weil ich beim Versuch der Umstellung auf 15 ein Problem mit der Grafikkarte hatte. Ich vermute, dass das meine Doofheit war, aber ich warte jetzt auf 15.1 bevor ich es noch einmal probiere - eben weil es mein Haupt-Arbeitsgerät ist.
dito, nebenher angesprochen, denn es tut hier eigentlich nichts zur Sache.
Meine GraKa ist eine nvidia und die Erfahrung lehrte, dass ich die kmods nicht erfolgreich nutzen konnte und wayland erst lief, wenn ich die gleichen Module von Hand aus den Ports gebaut hatte. Dies ist diesmal misslungen, aber, ich nutze freebsd-rustdate zum updaten und hatte auch einen reboot vergessen, der ausdrücklich gefordert wird. Als ich das bemerkte, startete der PC nicht mehr wieder, weil gleichzeitig einer der Pools aus alten SSDs gestorben war. Shit happens, aber Gottlob gibt es ZFS und Backups.
Vielleicht eher auch hierher gehört aber, dass ich glücklicherweise noch nicht die neuen ZFS-Features von 15 auf meine Pools losgelassen hatte (ZFS upgrade, wenn ich recht entsinne). Denn dann hätte wohl ein zurück-Rollen auf einen älteren Stand nicht mehr funktioniert, weil die neuen Features ja von der vorhergehenden Version natürlich noch nicht verstanden werden.
Meine Erfahrung lehrt mich, vor einem Upgrade auf eine neue System-Version, einen laufenden Klon auf einem externen Medium zu erstellen (oder dort ein anderes Live-System gleicher Version zu haben), von dem aus ich im Notfall starten und einen Rollback durchführen kann. Details erspare ich mir nun, aber so ganz einfach wie Regen vom Himmel fällt, geschieht so etwas nicht.
Natürlich Punkt zwei: mehrere Backups der letzten Daten. Sollte man immer haben, ist aber in so einem Fall wichtig, sie außerhalb der PC-HW leicht verfügbar zu haben.
Damit ist dann auch eine vielleicht notwendige oder wünschenswerte Neuinstallation weniger schmerzhaft.
Hilfreich ist es, die notwendigen Daten in eigenen Datasets zu horten.
Mein Ansatz war eher, für den Einstieg einen klareren roten Faden zu haben, damit man sich nicht komplett durch verschiedene Quellen durcharbeiten muss, sondern eine strukturierte Orientierung bekommt.
Das verstehe ich nun besser. Du zeigst es ja auch:
- System aktualisieren
freebsd-update fetch install
pkg update && pkg upgrade
- Basis-Tools installieren
pkg install sudo bash vim git
- Benutzer konfigurieren (z. B. in wheel-Gruppe für sudo)
- Netzwerk prüfen / ggf. anpassen
(z. B. rc.conf, resolv.conf)
- SSH aktivieren
sysrc sshd_enable="YES"
service sshd start
- Firewall (optional)
erste einfache Regeln mit pf oder ipfw
- Zeit / Zeitzone prüfen
tzsetup
Aber: das unterstellt ja auch gewisse Grundkenntnisse, aus denen heraus die Erwartung an die Eigenschaften des Systems sich bilden.
Wer diese Grundkenntnisse hat, wird vielleicht aber auch eine eigene Struktur und Vorgehensweise haben. Ich selbst habe nun schon lange kein FreeBSD mehr installiert (oder irgendein anderes System). Bei mir sähe das aber ein wenig anders aus:
0 Installation und Pools einrichten, Datasets mit Eigenschaften
1. Netzwerk einstellen/anpassen
1.a locale einstellen
1.b NTP
1.c Freebsd,conf, dev.hints, sysctl.conf, loader.conf und rc.conf sichten, bzw ergänzen
1.d Nutzer einrichten
1.e aktualisieren, upgraden
2 Grafik und sound einrichten
3 zusätzliche Pakete einspielen
4 zusätzliche Dienste konfigurieren und automatisch starten
5 cron-jobs inklusive automatischer Backups einrichten
und ob ich mich daran dann auch wirklich halten würde? Das ist nur, was mir eben durch den Kopf ging, nachdem ich deinen zitierten Beitrag gelesen habe.