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Gelöschtes Mitglied 73801
Guest
Hat alles auch seine Vorteile.Monokulturen waren immer schon eine brilliante Idee.
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Hat alles auch seine Vorteile.Monokulturen waren immer schon eine brilliante Idee.
Konkreter Anlass war in der Tat der unsägliche systemd. FreeBSD hat für den Server ZFS als starken "selling point", aber wenn schon habe ich gleich alles umgestellt -- ist irgendwie einfacher, überall das gleiche OS zu haben. Mittlerweile weiß ich auch das integrierte Basissystem sehr zu schätzen. Als ich vor kurzem mal auf einem Debian einen Kernel bauen wollte und trotz installiertem "build-essential" Paket noch gefühlt andere 10 build-abhängigkeiten nachinstallieren musste dachte ich nur --- kann ja wohl nicht wahr sein. Mit nem integrierten "base" system wäre das nicht passiert 
und dauerte damals auf dem PC, den ich dafür zur Verfügung hatte, mehrere Tage...da war es irgendwie cool wenn man unter nem alten Suse nach Kernel neu compilieren auch Sound hatte (das war damals tatsächlich noch nicht im von der Dist gelieferten Kernel)
Na ja, vielleicht alles,aber nicht von Jedem...Bei einem sooo langen Thread wurde sicher schon alles gesagt, aber es juckt mich trotzdem:

Wahrscheinlich bin ich einige Jahre älter, daher begann meine "Digitalisierung" mit MS-DOS und später Windows. 1996 lief ich ins Linux Lager über und wurde, wen wundert es, auch ein SUSE Fan. Die ersten Jahre waren schwierig, haben mich aber auch geformt und geprägt. Die neu gewonnene Freiheit und Emanzipitation von Windows erforderte allerdings ein hohes Maß an Eigeniniative. Die Einrichtung eines Druckers konnte anfangs schon mal eine Stunde dauern. Aber man war dabei, als was gänzlich Neues entstand. Später widmete ich mich Debian, ich glaube mit Lenny fing es an.Mit Linux habe ich angefangen, weil ich gerne mein OS einigermaßen durchblicke und voll unter Kontrolle habe. Am Anfang war es auch Spieltrieb, da war es irgendwie cool wenn man unter nem alten Suse nach Kernel neu compilieren auch Sound hatte (das war damals tatsächlich noch nicht im von der Dist gelieferten Kernel)... aber ich bin dann recht bald bei Debian gelandet, weil das einfach ein stabiles System ist mit guten Management-Tools und zumindest damals war es auch gut zu überblicken.

Das bezweifle ich jetzt malWahrscheinlich bin ich einige Jahre älter, daher begann meine "Digitalisierung" mit MS-DOS und später Windows.
Ich habe hier nicht meine "ganze Geschichte" hingeschrieben, schließlich war ja die Frage nach Vorteilen "freier Unixe" (was ich mal als *BSD interpretiere) gegenüber Linux.
Nach langer Zeit mit AmigaOS war *-DOS/Windows bei mir eher ein kürzerer Ausflug, obwohl ich beruflich auf und für Windows programmiere 
Auch ich habe das stark verkürzt gepostet.Das bezweifle ich jetzt malIch habe hier nicht meine "ganze Geschichte" hingeschrieben, schließlich war ja die Frage nach Vorteilen "freier Unixe" (was ich mal als *BSD interpretiere) gegenüber Linux.
Das kann ich locker toppen.Das bezweifle ich jetzt malIch habe hier nicht meine "ganze Geschichte" hingeschrieben, schließlich war ja die Frage nach Vorteilen "freier Unixe" (was ich mal als *BSD interpretiere) gegenüber Linux.
Angefangen habe ich mit einem C64, der wird auch heute noch programmiertNach langer Zeit mit AmigaOS war *-DOS/Windows bei mir eher ein kürzerer Ausflug, obwohl ich beruflich auf und für Windows programmiere
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Denn ich habe bereits 1974 in der mittleren Datentechnik Verantwortung übernommen und sogar noch mit Lochkarten gearbeitet.
Es ist ein ziemlich "rohes" System und ich muss noch viel drüber lernen, aber hab meinen Spaß dabei. Es ist definitiv nicht für jeden was - Ich kenne eigentlich niemanden persönlich, dem ich es empfehlen würde, aber wenn man Bock auf ein hochmodernes System mit Oldschool-Feeling hat, sollte man drüber nachdenken, ob man sich mit OpenBSD anfreunden kann.
Ich persönlich hatte vorher auch schon Ärger mit pulseaudio ... passenderweise. Auf FreeBSD ist mir dann aufgefallen, dass das BSD init sogar noch einfacher und effizienter ist als das vorher auf Linux-Systemen gerne genutzte SysV init. Generell denke ich, dass "Vorteile" sehr davon abhängen, was man persönlich vom OS erwartet, und wenn es passt findet man noch viele weitere gegenüber Linux. Ja und wenn es nicht passt ist systemd alleine wahrscheinlich kein Grund, Linux aufzugeben.Nunja -- eine Software sollte genau so komplex sein, dass sie ihren Zweck gut erfüllt. Ich meine, systemd verletzt diese Regel deutlich, ich sehe keinen zwingenden Grund, warum ein "init" derart komplex sein müsste und sich z.B. gleich auch noch Logging und weiß-der-Geier-was-nicht-alles einverleibt.Gibt ja sonst auch jede Menge Komponenten, die auf Komplexitätsexplosion statt Gradlinigkeit setzen. Der Web-Browser, in dem ich das hier tippe zum Beispiel. Ich mag solche Software nicht und ich traue ihr nicht, aber ich hab mich damit abgefunden, dass man oft nicht dran vorbei kommt.

weil es letztlich egal ist, wer einen interessanten Gedanken weckte und wieso.Und was ist jetzt nochmal genau der Grund warum ein Troll post hier 262 Antworten und mehr als 12000 Views hat?
Ich nutze dieses kurze Zitat nur zum Einstieg und möchte das Thema nicht vertiefen, vielleicht anregen, es an anderer Stelle fort zu führen.Daneben hat sich der Browser aber zu einer Art generischen Applikationsplattform entwickelt.

Im Grunde gebe ich dir damit recht. Bloss kommt halt kein weiterer rein der nicht erstmal auf den Troll Titel anspringt ... und sich dann zum interessanten Gedanken durchkämpfen müsste...weil es letztlich egal ist, wer einen interessanten Gedanken weckte und wieso.
Wir machen daraus etwas, das uns gefällt und das ist auch vollkommen in Ordnung so, oder?

Alles was wirklich relevant ist steckt ja bereits in Chromium, und der ist Opensource und BSD-lizenziert.
Denn der Browser ist inzwischen wichtiger als Betriebssystem - oder zumindest auf guten Weg dahin - und damit etwas, was man nicht einfach Google mit Chrome und dessen Engines überlassen kann. Und dennoch sind wir nach Microsofts Ausstieg nur noch Millimeter von einem Google-Browser-Monopol entfernt...
Und inwiefern ist das "relevant"? Das ist doch irgendwelcher DRM-Krempel, der sicher nicht unter "standardisierte Applikationsplattform" fälltÄh, nein, Netflix kann man mit chromium leider nicht benutzen. Ironie des Ganzen: Netflix nutzt FreeBSD für ihre Server, aber der FreeBSD-Desktop Anwender kann es leider nicht gucken...

Hmm ich würd sagen, bei Ubuntu musst du idR GAR NICHT basteln, bei FreeBSD im Vgl. sehr viel, je nachdem wie "anwenderfreundlich" es sein soll. Ich verstehe ja dass die BSD-Jungs "ihr System" aus emotionalen bzw menschlichen Gründen etwas besser darstehen lassen als es ist. Aber meiner Meinung nach hat es - sorry - auf dem Desktop noch einiges an NachholbedarfUm auch noch meinen Senf dazuzugeben
Bei den BSDs muss man halt tendenziell ein bisserl mehr basteln als bei einem Ubuntu oder openSuSE. Das gilt natürlich nicht für Gentoo oder Slackware. Bisschen Hirnjogging kann nie schaden. Man lernt was und so. Wobei dieser Logik zufolge LFS die Krone der Schöpfung darstellt.
Und inwiefern ist das "relevant"? Das ist doch irgendwelcher DRM-Krempel, der sicher nicht unter "standardisierte Applikationsplattform" fällt![]()
Aber meiner Meinung nach hat es - sorry - auf dem Desktop noch einiges an Nachholbedarf
Für Fernsehen hab ich einen ... ähm ... Fernseher.Es ist also nicht relevant, einen weltweit verbreiteten und kostenpflichtigen Service nutzen zu können, auf dem die besten Serien und Filme laufen? Guckst Du nur staatliches Fernsehen, oder was?
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