Ich erlaub mir mal zu antworten:
Die Schweine! Wollen die doch tatsächlich für ihre Arbeit bezahlt werden, damit sie ein Dach über dem Kopf und etwas zu Essen haben. Das sowas noch nicht verboten wurde!
Es ist erst mal festzuhalten - es wurde niemand gezwungen Inhalte ins Web zustellen.
Wer es tat, tat es freiwillig.
Es wurde auch niemand gezwungen, wenn er schon "Inhalte" ins Netz stellt, diese frei zugänglich ins Netz zu stellen. Es steht demjenigen frei, die hinter einer Paywall zu verstecken.
Es hat niemand einen Anspruch darauf, dass sein Geschäftsmodell von anderen akzeptiert wird.
Wenn es nicht aufgeht, muss er sich ein anderes ausdenken oder er geht unter.
Die Masche, erst Inhalte frei zugänglich ins Netz zu stellen und dann rumzujaulen, dass die Nutzer gefälligst durch Betrachten von Werbung dafür bezahlen sollen funktioniert nicht - das Betrachten von Werbung, selbst das Ignorieren der auf der Webseite sichtbaren - kostet meine Zeit (schon durch die längeren Ladezeiten) und ganz konkret mein Geld - in Form von Datenvolumen, besonders krass, wenn man mit Umts-Stick im Netz unterwegs ist, in Form von höherem Stromverbrauch und auch in Form höheren Verschleißes meiner Hardware (sieht man beim Laptop-Akku besonders deutlich - der ist bei viel Flash schneller leer und muss häufiger geladen werden, verschleißt also auch eher). Da ich die Werbepreise halbwegs kenne - das Verhältnis kann im Extremfall (Laptop per Umts) durchaus 1 ct Einnahmen für den Webseitebetreiber und mehr als ein Euro Kosten für den Betrachter des Mülls erreichen. Von der stark erhöhten Malware-Gefahr und dem User-Tracking ganz abgesehen
Wenn der Betreiber diese Art der der Bezahlung will - es gibt Adblock-Blocker. Es dürfte einen Grund haben, dass es kaum einer auf die Tour versucht.
Welches Finanzierungsmodell für eine Nachrichtenseite - auch wenn sie die Welt besser macht - schwebt dir denn so vor?
Es ist nicht mein Problem, mir darüber Gedanken zu machen, wie sich eine Nachrichtenseite finanziert - das ist das Problem des Betreibers. Wenn er es nicht schafft, ein akzeptiertes Geschäftsmodell auf die Beine zu stellen, hat er Pech. Ich hab auch keinen Anspruch drauf, dass meine Dienstleistungen in Anspruch genommen werden, ich muss meine Kunden auch mit Leistung überzeugen. Wenn ich dass nicht schaffe - mein Konkurrent sitzt im nächsten Ort - der Konkurrent des Websitebetreibers ist nur einen Klick entfernt.