Umstieg von Debian auf FreeBSD

JochenF

Well-Known Member
Hallo,

ich erwäge den Umstieg von Debian auf *BSD. Ich hatte letzte Woche schonmal auf einem alten Test-Rechner (Core2 mit 4GB RAM) und PCBSD rumgespielt, dabei aber schlechte Erfahrung mit dem ZFS gemacht. Bei größeren Compiles wurden weniger als 10% CPU gebraucht, die meiste Zeit ging für Warten auf ZFS drauf (laut top). Das compilieren von Webkit brauchte auf dem Rechner unter Gentoo 2-3 Stunden, unter PCBSD habe ich es nach 24 Stunden abgebrochen und PCBSD wieder gelöscht.

Jetzt möchte ich einen neuen Versuch starten, diesmal mit FreeBSD und UFS, und am besten als Dualboot Installation auf meinem Thinkpad T61 Notebook. So bin ich wenigstens noch arbeitsfähig wenn nicht alles auf Anhieb klappt. Die Frage ist, wie gehe ich dabei am geschicktesten vor? Mein Plan wäre folgender:

- Debian Partition verkleinern und zusätzliche Partition für FreeBSD anlegen.
- später, wenn alles problemlos läuft, die Debian Partition löschen und die komplette Platte für FreeBSD nutzen.

Fragen:

- welchen Bootloader nehme ich in der Übergangszeit? Lasse ich es beim GRUB aus Debian (ich denke der müsste FreeBSD erkennen), oder nehme ich den aus FreeBSD? Wenn ich den aus FreeBSD nehme, wie binde ich da die Debian Partition ein (ich glaube der erkennt das nicht automatisch)?

- wie dehne ich später das FreeBSD auf die komplette Festplatte aus? Bisher habe ich solche Aktionen immer mit Clonezilla gemacht, aber ich befürchte der kann nicht mit UFS umgehen.

- später muss ich Windows ebenfalls in eine eigene Partition installieren (brauche ich zum Kartenupdate für mein Navi). Jetzt läuft W7 in der Virtualbox, aber mit FreeBSD geht das nicht mehr, weil die freie Version der Virtualbox kein USB-Plugin hat. Kann FreeBSD dann auch W7 booten? Gibts dafür irgendwo eine Anleitung?
 
grub bootet mKn kein FreeBSD. Aber andersrum funktioniert's. Allerdings muss grub dann in der linux Partition installiert werden (und nicht im MBS). Software aus sourcen bauen dauert auf FreeBSD (mit UFS) plusminus genauso lange wie auf linux. Virtualbox bietet auch auf FreeBSD USB, allerdings nur 1.1. Die Extensions z.B. USB 2 laufen mKn auf FreeBSD nicht). Partition resizing geht, ist aber etwas trickreich (so kann z.B. in freien Platz nur direkt nach der betreffenden Partition vergrößert werden; also erst mal debian nach hinten schieben und beim Partitionieren für FreeBSD darauf achten, dass die betreffende (später zu vergrößernde) Partition die letzte (der FreeBSD Partitionen) ist. Übrigens kann FreeBSD problemlos ext2 und ext3 mounten und lesen, was die Übertragung der Daten vereinfachen dürfte.
 
Bevor ich vor 2 Jahren auf FreeBSD umstieg, war ich auch viele Jahre Debian Nutzer. Den Umstieg habe ich nie bereut und ich vermisse für den normalen Desktop Einsatz (Surfen, Mail, Multimedia , Office (Libreoffice) nichts. Bei der Installation von FreeBSD steht zwar bei ZFS immer noch experimental, aber aus diesem Stadium ist ZFS schon länger heraus. Ich bin damals konsequent von Debian auf FreeBSD umgestiegen und habe außer dem Lesens im vorbildlichem Handbuch hier auch kompetente Hilfe im Forum erfahren. Viel Erfolg wünsche ich bei Deinem Umstieg, es lohnt sich!
 
Da ich Virtualbox auch auf meinem Laptop verwenden möchte, habe ich mal nachgeschaut und leider geht USB2.0 nicht unter FreeBSD. Du kannst aber folgendes noch versuchen [1]:
Code:
sysctl hw.usb.ehci.no_hs=1

Gruss

[1] http://www.clearchain.com/blog/posts/how-to-use-freebsd-virtualbox-and-usb2-0-devices
Das bringt nicht viel! Das führt nur dazu, dass alle Geräte mit USB 1.1 betrieben werden. Erkannt werden dann USB-Sticks und so möglicherweise aber letztlich ist das mit der Arbeitsgeschwindigkeit dann wenig sinnvoll. Wenn man unbedingt USB und Virtual Box benötigt, würde ich FreeBSD nicht empfehlen.
 
grub bootet mKn kein FreeBSD. Aber andersrum funktioniert's. Allerdings muss grub dann in der linux Partition installiert werden (und nicht im MBS). Software aus sourcen bauen dauert auf FreeBSD (mit UFS) plusminus genauso lange wie auf linux. Virtualbox bietet auch auf FreeBSD USB, allerdings nur 1.1. Die Extensions z.B. USB 2 laufen mKn auf FreeBSD nicht). Partition resizing geht, ist aber etwas trickreich (so kann z.B. in freien Platz nur direkt nach der betreffenden Partition vergrößert werden; also erst mal debian nach hinten schieben und beim Partitionieren für FreeBSD darauf achten, dass die betreffende (später zu vergrößernde) Partition die letzte (der FreeBSD Partitionen) ist. Übrigens kann FreeBSD problemlos ext2 und ext3 mounten und lesen, was die Übertragung der Daten vereinfachen dürfte.

Unsinn das geht. Grub kann FreebSD starten Doof wird es nur wenn man spezielle Kernelparameter mitgeben will. Ist aber für den Desktop m.E. nach selten relevant
 
Den Umstieg habe ich auch kürzlich versucht. Ich bin noch nicht sicher, was ich machen werde ...
Die "Grundinstallation" auf meinem Thinkpad (T410) hat erstmal - Dank der Hilfe hier (!) - recht einfach geklappt.
Probleme gab's dann im Detail:
- ich bin darauf angewiesen, dass ich eine Teamviewer-Installation betreiben kann, weil ich Windows Rechner fernwarten muss (Lösungen mit VNC habe ich schon versucht, das scheitert im Prinzip daran, dass die zu wartenden Clients auch ein VNC brauchen (und das ist komplizierter als Teamviewer aufzurufen).
- die Performance die ich aktuell habe, reicht nicht aus, um ruckelfrei Videostreams anzuschauen. Abgesehen davon, dass relativ viele Videos im WWW darauf bestehen, dass kein Flashplayer installiert ist (was nicht stimmt ...)
- das Verhalten der Shell ist für mich sehr "eigenartig" (liegt aber sicher an mir ...).
- ich habe keine Möglichkeit gefunden die CAPS-LOCK-Taste systemweit auf ESC umzubiegen! (ging nur unter X)
- ich bekomme beim Hochfahren ständig Fehlermeldungen (von irgendeinem USB-Port ...) die man wohl im Prinzip ignorieren kann, die aber immer wieder mal den Start behindern (X lässt sich dann nicht starten ...)
- das Mounten von ext4-Dateisystemen ist mir nicht gelungen (brauche ich für div. externe HDDs ...)

Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich wirklich umsteigen kann. Mit Debian habe ich aktuell kein technisches Problem, mir graut's hier nur vor der Zukunft. Ausserdem finde ich das Konzept von FreeBSD einfach besser (soweit ich das beurteilen kann).
Ich widme mich jetzt mal ein paar Tage meiner Arbeit und mache dann einen neuen Versuch ...
Bin gespannt, wie's Dir ergeht.

Gruss
Edgar
 
Grub2 kann auf jeden Fall FreeBSD booten. Siehe z.B. hier: http://wiki.bsdforen.de/howto:grub2-anleitung
Ich bitte um Entschuldigung, dass ich den alten Artikel habe anfaulen lassen, aber im wesentlichen stimmt er wohl noch. Ich werde mich naechsten Monat mal dransetzen.
Jochen, am einfachsten benutzt Du weiterhin Deinen GRUB von Debian aus und rufst in seiner Konfiguration die primaere Partition auf (z. B. /dev/sda3), wo sich FreeBSD breitgemacht hat. Den Rest uebernimmt dann der Bootloader von FreeBSD. Dieser kann uebrigens nur FreeBSD booten, ist also keine Option fuer Linux.
Wenn Du spaeter mal Debian entsorgst, dann mach daraus einfach eine grosse primaere Partition, boote in FreeBSD, formatiere sie mit UFS und mounte sie in der fstab z. B. als neues /home. An der bestehenden FreeBSD-Partitionierung wuerde ich nichts aendern, wenn es nicht sein muss.
Das mit dem Navi wuerde ich auf Biegen und Brechen in der Virtualbox versuchen. Ich vermute, solche Geraete bestehen nicht zwingend auf USB2; mit USB1 geht's halt etwas langsamer, aber wie oft machst Du denn Kartenupdate?
 
Moin,

eine Anmerkung zum Thema Navis und Windows in VirtualBox.
Es kommt darauf an, was man machen möchte:
ein einfaches Kartenupdate sollte funktionieren; wenn man aber die Firmware speziell der Magellan-Geräte aktualisieren möchte, dann muss es ein Windows in realer Umgebung sein, sprich ohne Virtualisierung! Die Magellan-Geräte benötigen einen speziellen Treiber, der per USB den Mikrocontroller im Navi ansteuert - naja, warum einfach, wenns auch kompliziert geht :ugly: Dieser Treiber funktioniert nur mit realer Hardware und die Chose geht auch unter Virtualbox/Linux nicht!

Blackberry-Smartphones lassen sich in durch ein Windows in der Virtualbox updaten.
 
Hallo, Edgar,
zu einigen Deiner Punkte gebe ich mal meinen Senf dazu:
  • Videostreams: Hast Du Browser und Flashplayer mit dem Linux-Emulator laufen? Oder benutzt Du den Flash-Ersatz "gnash"? Letzteren kannst Du ziemlich vergessen. Und hast Du den echten NVidia-Treiber in Verwendung?
  • Shell: Installiere Dir die Bash, trage sie in /etc/shells ein und rufe "chsh" auf. Nur als Normalo, besser nicht als root. Wenn Du als root auch eine andere Shell willst, dann werde root mit dem Aliasnamen toor: su -l toor
    Das ist ein Root mit einer sh statt tcsh. Fuer komplizierte Administrationsaufgaben solltest Du aber besser den normalen root mit tcsh verwenden, weil manche System-eigenen Skripte das vielleicht erwarten.
  • ext4: Das geht eigentlich nur lesend. Schreibend dann, wenn Du sie Dir als ext2 mountest, aber damit machst Du das Journal kaputt. Umgekehrt kann AFAIK auch Linux ein UFS2 nur lesen, bei manchen Distributionen nicht mal das. (Frage an die Anderen: Stimmt das? Der entsprechende Hinweis in der Linux-Kernel-Doku bezieht sich auf das "soeben erschienene FreeBSD 5". Hat sich seither nichts getan?)
    Kurz gesagt: Es gibt keine wirklich gute Loesung fuer den Dateiaustausch.
 
Was EXT und UFS angeht, hat sich da meines Wissens nichts getan. Platten, die an vielen Rechnern benötigt werden, kann man immer noch am besten mit FAT32 formatieren ;)
 
Videostreams: Hast Du Browser und Flashplayer mit dem Linux-Emulator laufen? Oder benutzt Du den Flash-Ersatz "gnash"? Letzteren kannst Du ziemlich vergessen. Und hast Du den echten NVidia-Treiber in Verwendung?

den Emulator, nach dieser Anleitung: http://wiki.denkrobat.de/doku.php?id=flashunterstuetzung_installieren
Der Flashplayer scheint aber nicht das Performanceproblem zu machen. Sieht man daran, dass Streams aus dem Internet über VLC-Player abgespielt, fast nicht anzuschauen sind (Unter Debian, mit der gleichen Maschine: kein Problem).
Nvidia ist wohl kein Thema, ich hab' eine Intel-Grafikkarte im ThinkPad.

Installiere Dir die Bash, trage sie in /etc/shells ein und rufe "chsh" auf. Nur als Normalo, besser nicht als root. Wenn Du als root auch eine andere Shell willst, dann werde root mit dem Aliasnamen toor: su -l toor
Das ist ein Root mit einer sh statt tcsh. Fuer komplizierte Administrationsaufgaben solltest Du aber besser den normalen root mit tcsh verwenden, weil manche System-eigenen Skripte das vielleicht erwarten.

... das habe ich gemacht.

[*]ext4: Das geht eigentlich nur lesend. Schreibend dann, wenn Du sie Dir als ext2 mountest, aber damit machst Du das Journal kaputt. Umgekehrt kann AFAIK auch Linux ein UFS2 nur lesen, bei manchen Distributionen nicht mal das. (Frage an die Anderen: Stimmt das? Der entsprechende Hinweis in der Linux-Kernel-Doku bezieht sich auf das "soeben erschienene FreeBSD 5". Hat sich seither nichts getan?)
Kurz gesagt: Es gibt keine wirklich gute Loesung fuer den Dateiaustausch.
... wie macht Ihr denn das? Habt Ihr nur komplette BSD-Umgebungen? Stellt sich für Euch das Problem von "gemischten" Umgebungen, auf die Ihr keinen Einfluss habt nicht? Wenn ich sehe, was für "abgefahrene" Lösungen für alles Mögliche in BSD gibt, frage ich mich, ob diejenigen, die in der Lage sind, sich und der Community Lösungen zu schaffen (ich gehöre leider mangels KnowHow nicht dazu) sowas einfach nicht brauchen ...

Noch 'was: für mein TeamViewer-Problem habe ich (hoffentlich - ich muss noch im Ernstfall testen) eine Lösung gefunden:
Wenn ich in einer VirtualBox ein Windows mit Teamviewer laufen lasse funktioniert's. Wenn ich in der VirtualBox Teamviewer auf einer Debianinstallation laufen lasse, funktioniert's nicht ...).

Gruss
Edgar
 
Vermutlich habe ich was falsch gemacht, aber mein Browser läuft in einer linux virtualbox und ich kann problemlos und flott youtube gucken, USB devices einhängen und ext3 Volumes lesen und schreiben. Auch mit Firefox unter FreeBSD auf meinem System mit nvidia GraKa klappt youtube einwandfrei (und auch Google Earth, linuxolator und anderes).

Zu Teamviewer kann ich nichts sagen und was das Navi angeht, so vermute ich, dass USB 1.x völlig reicht; nur Kartenupdate-Pakete dürften arg langsam sein, aber zum Austausch großer Datenbrocken gibt's ja shared drives. Auch diese funktionieren bei mir einwandfrei, sowohl mit windows als auch mit linux in einer virtualbox.

Ach und: Der boot loader von FreeBSD kann natürlich nur FreeBSD booten, aber der boot manager kann problemlos auch linux und windows booten.

Dass grub auch FreeBSD booten kann, wusste ich nicht. Was leicht erklärbar ist: In meinen Augen ist grub2 eine hässliche Mischung aus boot sector Virus und Pestilenz und dentsprechend gering ist mein Interesse daran (und in der Folge meine Kenntnis darüber). Aber auch hier gilt natürlich: Wer grub2 toll findet, der möge ihn nutzen und sich daran erfreuen.
 
Ich rationalisiere mal und gehe auf drei Postings gleichzeitig ein:
... wie macht Ihr denn das? Habt Ihr nur komplette BSD-Umgebungen? Stellt sich für Euch das Problem von "gemischten" Umgebungen, auf die Ihr keinen Einfluss habt nicht? Wenn ich sehe, was für "abgefahrene" Lösungen für alles Mögliche in BSD gibt, frage ich mich, ob diejenigen, die in der Lage sind, sich und der Community Lösungen zu schaffen (ich gehöre leider mangels KnowHow nicht dazu) sowas einfach nicht brauchen ...
Ich habe mich nur mit halbgaren Lösungen beholfen; immer nur lesend auf das jeweils andere System zugreifen - auf diese Weise kann man ja auch alles erledigen, man muß nur oft rebooten - oder mit dem "minderwertigen" Dateisystem FAT32, sei es lokal auf der Platte oder extern auf einem Stick - da büßt man natürlich die Metadaten ein - und inzwischen habe ich die Systeme auf getrennten Rechnern und schiebe Daten nur noch mit sftp hin und her. Virtuelle Maschinen wie bei rmoe vereinfachen solche Krücken durchaus, aber es bleiben Krücken.
Ach und: Der boot loader von FreeBSD kann natürlich nur FreeBSD booten, aber der boot manager kann problemlos auch linux und windows booten.
Der Bootmanager wie z. B. FreeBSDs BootEasy, den man per boot0cfg einrichtet, kann überhaupt nichts booten, sondern nur einen Bootloader aktivieren, welcher dann weitermacht. Da GRUB diese Fähigkeit ebenso besitzt, ist ein zusätzlicher Bootmanager überflüssig. (Auch der Bootloader von Windows besitzt diese Fähigkeit, einen anderen Bootloader aufzurufen.)
Dafür würde ich dann exFAT nehmen. Müsste auch passen.
FreeBSD kann exFAT?
 
Der Bootmanager wie z. B. FreeBSDs BootEasy, den man per boot0cfg einrichtet, kann überhaupt nichts booten, sondern nur einen Bootloader aktivieren, welcher dann weitermacht. Da GRUB diese Fähigkeit ebenso besitzt, ist ein zusätzlicher Bootmanager überflüssig. (Auch der Bootloader von Windows besitzt diese Fähigkeit, einen anderen Bootloader aufzurufen.)

System bible: Do ONE job and do it well!

FreeBSD hat's richtig gemacht und die unterschiedlichen Funktionalitäten getrennt.
 
den Emulator, nach dieser Anleitung: http://wiki.denkrobat.de/doku.php?id=flashunterstuetzung_installieren
Der Flashplayer scheint aber nicht das Performanceproblem zu machen. Sieht man daran, dass Streams aus dem Internet über VLC-Player abgespielt, fast nicht anzuschauen sind (Unter Debian, mit der gleichen Maschine: kein Problem).
Nvidia ist wohl kein Thema, ich hab' eine Intel-Grafikkarte im ThinkPad.



... das habe ich gemacht.


... wie macht Ihr denn das? Habt Ihr nur komplette BSD-Umgebungen? Stellt sich für Euch das Problem von "gemischten" Umgebungen, auf die Ihr keinen Einfluss habt nicht? Wenn ich sehe, was für "abgefahrene" Lösungen für alles Mögliche in BSD gibt, frage ich mich, ob diejenigen, die in der Lage sind, sich und der Community Lösungen zu schaffen (ich gehöre leider mangels KnowHow nicht dazu) sowas einfach nicht brauchen ...

Noch 'was: für mein TeamViewer-Problem habe ich (hoffentlich - ich muss noch im Ernstfall testen) eine Lösung gefunden:
Wenn ich in einer VirtualBox ein Windows mit Teamviewer laufen lasse funktioniert's. Wenn ich in der VirtualBox Teamviewer auf einer Debianinstallation laufen lasse, funktioniert's nicht ...).

Gruss
Edgar
Wenn kein Flash gefunden wir schaltet YouTube gerne mal auf HTML5. Früher musste man das selbst noch aktivieren, aber ich meine heute ist HTML5 immer als Option aktiv. Gerade auf älterer Hardware und bei suboptimalem Browser geht das an so manche Leistungsgrenze. Flash ist ein der Linuxemu auch nicht unbedingt als bahnbrechend zu bezeichnen, aber zumeist noch performanter als HTML5. Zum Glück haben es mittlerweile die meisten geschnallt und bieten alternative Versionen ihrer Homepages an.

Dem Problem mit dem Datenaustausch begehe ich fast ausschließlich per Netzwerklösung. Die Rechner hängen per Gigabit im Netzwerk welches ein NAS beinhaltet. Darauf kann dann per SMB, NFS, SCP und AFS zugegriffen werden. Die meisten Probleme sind damit umgangen, einzig die unterschiedliche interpretation der Rechte kann hin und wieder etwas Nerven kosten. Es ist schade, dass es 2014 noch keine vernünftige übergreifende FS-Lösung gibt die was taugt (was FAT meiner Meinung nach ausschließt). Aber wenn es jeder besser weiss als alle anderen kommt sowas bei raus.

Ich sehe alle Lösungen die den Betrieb eines OS in einer parallen VM vorsehen übrigens als "last Chance"-Lösungen an. Ich finde es nicht erstrebenswert ein komplettes Windows im Speicher halten zu müssen mit allem Aufwand an Updates etc was damit anfällt. Natürlich sind VMs eine feine Sache und dienen vielen Zwecken, ich selbst setze sie gerne ein, aber sie sollten möglichst nicht in mitten eines durchgängigen Workflows für niedere Dienste benötigt werden (sprich zum Kopieren von Dateien, etc). Das sind Notlösungen und keine Zielsysteme.
 
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