Hi,
rfolkerts schrieb:
Das Problem was ich da habe ist, dass ich von einer -mir vollkommen unbekannten- ewetel-Homepage ein Programm herunterlade und installiere. Ich habe da immer ein etwas ungutes Gefühl... (was, das muss ich hier jetzt betonen, in diesem Fall ziemlich sicher unangebracht ist!).
Du kannst dir das Ding auch selbst erstellen, wenn du ein Linux hast und somit an die albert-binarys drankommst. Ansonsten musst du dir die binarys aus einer anderen Quelle besorgen von einstein@home gibt es sie nicht direkt als download(daher auch die Aktion mit distributieren und so)
Melde dich per BOINC bei einstein@home an und lass den linux-client rechnen.
Du hast dann im BOINC-Verzeichnis dieses Verzeichnis:
projects/einstein.phys.uwm.edu
Darin befinden sich zwei binär-Dateien, die dein boinc-client von der Einsteinpage herruntergeladen hat.
albert_4.38_i686-pc-linux-gnu
albert_4.38_i686-pc-linux-gnu.so
oder
albert_4.40_i686-pc-linux-gnu
albert_4.40_i686-pc-linux-gnu.so
Melde dich mit der FreeBSD bei einstein@home an. Du wirst eine Meldung bekommen, dass FreeBSD nicht unterstützt wird. Stoppe den boinc-client.
Jetzt kopier die beiden Dateien von deiner Linux auf die BSD ins selbe Verzeichnis. Als root ins Verzeichnis wechseln und:
$ > brandelf -t linux albert_4*
Mach das binary, dass nicht mit *.so endet ausführbar und übergib beide Dateien dem boinc-user.
Danach muss eine Datei app_info.xml im selben Verzeichnis angelegt werden. Die Existenz sieser Datei weisst boinc und einstein@home an, dass du eine anonymous-plattform bist und bestimmt gleichzeitig für welche Version dein Client Arbeit bekommen soll. Achte darauf, dass du die Datei deinem boinc-User übergibst.
Im ersten Fall(4.38):
Code:
<app_info>
<app>
<name>albert</name>
</app>
<file_info>
<name>albert_4.38_i686-pc-linux-gnu</name>
<executable/>
</file_info>
<file_info>
<name>albert_4.38_i686-pc-linux-gnu.so</name>
</file_info>
<app_version>
<app_name>albert</app_name>
<version_num>438</version_num>
<file_ref>
<file_name>albert_4.38_i686-pc-linux-gnu</file_name>
<main_program/>
</file_ref>
<file_ref>
<file_name>albert_4.38_i686-pc-linux-gnu.so</file_name>
</file_ref>
</app_version>
</app_info>
Im zweiten Fall(4.40):
Code:
<app_info>
<app>
<name>albert</name>
</app>
<file_info>
<name>albert_4.40_i686-pc-linux-gnu</name>
<executable/>
</file_info>
<file_info>
<name>albert_4.40_i686-pc-linux-gnu.so</name>
</file_info>
<app_version>
<app_name>albert</app_name>
<version_num>440</version_num>
<file_ref>
<file_name>albert_4.40_i686-pc-linux-gnu</file_name>
<main_program/>
</file_ref>
<file_ref>
<file_name>albert_4.40_i686-pc-linux-gnu.so</file_name>
</file_ref>
</app_version>
</app_info>
Jetzt starte den boinc-client erneut und du wirst Abreit bekommen, die der boinc-client dann mittels der gebranntmarkten albert-binarys im Linux-compat-mode berechnen wird.
Jetzt hast du vertrauenswürdigen Krams am rechnen.
Ich habe überhaupt nichts gegen Misstrauen - im Gegenteil.
Mich würde aber freuen, wenn du dir die Pakete vom Off-Topic-Team runterlädst, auspackst und die beiden binarys mittels md5 verifizierst. Für den nächsten ist es dann einfacher zu entscheiden, ob er die binarys herrunterläd, oder ob er den komplizierten Weg geht.
CU
Martin