschwindigkeit?!

Variante B) hat für mich den Vorteil, Serverentlastung, evt. schnelleres Ausgeben der Seiten, Hardwareanforderungen an Server sind moderat!
Variante B) hat für mich den Nachteil, komplette Filtersoftware auf allen Clients, evt. bei unterschiedlichen Systemen (Solaris, BSD, Windows) verschieden gutes Filtern der Druckaufträge, evt. inkompatible Systeme.

Was meint ihr, was lohnt sich für den HAUSGEBRAUCH, also 2-5 Rechner und evt. unterschiedliche OS?

Ich habe beide Varianten probiert, klappte mit CUPS überall, nun suche ich nach einer opt. Lösung!

P.S. Cups ist und war nicht ein Muß!

Gruß Frank
Variante "A" (ohne Cups, sondern richtig)
Alle Rechenaufwändigen Aufgaben, die auf den Server ausgelagert werden können und alle Software, die auf den Server ausgelagert werden kann, wird ausgelagert! Sonst brauch ich keinen Server, denn das ist der Rechner im Netzwerk, mit der meisten Zeit (bzw. Lange Weile)...
 

franco98

NetBSDler aus Leidenschaft
Themenstarter #5
Yoda hat gesagt.:
Variante "A" (ohne Cups, sondern richtig)
Alle Rechenaufwändigen Aufgaben, die auf den Server ausgelagert werden können und alle Software, die auf den Server ausgelagert werden kann, wird ausgelagert! Sonst brauch ich keinen Server, denn das ist der Rechner im Netzwerk, mit der meisten Zeit (bzw. Lange Weile)...
Hatte ich bis gestern auch gedacht, meine geliebte Frau hat es aber geschafft, meinen auch geliebten Sparc mit einigen Druckaufträgen lahmzulegen ;)

Also mußte ich das bis dahin 100% funktionierende System neu überdenken!
Was soll und muß ein Server und was ein Client machen???
 

gladiator

Chaos mit System...
#6
na dann wollen wir doch noch mal etwas tiefer bohren:
aus anderen Threads konnte ich entnehmen, dass Du hier wahrscheinlich eine U5 einsetzt. Der Drucker haengt dann vermutlich am Parallelport. Wenn ja, dann ist klar, warum der Server lahmgelegt war.
Der Parallelport erzeugt IMHO eine recht hohe Prozessorlast. Wenn die Kiste dann auch noch filtern muss, dann gute Nacht...


Nur mal als kleiner Hinweis:
Ich hatte recht lange einen HP Deskjet 815C am Parallelport haengen. Irgendwann habe ich den gleichen Drucker mal - da er sowohl USB, als auch PP-Anschluss hat - an den USB-Port gehaengt. Fortan war
a) der Drucker wesentlich schneller, egal unter welchem OS und
b) plötzlich war während dem Drucken auch ein Weiterarbeiten möglich...
 

franco98

NetBSDler aus Leidenschaft
Themenstarter #8
gladiator hat gesagt.:
na dann wollen wir doch noch mal etwas tiefer bohren:
aus anderen Threads konnte ich entnehmen, dass Du hier wahrscheinlich eine U5 einsetzt. Der Drucker haengt dann vermutlich am Parallelport. Wenn ja, dann ist klar, warum der Server lahmgelegt war.
Der Parallelport erzeugt IMHO eine recht hohe Prozessorlast. Wenn die Kiste dann auch noch filtern muss, dann gute Nacht...


Nur mal als kleiner Hinweis:
Ich hatte recht lange einen HP Deskjet 815C am Parallelport haengen. Irgendwann habe ich den gleichen Drucker mal - da er sowohl USB, als auch PP-Anschluss hat - an den USB-Port gehaengt. Fortan war
a) der Drucker wesentlich schneller, egal unter welchem OS und
b) plötzlich war während dem Drucken auch ein Weiterarbeiten möglich...
Ja und Nein!

Die Ultra5 stimmt, mit NetBSD-3.0, 360 MHz mit 512 MB Ram und SCSI, USB mit einer USB-PCI Karte. Es laufen keine weiteren Dienste, headless, der Rechner läuft fast nur mit .

Im allgemeinen druckt der Server schnell mit Variante a) mit b) natürlich schneller, der Laserdrucker legt nach ca. 2-3 Sek. los! Aber bei einigen großen Webseiten und viel Grafik merkt man den Unterschied, ob er nur durchreicht oder filtert.
 

Yoda

[Linux|FreeBSD] - User
#9
franco98 hat gesagt.:
Hatte ich bis gestern auch gedacht, meine geliebte Frau hat es aber geschafft, meinen auch geliebten Sparc mit einigen Druckaufträgen lahmzulegen ;)

Also mußte ich das bis dahin 100% funktionierende System neu überdenken!
Was soll und muß ein Server und was ein Client machen???
Wie @gladiator schon gesagt hat, die Variante A, und die Schwächen da ausgleichen wo sie auftreten. Alles nur eine Frage der Konfiguration. Wenn Du unbedingt den Parallelport willst und die U5 das nicht richtig macht, lass den Druckertreiber/Spooler mit "nice -20" laufen. Dann druckt er etwas langsammer aber er bleibt nicht stehen. Was bei mir viel Geschwindigkeit gebracht hat, was die Druck-Auflösung, die hab ich von 1200x1200 auf 300x300 runter genommen (das reicht fast immer).

Ich habe zwar nur einen alten und lansammen Intel als Server (mit NetBSD 3.0), aber der tut alles:
- DHCP
- Samba
- Datenbank
- IMAP
- SMTP
- NFS
- Drucker (Laser) ansteuern (am Parallelport)
- Soft-RAID-1 (CPU-Lastig aber billig)

und selbst wenn der Drucker mal die ganze Nacht rackern musste, war das nie ein Problem. Es war auch nicht so das er gut ausgestattet war, er hatte max. 350 MHz (seit kurzem 700 MHz), 256 MB RAM (seit kurzem 512 MB) und erst seit kurzem SATA-Platten
 
Zuletzt bearbeitet:

zippelmann

Well-Known Member
#10
Moin frank,
sind die beiden Varianten nicht verdreht ?
franco98 hat gesagt.:
Variante A)

Server XYZ mit einem BSD und z.B. Cups, alle Filter ect. sind installiert, die entspr. Clients schicken an den Server die Druckaufträge als raw direkt durch! Die Clients haben nur die minimale Software zum Drucken übers Netz installiert.
Ich habe RAW-Drucker so verstanden, dass der client den Druckauftrag komplett fertig macht und dann abschickt. Das war für mich deshalb logisch, weil beim RAW-Drucker zumindest in Cups keine Treiber angegeben werden. Mir gefiehl diese Lösung sehr gut, da Druckertreiber installieren immer ein graus für mich war. Da läuft das unter Windows etwas einfacher.

==> hier würde der Client die Verarbeitung übernehmen


franco98 hat gesagt.:
Variante B)

Server XYZ mit einem BSD und entspr. Spooler nimmt von den Clients die komplett fertig gefilterten und druckbaren Aufträge entgegen, jeder Client benötigt die komplette Software zum entspr. Filtern der Druckauftäge ect.!
Hier würde ich sagen werden die Aufträge ohne Bearbeiteung an den Server weitergeleitet, der sie dann verarbeitet, an den Drucker anpasst und den Auftrag dann an den Drucker weiterleitet.

==> hier würde der Server die Verarbeitung übernehmen


Oder bringe ich jetzt irgendwas durcheinander ?
 

franco98

NetBSDler aus Leidenschaft
Themenstarter #11
zippelmann hat gesagt.:
Moin frank,
sind die beiden Varianten nicht verdreht ?
Wie meinst du das?

Ich hatte einmal einen Server aufgesetzt, der keine Verarbeitung der Druckaufträge mehr durchführt, also nur noch den Auftrag zum angeschlossenen Drucker durchreicht, aber eben alles aus dem Netz entgegennimmt!

Dann hatte ich den Server alles erledigen lassen, Auftrag in druckerverständliches Format (Nichtpostscript-Drucker!) bringen und zu ihm durchstellen, Clients schicken nur übers Netz den ungefilterten Auftag!

Wie arbeitet eigentlich ein reiner Netzwerkdrucker?

P.S. Entschuldige, dass ich erst so spät antworte!
 

zippelmann

Well-Known Member
#12
Moin frank,

jo, genauso hab ich das auch verstanden.

Ich hab letztens mal per zufall gesehen, das der Drucker bei mir in der Firma auf RAW eingestellt ist.
 

franco98

NetBSDler aus Leidenschaft
Themenstarter #13
Nun warum auch nicht! Sollte es ein postscriptfähiger Drucker sein, dann kann er ja damit auch umgehen, sonst kommt nur Müll, wenn's nicht vorher verarbeitet wurde!

Mich interessiert nur, was ist die beste Lösung für ein kleines Netzwerk, evt. heterogen?
 

zippelmann

Well-Known Member
#14
Wenn es sich bei dem Netzwerk um einen unix/linux server handelt und bei den Clients um Windows Maschinen, dann wäre ich dafür den Drucker auf RAW einzustellen.

Das geht am schnellsten, und einfachsten.