juedan schrieb:
Solange die Linux-Fraktion auf der Offenlegung der Quelltexte zu den Grafiktreibern besteht, wird die Situation auch für uns BSDler schlechter werden.
Wie bitte? Gerade die "grossen" Linux-Distributionen sind es doch, die froehlich jeden BLOB annehmen (Debian mal ausgenommen).
Ubuntu geht hier mit Meilenschritten voran, indem es ein Zertifizierungsprogramm fuer Treiber (auch binary-only) gestartet hat. Das ist inakzeptabel und torpediert alle Versuche, Dokumentation oder Opensource-Treiber zu bekommen.
Deshalb plädiere ich dafür, die Closed-Source-Treiber erst einmal zu akzeptieren. Wenn ein Hersteller den Quelltext offenlegt (Intel), ist das sehr schön, wenn nicht, dann halt nicht.
Ich kann wirklich nicht glauben, dass ich so etwas
hier lesen muss. Ist die STOP-BLOB-Kampagne von OpenBSD wirklich so schwer zu verstehen?
Hint:
http://www.openbsd.org/lyrics.html
Die Argumente, die da (auf der linken Seite) aufgezaehlt werden, sind
nicht an den Haaeren herbeigezogen, sondern leider real. Ich habe einiges davon selbst auf unangenehme Weise erfahren, und ich kann Euch sagen, dass ein ueber Jahre nicht vom Hersteller behobener Treiberbug genauso zum Kotzen ist, wie ein monatelanger Mailwechsel mit einem Hersteller, um an Dokumentation (ohne ein NDA unterschreiben zu muessen) zu kommen.
Es sind genau die Leute, die immer predigen, binary-only sei ja erstmal o.k., weil's fuer die User halt bequem ist, und "irgendwie" laeuift, die die Hersteller dazu bringen, noch weniger Dokumentation oder wenigestens Treibersourcen herauszugeben ("Wieso wollt Ihr unsere Binaertreiber nicht, die anderen kommen doch auch prima damit klar?"). BLOBS nicht nur stillschweigend zu dulden, sondern sogar (wie hier) zu propagieren
schadet Opensourcesoftware.