nein ich arbeite nicht bei der telekom, auch niemand den ich kennne und den service finde ich auch schlecht

aber ich halte insgesamt nichts von der privatisierung der öffentlichen grundversorgung zu der ich ich anbindung ans internet auch zähle.
es leuchtet mir einfach ein nicht warum - auch ganz praktisch und unideologisch gesehen - ein system effizienter werden soll, wenn man es stücke reißt und zusätzlich zwischen endanbieter und enverbraucher zahllose zwischenhändler steckt. das schafft mehr büroktratie und weniger transparenz für den kunden...
meine mutter z.b. versteht bis heute nicht, was wo der unterschied zwischen anschluss und tarif ist, warum, wir den telefon und dsl-anschluss bei der telekom haben, aber sie eine dsl-flatrate bei dus.net bezahlt, und warum und wie überhaupt jetzt das telefonieren übers internet geht. und wie das günstiger sein kann, und wenn, warum das dann nicht "automatisch" die telekom auch so macht....
16mbit schmeckt halt überall gleich, deswegen macht konkurrenz hier keinen sinn. vor allem kostet es praktisch gesehen auch immer dasselbe, egal ob mir die telekom oder freenet stellvertretend für die telekom oder sonst wer 16mbit verkauft, die "netzbelastung" ist dieselbe und das netz gehört nun mal der telekom.
dass man jetzt anfängt weitere netze parallel dazu bzw. dazwischen zu bauen ist ja eigentlich der gipfel der idiotie.
das ganze ist so, wie wenn wir unsere autobahnen an einen konzern verkaufen würden und dem dann vorschreiben, bestimmte abschnitte und geschwindgkeitsbegrenzungen weiterzuvermieten, die dann weiter an den autofahrer verkauft werden.
"bezahlen sie pro kilometer oder wollen sie ne flatrate?"
"160km/h fahren dürfen kostet nur 5 euro extra im monat!"
"bei uns kriegen sie 160km/h schon für 4euro!!!"
"jetzt gibts lkw-genehmigung auch ohne pkw-genehmigung!!"
usw usf. am ende investiert der konzern dem die infrasturkur gehört garnichts mehr in die sanierung und den ausbau, weil ihm die konkurrenz auf den eigenen strecken zu hart geworden ist.
siehe telekom und glasfaserkabel, da verhindert die aufgezwungene konkurrenz den fortschritt.
wenn es soweit ist werden dann teilstrecken verkauft oder von anderen anbietern dazugebaut und die bürokratie erlebt einen höhepunkt!
da geht dann ein einziger anruf über kabel von t-com, netcologne und voip-anbieter XY, die das alles untereinander abrechnen müssen und am ende natürlich noch mit meinem reseller, der das dann mit mir abrechnet...
ob da irgendwer am ende wirklich was sparen kann
