Das meinte der Verkäufer auch,
zu der Fragestellung, warum ein PC noch CD/DVD-Laufwerke braucht und ich stimme dem ebenfalls bei: braucht man nicht mehr als eingebaute Geräte!
Und daran mache ich sogleich eine generelle Empfehlung fest, die ich mal wieder nicht selbst erfunden habe: Wenn du merkst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab anstatt die Peitsche zu nehmen.
Von Zeit zu Zeit muss man einfach einen Paradigmen-Wechsel akzeptieren.
Das ist eine Folge davon, dass wir nicht selbst alles das entwickeln, was wir benutzen wollen, sondern es einkaufen müssen und dann muss man kaufen, was für die Mehrheit produziert wird und sich schlichtweg unterordnen. Zumindest ein wenig. Man kann manche Veränderungen aussitzen und mit viel Energie seine eigene Linie beibehalten. Aber irgendwann geht das nicht mehr, weil einfach nichts mehr passt.
Und ausdrücklich sage ich nicht, dass mir das gefällt und ich etwa froh damit bin, wie diese Dinge funktionieren.
Aber um mal ein Beispiel zu konstruieren: wenn ich ein Messer zum fünfhundertsten Mal geschärft habe, bleibt kaum noch Klinge übrig und ich muss neu kaufen. Inzwischen gibt es das Messer mit Hirschhorngriff nicht mehr (aus der Mode oder wegen Hygiene) und ich muss einfach umdenken oder mir vielleicht selbst anfangen, meine Messer zu bauen, wobei ich aber wieder von Zuliefer-Betrieben abhängig bin und so weiter.
Du kennst vielleicht auch die alten Stummfilme mit Buster Keaton und Co.
Da hatten Autos noch eine Kurbel vorne, mit der man sie starten musste.
Ich bin heilfroh, dass ich nur noch den Schlüssel im Zündschloss drehen muss und selbst das halte ich heute für veraltet.
Ich bin heilfroh, dass ich einen modernen PC habe, dem ich etwas zumuten darf und der ausreichend SSD-Speicher hat, um mal einige Videos oder meine komplette Musik-Sammlung dort abzulegen. Schon vor Jahren habe ich alle CDs gerippt und meiner Sammlung hinzugefügt (damals noch in mp3, was man heute nicht mehr machen würde). Alle DVDs mit Filmen sind ebenfalls gerippt.
Bei mir liegen solche Daten auf dem einen PC und ich arbeite von einem anderen. Aber hierzu will ich mich nicht in Details verlieren.
Heute hat man NVME und SSD und nicht mehr große und laute Festplatten. Die SSDs brauchen unter Umständen nicht mal einen Einbauplatz im Gehäuse, weil sie nämlich nicht vibrieren. Man kann sie einfach irgendwo hin legen oder mit Klettband an die Wand hängen.
Heute hat man ein externes USB(3.0+) CD/DVD-Laufwerk, das man auch zum Brennen nutzen kann.
Und man hat heute auch USB-Sticks mit großer Kapazität, die für die meisten Leute zB ausreichend groß sein können, um alle ihre CDs darauf zu speichern.
Einmal investiert, wie hier ja auch erwähnt wurde, und man hat eine gute Basis für mehrere Jahre.
Halbherzig den Wechsel vollzogen, weil vielleicht zu sparsam oder sonst welche Gründe, die eher nicht rational sein mögen und man kauft womöglich mehr Stress und Mehrarbeit und geht immer wieder auf die Suche nach der Kurbel, die sonst niemand mehr braucht.
Das ist ziemlich viel Text, für eine einfache Botschaft:
Vermiese dir nicht den Upgrade deiner HW, weil du an überkommen Ideen fest halten willst!
Du willst nicht mehr eingebaute CD/DVD-Laufwerke, du willst nicht mehr deine alten Festplatten benutzen und willst schon gar nicht einen neuen PC haben, in dem noch so etwas verbaut ist und du willst nicht mehr DDR2 RAM benutzen!
Für dich ist die Zeit gekommen, einen großen Schritt für Dich selbst zu tun, der für die übrige Menschheit nur ein kleiner Schritt ist.
Also, in Sachen neuer HW.
Und genau genommen, könnte es sogar für die meisten Menschen in EU sogar immer noch ein Rückschritt sein, um auf dem Feld zu landen, das du nun als Ziel anstrebst.