brauche neuen Scanner: aktuelle Technologie? was passt für mich?

AD USB-Stromversorgung: ich war dessen bewusst, dass mein Denken altmodisch ist und ansonsten hätte ich den Versuch schon gar nicht gewagt.
Es sträubt sich dennoch in mir etwas.
Vielleicht in der Richtung dieser mehrfach Steckdosenleisten, in die man eine ganze Anzahl von Verbrauchern stecken kann und dann diese untereinander noch kaskadieren, bis es irgendwann zum GAU kommt. So ein echter GAU ist am USB-Port zwar ausgeschlossen, aber in meiner Denke laufen halt grad mal einige Datensicherungen über diesen Bus auf externe Geräte und dann verlangt der Scannermotor Energie, der vielleicht nach fünf Jahren auch nicht mehr gar so leicht anläuft und dann gibt es womöglich zwar keinen GAU, aber einen Datencrash, der auch nicht schön ist.
Tatsächlich habe ich selbst schon erlebt, dass ein PC bei Defekt eines USB-Gerätes komplett abgeschaltet wurde.
In meiner Denke hat USB deshalb immer noch etwas mit Daten zu tun und nicht mit Stromversorgung. Den Mix von beiden hielt ich immer für etwas seltsam, wenn ich an Lampen oder Lüfter denke, die über USB versorgt werden.
Außer dem Scanner hängen meine USB-Geräte alle an abschaltbaren USB-HUBs mit eigener Spannungsversorgung und ich schließe es nicht aus, dass ich das auch früher oder später für den Scanner machen werde (eigentlich braucht er nur umgestöpselt zu werden). Das gäbe mir einfach ein besseres Gefühl.

Noch ein Hinweis zu Textscan:

Du kannst auch Schrifterkennung drauf machen (um die Dokumente so durchsuchbar zu kriegen).
Eine gern genommene Lösung ist graphics/tesseract. bzw. eine integriertes Programm (mit GUI) wie graphics/gscan2pdf.
Wenns noch ein bisschen mehr sein soll, kann man zu OpenPaper.work (FreeBSD Pkg: py311-openpaperwork-*) greifen.
auf solche Ideen bin ich bislang noch gar nicht gekommen.
Mein bisheriger Ideenreichtum beschränkte sich auf das Aufdröseln langer Zahlen-und-Nummern-Reihen mittels OCR, damit ich beim übertragen keine Tippfehler mache.
Schon dabei sind mir aber die üblichen Probleme dieser Technologie bewusst geworden. Bei zahlreichen Vorlagen gibt es doch nur bescheidene Ergebnisse.
Insgesamt bedauere ich oft, dass so wenig direkt digital und per Mail verschickt wird und das mit dem Hauptargument des unzureichenden Datenschutzes. Und wenn man dann auf GPG hinweist, schweigen die Geister in ihren Höhlen...
Besonders geil finde ich Behörden und Ämter, die noch immer auf DE-Mail hinweisen. Naja, aber das ist dann doch ein anderes Thema.
 
auf solche Ideen bin ich bislang noch gar nicht gekommen.
Ist doch aber eigentlich der nächste logische Schritt. Nur einfach Textseiten einzuscannen damit man keinen Papierstapel aufbewahren muss wäre ja nur ein bescheidener Vorteil für den sich der Aufwand kaum rechnet.
Sonst ist es ein bisschen so, als wenn man sich eine Waschmaschine kauft und die dann aber nur als Ablage für Schmutzwäsche nimmt und das eigentliche waschen macht man weiterhin von Hand. :-)

Schon dabei sind mir aber die üblichen Probleme dieser Technologie bewusst geworden. Bei zahlreichen Vorlagen gibt es doch nur bescheidene Ergebnisse.
Wobei tesseract ganz gut funktioniert. Bei Handgeschriebenen wirds vermutlich ohne größere Aufwendungen (sprich es mit der eigenen Schrift trainieren) eher schwierig . Aber so der übliche Schriftkram sollte i.d.R. gut funktionieren.

Es gibt ja auch die Möglichkeit den Scan einmal als "Scan" in einer PDF-Datei zu speichern und dann noch mal in die PDF den erkannten Text selbst einzubetten. Dann hat man die Durchsuchbarkeit aber auch das dann verlässliche Original, wenn man das dann aufmacht, um nachzulesen.

Insgesamt bedauere ich oft, dass so wenig direkt digital und per Mail verschickt wird und das mit dem Hauptargument des unzureichenden Datenschutzes.
Was ja auch nicht völlig von der Hand zu weisen ist. :-)
In vielen, ebenfalls nicht unkritischen Bereichen wird viel zu lax mit eMail umgegangen. Da ist mir eine gewisse Zurückhaltung sogar lieber.

Und wenn man dann auf GPG hinweist, schweigen die Geister in ihren Höhlen...
Ja. Find' ich auch doof. Da können aber beispielsweise Behörden gar nichts dafür. Die sind halt an das gebunden, was gesetzgeberisch vorgegeben ist. Die können ja nicht einfach so irgendwelchen Kram installieren (und auch hier sage ich wieder: Zum Glück).

Besonders geil finde ich Behörden und Ämter, die noch immer auf DE-Mail hinweisen.
Das ist schlechter als GnuPG, aber ist halt gesetzgeberisch abgesegnet. :-)
 
AD USB-Stromversorgung: ich war dessen bewusst, dass mein Denken altmodisch ist und ansonsten hätte ich den Versuch schon gar nicht gewagt.
Es sträubt sich dennoch in mir etwas.
Vielleicht in der Richtung dieser mehrfach Steckdosenleisten, in die man eine ganze Anzahl von Verbrauchern stecken kann und dann diese untereinander noch kaskadieren, bis es irgendwann zum GAU kommt. So ein echter GAU ist am USB-Port zwar ausgeschlossen, aber in meiner Denke laufen halt grad mal einige Datensicherungen über diesen Bus auf externe Geräte und dann verlangt der Scannermotor Energie, der vielleicht nach fünf Jahren auch nicht mehr gar so leicht anläuft und dann gibt es womöglich zwar keinen GAU, aber einen Datencrash, der auch nicht schön ist.
Tatsächlich habe ich selbst schon erlebt, dass ein PC bei Defekt eines USB-Gerätes komplett abgeschaltet wurde.
In meiner Denke hat USB deshalb immer noch etwas mit Daten zu tun und nicht mit Stromversorgung. Den Mix von beiden hielt ich immer für etwas seltsam, wenn ich an Lampen oder Lüfter denke, die über USB versorgt werden.
Außer dem Scanner hängen meine USB-Geräte alle an abschaltbaren USB-HUBs mit eigener Spannungsversorgung und ich schließe es nicht aus, dass ich das auch früher oder später für den Scanner machen werde (eigentlich braucht er nur umgestöpselt zu werden). Das gäbe mir einfach ein besseres Gefühl.

Eigentlich sind deine Sorgen da unbegründet. USB hat die Stromversorgung immer über eigene Drähte im Kabel, getrennt von den Daten, letztere sind auch mit ner Checksum abgesichert.

Was die Steckerleisten betrifft: Eigentlich müsste sowas auch egal sein, ein Stromkreis ist idr auf 16A Abgesichert, wo in diesem Stromkreis du deine Verbraucher ansteckst sollte egal sein. Es KANN natürlich sein, dass so ne Steckerleiste minderwertig ist, und schon früher abschmiert - sollte aber nicht der Fall sein. Die Steckerleiste weiß ja auch nicht, ob du GamingPC+Heizstrahler+Bitcoinminer dran hängst, oder Radio+Wecker+Nachtlicht um mal in die Extreme zu gehen. Kurz gefasst: Hochwertige Steckerleisten, dann hast du kein Problem.



Was ja auch nicht völlig von der Hand zu weisen ist. :-)
In vielen, ebenfalls nicht unkritischen Bereichen wird viel zu lax mit eMail umgegangen. Da ist mir eine gewisse Zurückhaltung sogar lieber.


Ja. Find' ich auch doof. Da können aber beispielsweise Behörden gar nichts dafür. Die sind halt an das gebunden, was gesetzgeberisch vorgegeben ist. Die können ja nicht einfach so irgendwelchen Kram installieren (und auch hier sage ich wieder: Zum Glück).


Das ist schlechter als GnuPG, aber ist halt gesetzgeberisch abgesegnet. :-)

Naja, Datenschutz soll ja für den Nuter sein, nicht gegen ihn. Rein rechtlich kann ich immer einwilligen, wenn eine Behörde sich weigert mir ein Mail zu schicken, obwohl ich dazu einwillige, lässt sich das schwer mit Datenschutz rechtfertigen.

Hier in Ö hatte ich einen ganz absurden Fall: Ich hatte eine Sache bei Gericht anhängig, ich konnte (da eingewilligt) mit meinem Anwalt per Mail kommunizieren. Der Anwalt kann per Mail mit dem Gericht kommunizieren (da gibts entsprechende Regelungen). Das Gericht kann aber (trotz Einwilligung) nicht mit mir per Mail kommunizieren, schickt die Dinge mir per Post, meinem Anwalt per Mail, der kann mir das Mail aber weiterleiten. Alles rechtlich korrekt.

Und Dinge wie PGP oder S/MIME gäbs ja auch schon seit 30-50 Jahren. Hätte man ja mal adaptieren können, zumindest bei Gericht sitzen ja in der Regel halbwegs gebildete Leute..
 
USB hat die Stromversorgung immer über eigene Drähte im Kabel, getrennt von den Daten, letztere sind auch mit ner Checksum abgesichert.
Vermutlich ist seine Sorge eher so:
Im PC ist quasi auch ein "USB-Hub" der dann natürlich alle USB-Buchsen mit Strom versorgt. Wenn da mehrere Verbraucher dran hängen die alle die 500mA ziehen, dann kann das schon mal durchschlagen auf Nachbargeräte denen dann nicht mehr der volle benötigte Strom geliefert werden kann.

Was die Steckerleisten betrifft: Eigentlich müsste sowas auch egal sein, ein Stromkreis ist idr auf 16A Abgesichert
Im Grunde hat man hier eine ähnliche Problematik. Hängst Du da ein Heizlüfter dran oder gar ein Trockungsgerät, dann sieht es für alle anderen Verbraucher schlecht aus. Also zumindest kann es Dir passieren das die Sicherung kommt.
Wenn da also der PC mit dran hängt und man schreibt gerade ein Posting bei bsdforen_de und der geht plötzlich aus, dann ist das vielleicht nicht wirklich dramatisch, will man aber trotzdem vermeiden. :-)

Naja, Datenschutz soll ja für den Nuter sein, nicht gegen ihn. Rein rechtlich kann ich immer einwilligen
Da hast Du natürlich im Prinzip recht.
Vermutlich wird es eher die Regelung sein, das eMail halt nicht verwendet werden darf.
Völlig vorgeschoben wird der Datenschutz nicht sein. Du hast ja auch Fälle, wo schutzbedürftige Daten von Dritten involviert sind. Und der Beamte/Sachbearbeiter soll nicht in die Verlegenheit kommen entscheiden zu müssen, wann alles ok ist und wenn nicht. Also gehts generell nicht. :-)

Und Dinge wie PGP oder S/MIME gäbs ja auch schon seit 30-50 Jahren.
Ja. Wäre dann aber eine dezentrale Lösung die nur schwer abzuhören ist. Außerdem kann man damit (im Gegensatz zu DE-Mail) kein Geld verdienen. Und man kann vorne herum immer schön behaupten, das es für den Normal-User zu kompliziert sein.
Kein PGP/SMIME zu nehmen ist also Win-Win. Also außer für den Bürger natürlich. Aber der interessiert ja auch nicht. :-)

zumindest bei Gericht sitzen ja in der Regel halbwegs gebildete Leute..
Sollte man annehmen. Das heißt aber nicht unbedingt, das sie auch 'ne gewisse technische Expertise besitzen oder den Freiraum haben alles zu tun, was sie wollen.
 
Vermutlich ist seine Sorge eher so:
Im PC ist quasi auch ein "USB-Hub" der dann natürlich alle USB-Buchsen mit Strom versorgt. Wenn da mehrere Verbraucher dran hängen die alle die 500mA ziehen, dann kann das schon mal durchschlagen auf Nachbargeräte denen dann nicht mehr der volle benötigte Strom geliefert werden kann.

Stimmt natürlich, wenn etwas überhalb der Spezifikation von 5V 0.9A zieht. Letzteres sollte aber auf allen USB Ports gleichzeitig laufen. Zumindest wenn man hochwertige Komponenten hat die sich um Standards scheren (vieleicht bin ich da wieder zu sehr in meiner Gaming/ITBerufs Bubble, da ist sowas kein Thema).

Im Grunde hat man hier eine ähnliche Problematik. Hängst Du da ein Heizlüfter dran oder gar ein Trockungsgerät, dann sieht es für alle anderen Verbraucher schlecht aus. Also zumindest kann es Dir passieren das die Sicherung kommt.
Wenn da also der PC mit dran hängt und man schreibt gerade ein Posting bei bsdforen_de und der geht plötzlich aus, dann ist das vielleicht nicht wirklich dramatisch, will man aber trotzdem vermeiden. :-)

Da gehts aber um den Stromkreis, ob da die Last auf 9 Unterputzdosen am gleichen Stromkreis hängen, oder in einer Kaskade von 4er Steckerleisten müsste egal sein. Gerade geguckt: Selbst so ne billige 6 Euro Steckerleiste von Amazon wirbt mit 3500 Watt, das wären fast die geforderten 230V auf 16A (das ist 3650Watt). Somit könnte alles in einem Stromkreis an dieser einen Steckerleiste hängen - wenns zu viel wird, fällt ohnehin die Sicherung des Stromkreises, egal wo das steckt. Darauf wollte ich hinaus :)

Da hast Du natürlich im Prinzip recht.
Vermutlich wird es eher die Regelung sein, das eMail halt nicht verwendet werden darf.
Völlig vorgeschoben wird der Datenschutz nicht sein. Du hast ja auch Fälle, wo schutzbedürftige Daten von Dritten involviert sind. Und der Beamte/Sachbearbeiter soll nicht in die Verlegenheit kommen entscheiden zu müssen, wann alles ok ist und wenn nicht. Also gehts generell nicht. :-)

Da hast du natürlich recht. Dennoch ist es dann nicht das Datenschutzgesetzt was das verhindert, sondern eine interne Regelung. Und ja die mag in manchen Bereichen sinnvoll sein.
Mir stößt aber auf, dass immer auf das DSGV hingehauen wird. Nur zu oft hört man von Leuten die wenig Plan haben "Scheiß DSGVO, deswegen muss ich XY so kompliziert machen, geh YZ nicht mehr, ...". In den seltensten Fällen hat das wirklich was mit DSGVO zu tun. Das rückt ein gutes Gesetz in ein schlechtes Licht wie ich finde.

Ja. Wäre dann aber eine dezentrale Lösung die nur schwer abzuhören ist. Außerdem kann man damit (im Gegensatz zu DE-Mail) kein Geld verdienen. Und man kann vorne herum immer schön behaupten, das es für den Normal-User zu kompliziert sein.
Kein PGP/SMIME zu nehmen ist also Win-Win. Also außer für den Bürger natürlich. Aber der interessiert ja auch nicht. :-)

;)
 
Stromverbrauch und Canon Scanner: Nimm einen, der mehr Strom kann. Z.B Superspeed Port. Mein Lide Scanner funktioniert an den anderen tatsächlich nicht beim Laptop .
 
So ist es nun ein CANON-Linde geworden.
Vorab: das Zitat ist noch immer falsch, das Ding heißt LIDE, was immer das auch bedeuten mag.

Nach einigen Monaten im Gebrauch wird es Zeit, eine Rückmeldung zu geben.
Ich bin sehr froh, dieses Gerät gekauft zu haben!

Unerwartet hatte es sich ergeben, dass ich in den letzten Wochen einige hundert Seiten an Dokumenten zu scannen hatte und das lief so gut, dass ich wirklich nicht zu klagen habe. Manche Dokumente waren zusammen genietet, so dass ich die Seiten nicht einzeln zuführen konnte. Es hätte also auch gar nichts genutzt, einen Einzugscanner zu haben.

BTW: weil ich dann jede zweite Seite "auf dem Kopf stehen" hatte: mogrify -rotate 180 did the best job.
Auch convert aus dem ImageMagick Universum funktionierte gut, aber GIMP oder EyeOfGnome erzeugten viel größere Bilddateien, als sie das ursprünglich waren und bei anschließender Wandlung in PDFs zeigte sich das dann auch deutlich. Nahezu unverständlich, wieso gedrehte Bilder eine andere Größe bekommen.

Was mich ein wenig genervt hat, waren gelegentlich leicht schräg gescannte Seiten.
Hier stellte ich zwei Ursachen fest:
  • fast immer war die Vorlage schon schräg und ich hatte das nicht bemerkt
  • manchmal rutscht eine Einzelseite unter den Anschlag.
Das muss ich vielleicht besser erklären. Wenn ich eine Seite auflege, drücke ich die gegen den oberen und linken Anschlag des Scanners und wenn alles im rechten Winkel ist, sollte auch das Ergebnis rechtwinkelig und nicht etwa schräg sein. Der Anschlag beim LIDE ist nicht exakt bündig zur Glasplatte, sondern es gibt einen kleinen Spalt, in den eine dünne Seite hinein rutschen kann. Das macht auf A4 dann etwa einen Millimeter (eher weniger) auf der Längsseite Abweichung. Die meisten Nutzer bemerken das gar nicht, behaupte ich mal. Nachdem es mir aufgefallen war, konnte ich entsprechend gegen halten und bessere Ergebnisse erzielen.
Aber, wie schon gesagt: meist waren die Ausdrucke schon schräg und ich hatte das nicht so kritisch bemerkt, wie ich meine Scann-Ergebnisse betrachtet hatte.

Also, ich scanne Bilder, das heißt, mittels XSANE zu recht hoch aufgelösten PNG-Dateien und zwar, wenn es um Text geht, als so genannter Strichcode (? kann irren, was den Namen angeht). Das ist farblos und gibt recht kleine Dateien.
Manche davon wandele ich dann mittels games/tesseract zu PDF und einige davon fasse ich dann mittels mutool aus graphics/mupdf zu mehrseitigen Dokumenten zusammen. Das erleichtert die Suche innerhalb der Dokumente und lässt auch Textstellen kopieren, die dann irgendwo eingefügt werden können.
Das ist womöglich rückständig und andere Anwender können natürlich andere Anforderungen haben.

Aber ich bin nun nach einigen Monaten und vielleicht mehr als tausend Seiten mit der Lösung sehr zufrieden und kann den LIDE für das Geld wirklich empfehlen.
 
Hallo !

Bin seit Jahren im Besitz eines HP - Officejet - Multifunktions - Drucker !
Gab nie Probleme ...
Treiber unter Linux & FBSD (HPLIP) sind einwandfrei !
Als Netzwerkdrucker eingebunden , Android kommt sofort klar !

Und nicht wirklich teuer !

Gruss
 
Vorab: das Zitat ist noch immer falsch, das Ding heißt LIDE, was immer das auch bedeuten mag.

Nach einigen Monaten im Gebrauch wird es Zeit, eine Rückmeldung zu geben.
Ich bin sehr froh, dieses Gerät gekauft zu haben!

Schön zu hören.

Unerwartet hatte es sich ergeben, dass ich in den letzten Wochen einige hundert Seiten an Dokumenten zu scannen hatte und das lief so gut, dass ich wirklich nicht zu klagen habe. Manche Dokumente waren zusammen genietet, so dass ich die Seiten nicht einzeln zuführen konnte. Es hätte also auch gar nichts genutzt, einen Einzugscanner zu haben.

Diese Posse könnte ja direkt aus einem deutschen Amt stammen :D Kleiner Tip: Man kann Nieten, Klammern und Co entfernen, im äußersten Fall, indem man die Ecke abtrennt. Gibt im Scann immer ein schöneres Bild, auch bei händischem Einlegen.

BTW: weil ich dann jede zweite Seite "auf dem Kopf stehen" hatte: mogrify -rotate 180 did the best job.
Auch convert aus dem ImageMagick Universum funktionierte gut, aber GIMP oder EyeOfGnome erzeugten viel größere Bilddateien, als sie das ursprünglich waren und bei anschließender Wandlung in PDFs zeigte sich das dann auch deutlich. Nahezu unverständlich, wieso gedrehte Bilder eine andere Größe bekommen.

GIMP nimmt eventuell andere Bild/Kompressionseinstellungen? Der Default ist da meines Erachtens immer sehr hohe Qualität. Bei einem Scan kann man das sicher getrost kleiner stellen. Kannst du beim Export einstellen. Auch im PDF Standard gibts extrem viele Einstellungsmöglichkeiten die sich massiv auf die größe Auswirken können. Wenns irgendwie um gesetzlich vorgeschriebene Archivierung geht, nimm aber am besten PDF/A das ist per ISO Norm definiert. GIMP kann übrigends direkt den Export zu PDF.

Was mich ein wenig genervt hat, waren gelegentlich leicht schräg gescannte Seiten.
Hier stellte ich zwei Ursachen fest:
  • fast immer war die Vorlage schon schräg und ich hatte das nicht bemerkt
  • manchmal rutscht eine Einzelseite unter den Anschlag.
Das muss ich vielleicht besser erklären. Wenn ich eine Seite auflege, drücke ich die gegen den oberen und linken Anschlag des Scanners und wenn alles im rechten Winkel ist, sollte auch das Ergebnis rechtwinkelig und nicht etwa schräg sein. Der Anschlag beim LIDE ist nicht exakt bündig zur Glasplatte, sondern es gibt einen kleinen Spalt, in den eine dünne Seite hinein rutschen kann. Das macht auf A4 dann etwa einen Millimeter (eher weniger) auf der Längsseite Abweichung. Die meisten Nutzer bemerken das gar nicht, behaupte ich mal. Nachdem es mir aufgefallen war, konnte ich entsprechend gegen halten und bessere Ergebnisse erzielen.
Aber, wie schon gesagt: meist waren die Ausdrucke schon schräg und ich hatte das nicht so kritisch bemerkt, wie ich meine Scann-Ergebnisse betrachtet hatte.

Auch hier könnte es helfen, die Blätter aufzutrennen ;)
 
Diese Posse könnte ja direkt aus einem deutschen Amt stammen :D Kleiner Tip: Man kann Nieten, Klammern und Co entfernen, im äußersten Fall, indem man die Ecke abtrennt. Gibt im Scann immer ein schöneres Bild, auch bei händischem Einlegen.
was ich da überhaupt gemacht habe, ist im Grunde genommen Unsinn.
Tatsächlich verlangte eine Behörde von mir einen "Eigentumsnachweis" über Landbesitz und hat dazu empfohlen, Kopien der entsprechenden Seiten der Kaufverträge ein zu reichen. Das ist nett, weil billig, aber unsinnig, weil ein Kaufvertrag gar nichts über den aktuellen Status sagt. Die Situation kann sich seit Abschluss des Vertrages ja geändert haben.
Alle diese Verträge habe ich in einer Kiste liegen und dass ich nun die richtigen da heraus suchen musste und ich nicht im PC nachsehen konnte, ärgerte mich so, dass ich den ganzen Stapel nun gescannt habe. Dazu gehören auch Kopien der begleitenden Papiere, weshalb es ziemlich viel geworden ist.
Die eigentlichen, beglaubigten Abschriften der Verträge waren früher genietet und gesiegelt. Unsinnige Arbeit, klar, sieht aber ziemlich wichtig aus und ich wollte den Zustand dieser Dokumente nicht verändern.
Ein Anruf beim zuständigen Katasteramt und ein Ausdruck des Eigentumsnachweises für bis zu zehn Flächen, kostet derzeit bei uns 12€.
Muss also nicht weiter diskutiert werden, welchen Sinn meine Aktion da hatte.

Die letzten Nieten habe ich vor einigen Tagen erst ausgebohrt und zwar aus der Fahrertür meines alten Passat. Damit habe ich mir die Fensterhebe-Mechanik geschrottet. Ich dachte noch so bei mir selbst: komisch, das war letztes Mal doch nicht nötig, Nieten weg zu bohren, als ich die anstehende Reparatur schon Mal durchgeführt hatte..
Also: Vorsicht bei Nieten!
 
GIMP nimmt eventuell andere Bild/Kompressionseinstellungen? Der Default ist da meines Erachtens immer sehr hohe Qualität.
ich hatte das nicht erwartet und bin deshalb natürlich darüber gestolpert. Mein Bildbetrachter ist oer Default der EOG, der kann drehen und neu speichern. Warum in aller Welt wird dabei die Bilddatei größer? Und stellt sich dann auch noch im resultierenden PDF größer dar? Als GIMP das auch so machte, suchte ich halt nach schnellen Alternativen. Und wer kennt schon mogrify ?
 
EOG kenne ich nicht, aber wie gesagt, bei GIMP kann man die Qualität/Kompression einstellen. Und der Standardwert ist sehr richtung Qualität. Was finde ich auch ein vernünftiges Default ist.
 
Mein Bildbetrachter ist oer Default der EOG, der kann drehen und neu speichern. Warum in aller Welt wird dabei die Bilddatei größer?
Du sagst es selbst, es wird eine neue Datei, ein neues Bild gespeichert. Eine Drehung ist genau das und damit geht ein Generationsverlust einher, größer wird die Datei ziemlich sicher deshalb, weil das Tool das es dann erneut abspeichert, eine höhere Qualitätseinstellung hat, als das mit dem die Datei initial geschrieben wurde. Einfachbeispiel: xsane, JPG-qualität 80, EOG? nicht eher EOM? dann JPG-qualität 90 oder so.
 
dann JPG-qualität 90 oder so.
das ist aber doch eine erfundene Qualität, wenn das Bild dann größer wird.
In meinem Hirn sieht die Rechnung ja eher so aus: Ursprung = 100, mal 0,8 (Xsane ) = 80 x 0,9 (Gimp) = 72, also sprich, immer kleiner, weil immer Verlust zur jeweiligen Vorlage.
Da muss ich in Zukunft doch mal etwas besser drauf achten.
 
das ist aber doch eine erfundene Qualität, wenn das Bild dann größer wird.
In meinem Hirn sieht die Rechnung ja eher so aus: Ursprung = 100, mal 0,8 (Xsane ) = 80 x 0,9 (Gimp) = 72, also sprich, immer kleiner, weil immer Verlust zur jeweiligen Vorlage.
Da muss ich in Zukunft doch mal etwas besser drauf achten.

Das ist ein kompletter Fehlgedanke. Nur weil die Qualität kleiner wird, wird nicht unbedingt die Dateigröße kleiner ;)

Das hast du nur bei Lossless-Formate wenn man z.B. die Auflösung / Farbtiefe ändert.

Es kann sogar sein das die Qualitätseinstellung "höher" ist, aber durch das öffnen und neu speichern zusätzliche Artefakte etc reinkommen die die Qualität "optisch auf sicht" verschlechtern aber trotzdem die größe deutlich ansteigen lassen, selbst bei gleicher Qualitätseinstellung. Das ist bei Verlustbehafteten Dateiformaten ein komplexes Thema.

Ein bisschen ein schuh draus wird wenn man sich den ablauf anschaut - idr. wird ja die verlustbehaftete Datei vom Programm geöffnet und liegt dann nicht mehr als jpg sondern als Lossless-Format im Arbeitsspeicher vor. Dann dreh ich z.B. das "Lossless" im Arbeitsspeicher und speicher es erneut. Dabei wird die Verlustbehaftete Komprimierung komplett nochmal neu drüber gekippt und das kann durchaus die Dateigröße aufblähen. Entweder weil die Artefakte aus dem ersten Losslessvorgang nun im Speicher sind, also das Bild nicht mehr das "lossless" ist das ursprünglich mal vorhanden war und wo der Algorythmus drüber gekippt wurde, aber auch weil es evtl. ein anderer Algorythmus ist je nach Programm um es zu komprimieren.
 
Das ist nett, weil billig, aber unsinnig, weil ein Kaufvertrag gar nichts über den aktuellen Status sagt. Die Situation kann sich seit Abschluss des Vertrages ja geändert haben.

Es kann sehr nützlich sein, alles aufzubewahren.

Vor vielen Jahren habe ich mein damaliges Auto privat verkauft. Sechs Jahre später trudelt ein Schreiben vom Bundeskriminalamt ein, ich möge mich für den Autoverkauf rechtfertigen und eine Stellungnahme abgeben.

Wie ich hinterher erfahren habe, war der Käufer Teil einer kriminellen Bande, die Schindluder mit Kaufverträgen betrieben hatte (ich vermute mal Mehrwertsteuerbetrug) und (auch in Zusammenarbeit mit Verkäufern) den Fiskus um Millionen betrogen hatte.

Nachdem ich alle Unterlagen (Abmeldung, Kaufvertrag, Quittung für die Übergabe, Einzahlung des Bargelds auf mein Konto) noch parat hatte, war die Sache zum Glück sofort erledigt. Sonst wäre ich vielleicht auch Bestandteil eines Ermittlungsverfahrens geworden.

Alle diese Verträge habe ich in einer Kiste liegen und dass ich nun die richtigen da heraus suchen musste und ich nicht im PC nachsehen konnte, ärgerte mich so, dass ich den ganzen Stapel nun gescannt habe. Dazu gehören auch Kopien der begleitenden Papiere, weshalb es ziemlich viel geworden ist.

Dafür kann ich nur das hier schon vielfach empfohlene Paperless-ngx nahelegen. Einfach das gescannte Dokument hochladen und automatisch läuft OCR darüber, auf Wunsch inklusive automatischer Verschlagwortung und vielem mehr. Die PDFs liegen hinterher auch im Dateisystem (mit einem konfigurierbarem Namensschema).

Dadurch wird die Archivierung so trivial, dass man einfach alles einscannt und selbst mit tausenden Dokumenten auch wiederfindet.

Es gibt ja auch die Möglichkeit den Scan einmal als "Scan" in einer PDF-Datei zu speichern und dann noch mal in die PDF den erkannten Text selbst einzubetten. Dann hat man die Durchsuchbarkeit aber auch das dann verlässliche Original, wenn man das dann aufmacht, um nachzulesen.

Das ist heutzutage auch die Standardvorgehensweise bei der Archivierung von Dokumenten.

Das ist schlechter als GnuPG, aber ist halt gesetzgeberisch abgesegnet. :-)

Man darf die ganzen Unzulänglichkeiten von PGP aber auch nicht unterschlagen. Es hat schon einen guten Grund, warum es sich nicht durchgesetzt hat.

Deine Drehung ist genau das und damit geht ein Generationsverlust einher, größer wird die Datei ziemlich sicher deshalb, weil das Tool das es dann erneut abspeichert, eine höhere Qualitätseinstellung hat, als das mit dem die Datei initial geschrieben wurde.

Ein JPEG dreht man aber auch nur via Header in Form der Exif Orientation, ohne den Bildinhalt anzutasten.
 
Man darf die ganzen Unzulänglichkeiten von PGP aber auch nicht unterschlagen.
Naja.
Ja. Die Kritik ist sicher nicht von der Hand zu weisen. Aber die geht auch an dem vorbei, was ich sagte.
Bevor ich auf Verschlüsselung/GnuPG/openPGP eingehe, sage ich erst mal was zu eMail, weil es ja das war, worum es ging.

eMail hat den Vorteil, das es überall benutzt wird und man auch relativ niedrigschwellig sich eine eMail-Adresse besorgen kann (außer Internetzugang, hat es keine Voraussetzungen) und dabei auch Auswahl aus zig Providern hat (und man nicht einem einzelnen Hersteller ausgeliefert ist).

eMail hat natürlich auch viele Nachteile. Die ganze SPAM-Problematik, die Tatsache das eMail relativ unsicher ist usw. gibt viele Punkte, die man an eMail kritisieren kann und in einer perfekten Welt würde man eMail durch etwas besseres ersetzen.

Nun haben wir aber diese perfekte Welt nicht. Und dann muss man halt gucken, ob und wie man die Situation verbessern kann. Und OpenPGP ist halt ein Ansatz, um da zumindest Linderung zu verschaffen. Wenn ich also die Möglichkeit hätte, einer Behörde (darum gings ja konkret) eine verschlüsselte Mail zu schicken und die bieten mir das an, indem sie einfach ihren Public-Key auf ihrer Website zur Verfügung stellen, dann wäre das schön.
Und ja. Daran gäbe es sehr viel auszusetzen das das ja kompliziert ist und Unsicherheiten beinhaltet. Aber es wäre immer noch besser, als der jetzige Zustand wo einfach mal komplett unverschlüsselt per eMail kommuniziert wird.

Und ich würde auch nicht fordern, das es die einzige Methode ist oder das das verpflichtend für den User ist, aber als Option wäre es schon nett.
Vor allem weil es relativ leicht zu implementieren wäre, weil man ja die normale und schon vorhandene eMail-Infrastruktur weiter nutzen kann und eben oben drauf "nur" noch der Krypto-Layer gepackt wird.

Alternativen wie Signal mögen da sicherer sein, nötigen mich aber wieder dazu mir eine App zuzulegen und ggf. meine Telefonnummer zu exposen und mich in Abhängigkeiten zu begeben. Signal hat halt auch seine Unzulänglichkeiten. Das sollte auch auch nicht unterschlagen. ;-)

Es hat schon einen guten Grund, warum es sich nicht durchgesetzt hat.
Wenn man so sieht, WAS sich alles so durchgesetzt hat, dann lässt sich das nicht immer an irgendwelchen Qualitätsmerkmalen festmachen.
Messenger sind doch das beste Beispiel. Ich sag nur WhatsApp. Das wird sich wohl kaum durchgesetzt haben, weil es vom Start weg super sicher war und eine durchdachte Security-Architektur hat.
 
Wenn man so sieht, WAS sich alles so durchgesetzt hat, dann lässt sich das nicht immer an irgendwelchen Qualitätsmerkmalen festmachen.
Messenger sind doch das beste Beispiel. Ich sag nur WhatsApp. Das wird sich wohl kaum durchgesetzt haben, weil es vom Start weg super sicher war und eine durchdachte Security-Architektur hat.

Das hat sich durchgesetzt weil es einige dinge sehr richtig gemacht hat die den Zugang sehr sehr niedrigschwellig gestaltet haben.
(Stichwort das Telefonnummern Statt komplexen Account System mit Benutzername etc - auch heute noch können 60-70% der Bevölkerung nicht Fehlerfrei erklären was es mit einem Account (Benutzername / Passwort) auf sich hat uvm - dazu auch eine entsprechend einfach gestaltete Smartphone-Bedienung. Da kam Jahrelang nichts besseres, erst recht nichts OpenSource mäßiges und das aktuelle "Matrix" ist zb 15 Jahre später noch nicht so weit)
 
Ein JPEG dreht man aber auch nur via Header in Form der Exif Orientation, ohne den Bildinhalt anzutasten.
Im Idealfall, ja. EOM macht es aber beispielsweise nicht und das ist ja hier das Problem mit der neuen Datei. Ein weiteres Problem ist, dass nicht jedes Tool die Tags auch wieder korrekt auswertet. Hat man ja auch manchmal bei Bildern von smartphones.
 
Auch wenns mal wieder OT ist dennoch kurz zur PGP / Verschlüsselungthematik hier:

In Ö kann man tatsächlich an manche Behörden verschlüsselte Mails schreiben. Ganz sicher bin ich mir hier beim Innenministerium und der Polizei. Man kann für die einzelnen MA den PGP Key anfordern. Ob das jetzt wirklich für jeden Dorfpolizisten gilt weiß ich nicht, ich hab das aber tatsächlich schon genutzt um in einem Verfahren mit den zuständigen Polizisten zu kommunizieren. Die Antworten an mich waren ein Link zu einem proprietären Portal, indem die Antwort dann ebenfalls Verschlüsselt vorlag. Immerhin.
PGP ist mittlerweile schon so weit, dass das jeder unfallfrei benutzen kann, wenn mal eingerichtet. Und letzteres wird in Ämtern ja sowieso zentral durch die IT gemacht.

Auserdem: Normales E-Mail heißt ja nicht unverschlüsselt. Der Transportweg ist es idr. Hat man einen eigenen Mailserver ist eigentlich der ganze Weg bis zum Amt verschlüsselt, und dort kann man sowieso davon ausgehen, dass es irgendwann ausgedruckt und abgelegt wird...
 
Der Transportweg ist es idr.
Aber auch das nicht garantiert.

Hat man einen eigenen Mailserver ist eigentlich der ganze Weg bis zum Amt verschlüsselt,
Ja. Allerdings ist das aufsetzen und betreiben eines Mailservers nicht trivial.
Wenn die Leute schon an GnuPG und Co scheitern, würde ich jetzt nicht davon ausgehen, das sie einen Mailserver betreiben können.

Die Antworten an mich waren ein Link zu einem proprietären Portal, indem die Antwort dann ebenfalls Verschlüsselt vorlag. Immerhin.
Ist schon alles ein wenig tragisch. Wir könnten mit eMail-Verschlüsselung schon viel weiter sein, wenn man von staatlicher Seite einfach mal konsequenterweise und flächendeckend auf die vorhandenen Standards gesetzt hätte.
Statt dessen haben wir entweder gar nix oder irgendwelche proprietären Bastellösungen (Schrott wie DE-Mail), wodurch dann nichts voran kommt.

Man muss davon ausgehen, das weder Kompetenz noch wirkliches Interesse an sicherer eMail besteht.
 
Aber auch das nicht garantiert.


Ja. Allerdings ist das aufsetzen und betreiben eines Mailservers nicht trivial.
Wenn die Leute schon an GnuPG und Co scheitern, würde ich jetzt nicht davon ausgehen, das sie einen Mailserver betreiben können.

Klar, aber hier ist nur eine Partei nötig. Wenn ich ein Mail an ein Amt schreibe weiß ich, dass ist E2E verschlüsselt bis zum Amtsmailserver. Immerhin. Und der MA im Amt braucht null Wissen dazu.

Ist schon alles ein wenig tragisch. Wir könnten mit eMail-Verschlüsselung schon viel weiter sein, wenn man von staatlicher Seite einfach mal konsequenterweise und flächendeckend auf die vorhandenen Standards gesetzt hätte.
Statt dessen haben wir entweder gar nix oder irgendwelche proprietären Bastellösungen (Schrott wie DE-Mail), wodurch dann nichts voran kommt.

Man muss davon ausgehen, das weder Kompetenz noch wirkliches Interesse an sicherer eMail besteht.

Ich glaube es liegt zum einen an der Kompetenz zum anderen daran, dass es der breiten Bevölkerung schicht egal ist. Stichwort "Ich hab ja nix zu verbergen".
In meinem Fall fand ich die Lösung okay, ich konnte per PGP schreiben, und hab verschlüsselte Antworten erhalten. Natürlich wäre es schöner, wenn der Beamte meinen PGP Key importiert und damit kommuniziert hätte: Aber willst wirklich 100000+ Polizisten dafür regelmäßig schulen, für etwas, was vermutlich kaum jemand in Anspruch nimmt, und wofür es sowieso schon eine Lösung gibt und geben muss (der Fall Polizei muss verschlüsselt an Menschen ohne PGP die ebenfalls absolute DAUs sind, kommunizieren, sollte ja weit aus häufiger der Fall sein)?

Eigentlich gehört sichere Kommunikation in den Schulunterricht, Mathematik Oberstufe ist sicher ein guter Punkt, um mal ein paar Stunden Verschlüsselungen zu bearbeiten. Wir haben in Geschichte ja auch gelernt, wie die Caesarchiffre funktioniert..
 
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