Ich teile Beckis Ansicht, aber man kann die Sache auch logischer angehen. Man könnte im Falle von Gameboys auch das OS, welches wohl ohnehin sehr klein ist auf dem Spiel mitliefern. Ich kenn mich mit Spielekonsolen zwar nicht aus, aber ist das nicht so?
Desweiteren geht es vor allem um Monopole und während es auf Seiten von Konsolen keine derart starke Monopolstellung gibt. Immerhin gibt es mindestens drei große Anbieter, die (höchstwahrscheinlich) auch in echter Konkurrenz stehen und Spielehersteller sind nicht gezwungen eine Plattform auf jeden Fall zu unterstützen. Es gibt also einen, wenn auch nicht sehr großen, freien Markt. Microsoft hat mit der Xbox auch bewiesen, dass es möglich ist mit einzusteigen.
Was die Eingriffe seitens der EU angeht. Es ist nunmal eine selbstauferlegte Aufgabe der EU in solchen Fällen tätig zu werden. Da Firmen sehr verschieden sein können ist es wohl auch schwer klare Richtlinien für die Art der Eingriffe festzulegen.
Auch halte ich das nicht für einen großen Eingriff, wenn ich das mal mit den Maximalpreis für Roaminggebühren vergleiche. Firmen ihre Preise vorzuschreiben halte ich für ziemlich gewagt, wenn man sagt eine freie Marktwirtschaft zu wollen.
Das was ich da gerade schrieb soll aber nicht meine Befürwortung zum freien Markt schildern.
Ich halte den freien Markt für ziemlich unrealistisch und das, obwohl ich glaube, dass Pazifismus, Anarchismus, ein Schulsystem ohne sitzen bleiben und Noten oder beispielsweise die 1000 Euro fix für sehr realistisch halte.
Der freie Markt ist sehr unrealistisch und die (wirtschaftliche!) Globalisierung zeigt das auch. Man ist einfach nicht in der Lage sich an selbst gesetzte Regeln zu halten. Da wollen alle (westlichen Staaten) Globalisierung und freien Markt und dann macht man als ersten Schritt Kartelle, wie die EU und das heißt nicht, dass es ein EU-Gegner bin
Ich geh jetzt nicht ins Detail, sonst werden es wieder Monsterdiskussionen. Ich will nur, dass ihr da jetzt nicht meine politischen Ansichten reininterpretiert. Was ich nämlich damit sagen will ist, dass es der freie, sich selbst regulierende Markt wohl in einer perfekten Welt mit Leuten, die vor dem Produktkauf hunderte von Dingen beachten funktionieren würde, aber nicht in unserer derzeitigen Praxis. Wenn die Welt perfekt genug dafür wäre, dann bräuchten wir aber wahrscheinlich keinen freien Markt mehr.
Man hat offensichtlich mit freiem, geschlossenen und gemischten Märkten jede Menge Vor- und Nachteile, aber Lösung ist wohl keiner.
P.S.: Warum ist eigentlich der Browser für die Politik so interessant?
Liegt es daran, dass es in Browserkrieg zwischen MS und MZ bald zum Unentschieden komm?
Haben die Politiker FF entdeckt? Benutzen sie MS einfach nur als Melkkuh in Zeiten der Wirtschaftskrise? Oder ist es eine Mischung aus all dem? oder ganz etwas anderes?