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Was gibt es Vorteile von freien UnixOSen gegenüber Linux?

Zirias

Well-Known Member
Bei einem sooo langen Thread wurde sicher schon alles gesagt, aber es juckt mich trotzdem:

Mit Linux habe ich angefangen, weil ich gerne mein OS einigermaßen durchblicke und voll unter Kontrolle habe. Am Anfang war es auch Spieltrieb, da war es irgendwie cool wenn man unter nem alten Suse nach Kernel neu compilieren auch Sound hatte (das war damals tatsächlich noch nicht im von der Dist gelieferten Kernel)... aber ich bin dann recht bald bei Debian gelandet, weil das einfach ein stabiles System ist mit guten Management-Tools und zumindest damals war es auch gut zu überblicken.

Zu FreeBSD habe ich gewechselt, weil ich gerne mein OS einigermaßen durchblicke und voll unter Kontrolle habe :D Konkreter Anlass war in der Tat der unsägliche systemd. FreeBSD hat für den Server ZFS als starken "selling point", aber wenn schon habe ich gleich alles umgestellt -- ist irgendwie einfacher, überall das gleiche OS zu haben. Mittlerweile weiß ich auch das integrierte Basissystem sehr zu schätzen. Als ich vor kurzem mal auf einem Debian einen Kernel bauen wollte und trotz installiertem "build-essential" Paket noch gefühlt andere 10 build-abhängigkeiten nachinstallieren musste dachte ich nur --- kann ja wohl nicht wahr sein. Mit nem integrierten "base" system wäre das nicht passiert :)
 
Bei einem sooo langen Thread wurde sicher schon alles gesagt, aber es juckt mich trotzdem:
Na ja, vielleicht alles,aber nicht von Jedem... ;)

Mit Linux habe ich angefangen, weil ich gerne mein OS einigermaßen durchblicke und voll unter Kontrolle habe. Am Anfang war es auch Spieltrieb, da war es irgendwie cool wenn man unter nem alten Suse nach Kernel neu compilieren auch Sound hatte (das war damals tatsächlich noch nicht im von der Dist gelieferten Kernel)... aber ich bin dann recht bald bei Debian gelandet, weil das einfach ein stabiles System ist mit guten Management-Tools und zumindest damals war es auch gut zu überblicken.
Wahrscheinlich bin ich einige Jahre älter, daher begann meine "Digitalisierung" mit MS-DOS und später Windows. 1996 lief ich ins Linux Lager über und wurde, wen wundert es, auch ein SUSE Fan. Die ersten Jahre waren schwierig, haben mich aber auch geformt und geprägt. Die neu gewonnene Freiheit und Emanzipitation von Windows erforderte allerdings ein hohes Maß an Eigeniniative. Die Einrichtung eines Druckers konnte anfangs schon mal eine Stunde dauern. Aber man war dabei, als was gänzlich Neues entstand. Später widmete ich mich Debian, ich glaube mit Lenny fing es an.

2012 dann wechselte ich zu FreeBSD, weil es mich neugierig machte und ich immer schon ein BSD kennen lernen wollte. Letztes Jahr dann beschäftigte ich mich tiefergehend mit OpenBSD, bei dem ich jetzt noch bin.

Warum der Wechsel vom propertiären OS nach Linux oder eines der BSD? Ganz einfach, ich wollte nicht mehr, das mich das OS kontrolliert, sondern ich das OS. Stabilität und die Freiheit, selber gestalten zu können, waren ebenfalls Entscheidungshilfen meines Motivationshorizontes. Ich habe es bis heute nie bereut.:D
 

Zirias

Well-Known Member
Wahrscheinlich bin ich einige Jahre älter, daher begann meine "Digitalisierung" mit MS-DOS und später Windows.
Das bezweifle ich jetzt mal ;) Ich habe hier nicht meine "ganze Geschichte" hingeschrieben, schließlich war ja die Frage nach Vorteilen "freier Unixe" (was ich mal als *BSD interpretiere) gegenüber Linux.

Angefangen habe ich mit einem C64, der wird auch heute noch programmiert :D Nach langer Zeit mit AmigaOS war *-DOS/Windows bei mir eher ein kürzerer Ausflug, obwohl ich beruflich auf und für Windows programmiere :)
 
Das bezweifle ich jetzt mal ;) Ich habe hier nicht meine "ganze Geschichte" hingeschrieben, schließlich war ja die Frage nach Vorteilen "freier Unixe" (was ich mal als *BSD interpretiere) gegenüber Linux.
Auch ich habe das stark verkürzt gepostet.

Das bezweifle ich jetzt mal ;) Ich habe hier nicht meine "ganze Geschichte" hingeschrieben, schließlich war ja die Frage nach Vorteilen "freier Unixe" (was ich mal als *BSD interpretiere) gegenüber Linux.

Angefangen habe ich mit einem C64, der wird auch heute noch programmiert :D Nach langer Zeit mit AmigaOS war *-DOS/Windows bei mir eher ein kürzerer Ausflug, obwohl ich beruflich auf und für Windows programmiere :)
Das kann ich locker toppen.:) Denn ich habe bereits 1974 in der mittleren Datentechnik Verantwortung übernommen und sogar noch mit Lochkarten gearbeitet.

So jetzt aber genug off topic, eigentlich wollte ich nur posten und zum Ausdruck bringen, das wir einen ähnlichen Werdegang hatten. An Vergleichen ist mir ansonsten nicht gelegen.
 
Ich bin im Wesentlichen auch ein systemd-Flüchtling. Noch nicht mal aus Prinzip - wenn das einfach nur als überkomplexes Ding im Hintergrund seinen Dienst verrichtet hätte, dann hätte mich das nicht weiter gekümmert. Gibt ja sonst auch jede Menge Komponenten, die auf Komplexitätsexplosion statt Gradlinigkeit setzen. Der Web-Browser, in dem ich das hier tippe zum Beispiel. Ich mag solche Software nicht und ich traue ihr nicht, aber ich hab mich damit abgefunden, dass man oft nicht dran vorbei kommt. Bevor ich überhaupt wusste, dass es da was Neues (systemd) gibt, bin ich aber damit heftig kollidiert. Hab' mich bei der Arbeit auf einen unserer Ubuntu-Server eingeloggt und wollte einen Dienst neu starten. Hab vergessen, "sudo" zu machen und bekam kein "Permission denied" oder so, sondern eine völlig unverständliche Meldung, dass irgend eine Resource nicht gefunden worden sei. Da hab ich mich gefragt, ob die noch alle Tassen im Schrank haben, ein System so zu verschlimmbessern. Später hab ich dann gelernt, dass ein neues tolles Ding namens systemd dafür verantwortlich ist. Ich hatte schon ne Weile mit OpenBSD geliebäugelt, aber das Erlebnis war dann der Punkt, wo mir klar wurde, dass ich irgendwann umsteigen sollte, wenn ich langfristig noch Freude am Rechner haben will. Hat dann noch etwa zwei Jahre und ein paar weitere Erlebnisse mit modernen Linux-Systemen gedauert, aber nun hab ich seit ein paar Monaten OpenBSD und bin eigentlich ziemlich glücklich damit. Hatte zwar neulich 'ne nicht nachvollziehbare Kernel-Panic, aber dann konnte ich im Debugger wenigstens noch hangman mit Kernel-Symbolen spielen - geile Idee :D Es ist ein ziemlich "rohes" System und ich muss noch viel drüber lernen, aber hab meinen Spaß dabei. Es ist definitiv nicht für jeden was - Ich kenne eigentlich niemanden persönlich, dem ich es empfehlen würde, aber wenn man Bock auf ein hochmodernes System mit Oldschool-Feeling hat, sollte man drüber nachdenken, ob man sich mit OpenBSD anfreunden kann.

Zu den anderen BSDs kann ich nix sagen, habe ich mir nie angesehen, sind aber bestimmt auch toll. ;)
 

Zirias

Well-Known Member
Achja, systemd, da hatte ich schnell den Verdacht, dass das auch zu einer kleinen "Werbeveranstaltung für *BSD" wird -- und hier wird es sogar öfter genannt als ich erwartet hatte. Ich denke mal, dass eine recht breite Masse von systemd wenig mitbekommt, weil es oft einfach funktioniert wie es soll; den Usern ist es dann egal. Eine kleine Gruppe ist auch begeistert davon und schwärmt von schnelleren Boot-Zeiten. Und dann gibt es eben diejenigen, die damit Ärger hatten in Form von Problemen, die sich nicht mehr so einfach lösen ließen, wie man das gewohnt war -- dann (oder auch schon vorher) schaut man sich systemd mal etwas genauer an und ist entsetzt :D Ich persönlich hatte vorher auch schon Ärger mit pulseaudio ... passenderweise. Auf FreeBSD ist mir dann aufgefallen, dass das BSD init sogar noch einfacher und effizienter ist als das vorher auf Linux-Systemen gerne genutzte SysV init. Generell denke ich, dass "Vorteile" sehr davon abhängen, was man persönlich vom OS erwartet, und wenn es passt findet man noch viele weitere gegenüber Linux. Ja und wenn es nicht passt ist systemd alleine wahrscheinlich kein Grund, Linux aufzugeben.

Gibt ja sonst auch jede Menge Komponenten, die auf Komplexitätsexplosion statt Gradlinigkeit setzen. Der Web-Browser, in dem ich das hier tippe zum Beispiel. Ich mag solche Software nicht und ich traue ihr nicht, aber ich hab mich damit abgefunden, dass man oft nicht dran vorbei kommt.
Nunja -- eine Software sollte genau so komplex sein, dass sie ihren Zweck gut erfüllt. Ich meine, systemd verletzt diese Regel deutlich, ich sehe keinen zwingenden Grund, warum ein "init" derart komplex sein müsste und sich z.B. gleich auch noch Logging und weiß-der-Geier-was-nicht-alles einverleibt.

Ein Web-Browser allerdings nimmt mittlerweile eine Sonderrolle ein. Ursprünglich war sein einziger Zweck die Darstellung und Navigation in Hypermedia-Dokumenten. Diesen Zweck gibt es auch heute noch, und selbst recht einfache Software (wie z.B. lynx und Abkömmlinge) erfüllt den noch.

Daneben hat sich der Browser aber zu einer Art generischen Applikationsplattform entwickelt. Wenn man moderne Webanwendungen nutzen will, dann braucht man so ein "Monster". Und das hat ja durchaus seine Vorteile -- eine Webanwendung funktioniert auf jedem System, für das ein entsprechender moderner Browser existiert. HTML fungiert dabei zum Teil nur noch als standardisierte UI-Beschreibung, Frontend-Logik ist in Javascript gebaut, eventgesteuert, asynchron, parallel, damit das performant läuft ist etwas wie Googles V8 nötig. Javascript Engines sind so weit, dass man mit LLVM z.B. C-Code in Javascript compilieren kann, das dann im Browser läuft und sich fast genauso verhält, als würde die native Applikation direkt auf der Maschine laufen. Der nächste Schritt in diese Richtung ist WebAssembly. Jedenfalls: Ein moderner Browser ist eine Plattform, quasi ein "System im System". Das ist eben inhärent komplex. Damit muss man sich dann abfinden, oder auf Webanwendungen verzichten ;)
 

pit234a

Well-Known Member
Daneben hat sich der Browser aber zu einer Art generischen Applikationsplattform entwickelt.
Ich nutze dieses kurze Zitat nur zum Einstieg und möchte das Thema nicht vertiefen, vielleicht anregen, es an anderer Stelle fort zu führen.
Das ist nämlich praktisch gesehen tatsächlich eine Entwicklung (die mir nicht gefällt), die ich für entscheidend halte. Der Endanwender interessiert sich nicht für sein Betriebssystem und sobald er einen Browser hat, der alle seine Bedürfnisse abdeckt und womöglich Zugang zu vielen Erweiterungen hat (Apps etc), ist er zufrieden.
Solche Themen, um die wir uns ständig zanken, ob vielleicht die eine Freie Lizenz "besser" als eine andere ist, sind für den Standard-Nutzer (der Zukunft) vollkommen belanglos.
In meinen Augen geht es gar nicht, dass ein mündiger Nutzer Face-Book oder Whats-Up nutzt, weil die entsprechenden Vertragsklauseln total gegen meine innersten Überzeugungen laufen. Aber wer verzichtet heute darauf?
Wir hatten das in der Vergangenheit schon mit diversen anderen Themen, ich erinnere gerade diese TV-Lösung, wie hieß die noch? Skype?
Niemand fühlt sich mit der Lösung glücklich, aber alle wollten so etwas, nein, wollten schließlich genau dies, weil es von der "world arround us" genutzt wird.

Mit FreeBSD fühlte ich mich genau deshalb immer ein wenig glücklicher, weil es derartigen Marotten besser widerstand und eigene Überzeugungen höher einstufte, als die Nachfrage von Endanwendern. Es verschloss sich nie, aber hat sich auch deutlich weniger verbogen, als viele Gnu/Linux-Distributionen, die am unbedarften Endanwender ausgerichtet sind (und ich meine das nicht derespektierlich sondern nur erklärend).

Mit der immer größer werdenden Rolle von Browsern müssen wir vielleicht neu nachdenken.
Ich weiß gar nicht, wieso sich Hersteller von Browsern so weit aus dem Fenster lehnen und quasi eine Art Ersatz-Desktop_Environement schaffen möchten. Es ist offensichtlich der Trend und mir schwant, dass dieser Trend mit Marktanteilen korreliert und nicht rein technisch fundiert ist. Ich fürchte, dass Browser-Hersteller um den Wettbewerbsvorteil ringen, der in der Beschaffung von Daten liegen kann und dass alle ihre Anstrengungen genau hier begründet sind.

Also, welche Vorteile ein Freies Unix gegenüber Linux haben kann, womit ja fast immer auch GNU mit Linux gemeint ist, verblasst vielleicht noch weiter hinter der Frage, wohin die Entwicklung moderner Browser strebt.
 
Ich finde man sollte auch, gerade für OpenSource, mit den Browser als eine art von Anwendungsplattform die riesigen vorteile sehen:

Man braucht nur noch auf einer plattform einen funktionierenden Standard-Browser (Chrome- oder Mozillaplattform) und schon kan ich alle dieser Anwendungen nutzen. Gerade für *BSD ein riesen vorteil, da es die meiste Software sonst ja nur für Windows gibt oder, meist mit krämpfen, für Linux.
 

Yamagi

Possessed With Psi Powers
Mitarbeiter
Und auch wenn ich es in letzter Zeit oft genug sage, muss ich es noch mal wiederholen: Und genau aus dem Grund brauchen wir Mozilla, ihren Firefox und die zugehörigen Layout- und Javascript-Engines. Trotz aller berechtiger Kritik und so mancher Fragwürdigkeit. Denn der Browser ist inzwischen wichtiger als Betriebssystem - oder zumindest auf guten Weg dahin - und damit etwas, was man nicht einfach Google mit Chrome und dessen Engines überlassen kann. Und dennoch sind wir nach Microsofts Ausstieg nur noch Millimeter von einem Google-Browser-Monopol entfernt...
 

Zirias

Well-Known Member
Der Browser ist elementar wichtig in der heutigen Landschaft, da stimme ich zu. Und es sind durchaus nicht nur kommerzielle sondern auch technische und praktische Überlegungen, die dazu geführt haben. Viele Anwendungen funktionieren am besten verteilt (oft auch am sichersten: Die tatsächliche Geschäftslogik läuft auf einem Server und nur dort werden Autorisierungs-Prüfungen gemacht) -- und da ist es von großem Vorteil, einen generischen Client zu haben; die Anwendung ist dann eben sofort überall verfügbar, auf jedem System, auch auf Mobilgeräten (wenn man es richtig gemacht hat) ...

Was allerdings ein "Monopol" angeht: Das habe ich in Zeiten von IE6 sehr kritisch gesehen, bei Chrome sehe ich das eher entspannt. Alles was wirklich relevant ist steckt ja bereits in Chromium, und der ist Opensource und BSD-lizenziert. Auch an der Interoperabilitätsfront sehe ich keinen Anlass zur Beunruhigung: Während Microsoft damals mit seinem IE (am Ende zum Glück erfolglos, aber zwischenzeitlich sah das anders aus) versucht hat, eigene "Quasi-Standards" durchzudrücken (man denke nur an "JScript", "ActiveX", "Silverlight" und den ganzen Unfug) sind aus der Chrome-Ecke solche Tendenzen nicht erkennbar.

Natürlich ist es trotzdem besser, wenn wenigstens ein zweiter großer Browser existiert und in nennenswertem Umfang genutzt wird, das erzeugt den nötigen Druck, weiterhin auf offene Standards zu setzen :)
 

SierraX

Well-Known Member
weil es letztlich egal ist, wer einen interessanten Gedanken weckte und wieso.
Wir machen daraus etwas, das uns gefällt und das ist auch vollkommen in Ordnung so, oder?
Im Grunde gebe ich dir damit recht. Bloss kommt halt kein weiterer rein der nicht erstmal auf den Troll Titel anspringt ... und sich dann zum interessanten Gedanken durchkämpfen müsste...
Wenn wirklich etwas sinnvolles aus einem Troll Post erwächst... wäre das doch wohl in einem Extra Thread mit passendem Titel besser aufgehoben!?
 

guru

Well-Known Member
Um auch noch meinen Senf dazuzugeben ;)

Bei den BSDs muss man halt tendenziell ein bisserl mehr basteln als bei einem Ubuntu oder openSuSE. Das gilt natürlich nicht für Gentoo oder Slackware. Bisschen Hirnjogging kann nie schaden. Man lernt was und so. Wobei dieser Logik zufolge LFS die Krone der Schöpfung darstellt.
 

cabriofahrer

Well-Known Member
Alles was wirklich relevant ist steckt ja bereits in Chromium, und der ist Opensource und BSD-lizenziert.
Äh, nein, Netflix kann man mit chromium leider nicht benutzen. Ironie des Ganzen: Netflix nutzt FreeBSD für ihre Server, aber der FreeBSD-Desktop Anwender kann es leider nicht gucken...


Denn der Browser ist inzwischen wichtiger als Betriebssystem - oder zumindest auf guten Weg dahin - und damit etwas, was man nicht einfach Google mit Chrome und dessen Engines überlassen kann. Und dennoch sind wir nach Microsofts Ausstieg nur noch Millimeter von einem Google-Browser-Monopol entfernt...
Die boykottieren jetzt erstmal die Huwei-Mobiltelefone...
 

Lance

Well-Known Member
Um auch noch meinen Senf dazuzugeben ;)

Bei den BSDs muss man halt tendenziell ein bisserl mehr basteln als bei einem Ubuntu oder openSuSE. Das gilt natürlich nicht für Gentoo oder Slackware. Bisschen Hirnjogging kann nie schaden. Man lernt was und so. Wobei dieser Logik zufolge LFS die Krone der Schöpfung darstellt.
Hmm ich würd sagen, bei Ubuntu musst du idR GAR NICHT basteln, bei FreeBSD im Vgl. sehr viel, je nachdem wie "anwenderfreundlich" es sein soll. Ich verstehe ja dass die BSD-Jungs "ihr System" aus emotionalen bzw menschlichen Gründen etwas besser darstehen lassen als es ist. Aber meiner Meinung nach hat es - sorry - auf dem Desktop noch einiges an Nachholbedarf
 

cabriofahrer

Well-Known Member
Und inwiefern ist das "relevant"? Das ist doch irgendwelcher DRM-Krempel, der sicher nicht unter "standardisierte Applikationsplattform" fällt ;)
Es ist also nicht relevant, einen weltweit verbreiteten und kostenpflichtigen Service nutzen zu können, auf dem die besten Serien und Filme laufen? Guckst Du nur staatliches Fernsehen, oder was?

Und in diesem Zusammenhang passt leider genau dieser Punkt hier rein:

Aber meiner Meinung nach hat es - sorry - auf dem Desktop noch einiges an Nachholbedarf
 

Zirias

Well-Known Member
Es ist also nicht relevant, einen weltweit verbreiteten und kostenpflichtigen Service nutzen zu können, auf dem die besten Serien und Filme laufen? Guckst Du nur staatliches Fernsehen, oder was?
Für Fernsehen hab ich einen ... ähm ... Fernseher.

Und nein, für die Funktionalität eines Browser ist das NICHT relevant. Ich rede vom Browser als standardisierte Applikationsplattform. Damit haben irgendwelche proprietären DRM-Plugins so absolut nichts zu tun, die sind ganz sicher nicht Teil dieser Plattform. Dass Netflix (und ebenso Amazon) es ermöglichen, unter Verwendung solcher Plugins dann auch den Browser zum Videos gucken zu nutzen, ist ja nett, und dass man als User das gern nutzen möchte ist auch ein verständlicher Wunsch. Aber das ist trotzdem eine proprietäre Welt, weit weg von generischen Standards. Da ist man dann logischerweise dem ausgeliefert, was die Anbieter eben so anbieten -- und die haben nur Windows, Linux und MacOS "auf dem Schirm".