Keine 3D-Beschleunigung mit linux-rl9?

der noch mit den DDR2-Riegeln funktionieren würde.
Warum sollte man das wollen? DDR3 ist schon Altschrott.
Irgendwelche Vorschläge?
Ja, DDR4. ALLERMINDESTENS!

Das ist zwar auch gut abgehangener Kram, aber für deine Verhältnisse ein Meilenstein den du wahrscheinlich noch 10 Jahre abrocken kannst. Und sag jetzt nicht, dass 300€ ein Problem sind. :D
 
Also ich hab mal eben geschaut, eine 8 Jahre alte integrierte GPU ist bereits nen eckchen schneller als die 750 GTX, die integrierte GPU der CPU von meinen kleinen Homeserver soll je nach test ungefähr doppelt so schnell sein wie die 750 GTX.
Die olle GTX 970 die ich so vor 10,11 Jahren gekauft hab und die ich manchmal zum basteln nehme ist zb auch noch 2-3x so schnell. Und hat das 4-fache schon damals an vram. (Vram ist ja auch son Thema, die 750 hat nur 1GB wenn ich das richtig recherchiert habe)

Mein Vorschlag:
Keine uralte Schrott-Hardware kaufen sondern irgendwas, was in den letzten 5 Jahren produziert wurde oder zumindest in den letzten 8 Jahren und dort auch was die CPU angeht irgendwo mal in der mittelklasse angesiedelt war und was die GPU angeht zumindest so "normale" Gaming-Hardware, da von mir aus auch die Einstiegsklasse. Villeicht ne 2060.
Damit sollte man so bei dem was du machst so halbwegs sicher sein.
(Naja, AFAIK fliegt die 10er Generation, also 1070 usw bald wohl aus dem aktuellen Treiber)

(Was dein ATX kommentar bedeuten soll verstehe ich nicht so ganz, nagelneue ATX-Boards und Gehäuse sind doch absoluter Standard - nicht mehr alle aber auch mit 5 1/2 Slots noch "normal" zu kaufen.)

Generell: IT Hardware veraltet, schneller als z.B. KFZs (Und selbst da sind 16 Jahre alte Autos doch inzwischen oft am "Lebensende") - wenns um Gaminggeht evtl. etwas mehr.
Dabei ist der Prozess inzwischen langsamer. 2002 konnte 16 Jahre alte Hardware De-Facto keinerlei Software aus dem Jahr 2002 mehr ausführen. Inzwischen laufen sogar noch Browser und das im bereich von "nicht gut aber halbwegs Benutzbar.
Wenn man Hobbys in dem Bereich hat, sollte man sich damit evtl. arrangieren.

Mit so um die 800 EUR bekommt man neue halbwegs "Gaming" taugliche Hardware, wenn man nicht immer das neueste auf maximaler Hardware spielen möchte, hält die so um die 5 Jahren.
Das sind 13EUR im Monat für ein schönes Hobby, mit gebrauchthardware und noch etwas weiter reduzierten Ansprüchen lässt sich das evtl. sogar auf 10€ im Monat drücken. Das ist nichtmal nen BigMac Menü inzwischen bei McDonalds.

Ich weiß, das ist natürlich nicht das was du hören möchtest. Du möchtest hören wie Magisch doch OpenSource Software ist und das man da mit 15 Jahre alten Schrott noch toll spielen kann, und das es total sinn macht irgendwie noch nen Prozessor zu suchen der irgendwie DDR2 + diese alten Instruktionen unterstützte. Man kennt dich ja inzwischen doch etwas

Villeicht mal so als vergleich, ich mach mir gerade Gedanken das meine Gaming-Hardware langsam nach 4 Jahren älter wird, und hoffe ein bisschen das sie noch 2 Jahre oder villeicht mit etwas glück sogar mehr hält. Das ist ein Setup mit 32GB DDR4 Ram, und Geforce 3080 die 16GB VRAM hat. Mein Homeserver hat 128GB DDR5 Ram.
Ich schreib das nicht zum "angeben" oder so sondern einfach um mal im Verhälntis zu setzen über was wir eigentlich reden.
 
Der Ryzen 8600G ist in etwa in der Klasse der 750 TI, bei einem Bruchteil des Stromverbrauchs, der Abwärme und ohne zusätzlichen Platz im Gehäuse zu belegen: https://gpu.userbenchmark.com/Compare/AMD-Radeon-760M-vs-Nvidia-GTX-750/m2119237vs3162

Der 8600G hat auch x86_64-v4 plus DDR5, d.h. man kriegt auch noch in vielen Jahren RAM dafür (DDR4 wird langsam sehr teuer).

Rechnen wir mal zusammen:
  • AMD Ryzen 8600G (6 Kerne (12 Threads) mit bis zu 5,0 GHz und iGPU): 170€
  • ASRock B650M PG Lightning (mit 4 RAM-Slots für DDR5): 100€
  • 32 GB DDR5 RAM: 80€
Für 350€ bekommt man Zen 4 mit x86_64-v4 auf Sockel AM5 (der auch die kommenden Generation Zen 6 unterstützt) und 32 GB RAM in einem System, das sich bis auf 256 GB RAM erweitern lässt.

Meine Glaskugel sagt, darauf wird wohl auch noch ein FreeBSD 20 laufen. ;)
 
Vielen Dank erstmal für Eure Antworten!

(Was dein ATX kommentar bedeuten soll verstehe ich nicht so ganz, nagelneue ATX-Boards und Gehäuse sind doch absoluter Standard - nicht mehr alle aber auch mit 5 1/2 Slots noch "normal" zu kaufen.)
Nun, da hier Mini-PC's vorgestellt wurden, bzw. davon die Rede war, wollte ich damit nur sagen, dass das nichts für mich ist. Tatsächlich sieht man auch immer mehr Werbung für derartige Teile. Für den Office-Einsatz in einer Firma sicherlich eine Tolle Sache wegen des sehr geringen Platzbedarfs. Wenn allerdings ansonsten ATX immernoch standard ist, dann freut mich das natürlich.
Ich weiß, das ist natürlich nicht das was du hören möchtest. Du möchtest hören wie Magisch doch OpenSource Software ist und das man da mit 15 Jahre alten Schrott noch toll spielen kann, und das es total sinn macht irgendwie noch nen Prozessor zu suchen der irgendwie DDR2 + diese alten Instruktionen unterstützte. Man kennt dich ja inzwischen doch etwas
Es stimmt nicht, dass ich das nicht hören möchte. Es ist zwar nach wie vor richtig, dass ich jahrelang mit FreeBSD noch vieles toll auf meiner alten Hardware spielen konnte (mit Windows wäre das mit Sicherheit nicht gegangen), aber das Ende der Fahnenstange ist nun erreicht, wenn ich wieder Steam-Spiele spielen will oder vielleicht doch mal etwas neueres. Deswegen will ich jetzt durchaus hören, was jetzt für mich angesagt wäre.
Trotzdem will ich noch mal anmerken, dass auf der anderen Seite ein Core 2 Quad 9550 mit 8 GB RAM immernoch ein totaler Overkill ist, um z.B. mit Audacious mp3's zu hören. Das sind so Sachen wo ich denke, dass es schade ist, alte Hardware einfach wegzuwerfen.
(Vram ist ja auch son Thema, die 750 hat nur 1GB wenn ich das richtig recherchiert habe)
Ja, das ist leider richtig. Ich frage mich, ob das z.B. das Problem ist, warum ich die S.T.A.L.K.E.R. Trilogie von GOG nicht in DX10 Full HD spielen kann, obwohl wine DX10 angeblich schon lange unterstützt?
 
Ich würde auf jedenfall etwas kaufen, was -v3 unterstützt. CD Laufwerk kann man auch per USB anschließen, dafür braucht man kein Gehäuse was 10cm Länger ist, als was derzeit Standard ist. Prinzipiell ist mein Tip eigentlich immer günstige HW aus der aktuellen Generation oder maximal eine Generation zurück. Das wird noch lange supportet, damit hast du noch lange deine Freude. Wenn du jetzt wieder 5 Jahre alten Schinken kaufst, hast du in 5 Jahren vielleicht wieder Probleme.

Sprich CPU Ryzen 3 7XXX oder 9XXX und AMD Grafik 7XXX oder 90XX
 
Nun, da hier Mini-PC's vorgestellt wurden, bzw. davon die Rede war, wollte ich damit nur sagen, dass das nichts für mich ist. Tatsächlich sieht man auch immer mehr Werbung für derartige Teile. Für den Office-Einsatz in einer Firma sicherlich eine Tolle Sache wegen des sehr geringen Platzbedarfs. Wenn allerdings ansonsten ATX immernoch standard ist, dann freut mich das natürlich.

Achso, da wurde sich mal drüber unterhalten, aber als allgemeinen Trend seh ich das eher nicht. Neue ATX-Boards passen entsprechend auch in alte Gehäuse wenn man das gerne weiter benutzen möchte, da bin ich tatsächlich ganz Wertfrei unterwegs.
(Neuere gehäuse haben aber manchmal modernere AirFlow konzepte um die Abwärme moderner GPUs abzuleiten und ggf. auch besser Platz für moderne GPUs sowie USB 3.0 oder neuer für das Front-USB wenn man sowas möchte)


Es stimmt nicht, dass ich das nicht hören möchte. Es ist zwar nach wie vor richtig, dass ich jahrelang mit FreeBSD noch vieles toll auf meiner alten Hardware spielen konnte (mit Windows wäre das mit Sicherheit nicht gegangen), aber das Ende der Fahnenstange ist nun erreicht, wenn ich wieder Steam-Spiele spielen will oder vielleicht doch mal etwas neueres. Deswegen will ich jetzt durchaus hören, was jetzt für mich angesagt wäre.

Ausgezeichnet, hier gab es ja auch durchaus ein paar sehr gute Anregungen. Wenns ein Gaming-Setup werden soll kann ich sonst auch die Webseite "https://www.hardwaredealz.com/" empfehlen, da findet man passend zum Budget zusammenstellungen (Achtung, die gehen von Windows aus, also ggf. schauen ob da FreeBSD drauf läuft)

Trotzdem will ich noch mal anmerken, dass auf der anderen Seite ein Core 2 Quad 9550 mit 8 GB RAM immernoch ein totaler Overkill ist, um z.B. mit Audacious mp3's zu hören. Das sind so Sachen wo ich denke, dass es schade ist, alte Hardware einfach wegzuwerfen.

Ich stell ja nirgendwo in Abrede das eine CPU von 2009 (oä) noch erfolgreich MP3s abspielen kann oder sogar für 2,3 andere sachen tauglich ist.
In der Summe wird das aber irgendwann auch sehr fraglich für mich und ich finde es klingt manchmal schon etwas ... vorwurfsvoll ... wenn erwähnt wird das Betriebsystem oder Paket xyz solch alte Hardware nicht mehr unterstützt. Oder das i386 immer mehr rausfliegt. Das ist der normale lauf der Dinge und macht, gerade was die erwähnten vorteile angeht, auch halt irgendwann sehr viel sinn.

Man kann wenn man alte Hardware mag die ja auch so wie ich noch sammeln. Ich habe mehrere Atari Homecomputer, 386er, 486er, Pentium 1,2,3, vom PIII sogar ein Dual-CPU-Board mit SMP, die im anderen Threads erwähnten Thinkpads und noch einiges mehr.
Aber es ist eine Sammlung, nichts wo ich aktive moderne Betriebsysteme drauf installiere (Nagut, außer um was zu vertesten, und ich hab ein Diskettenauslesenotebook mit Pentium III und aktuellem OS, aber das ist auch nur für diesen Sonderzweck.

Ja, das ist leider richtig. Ich frage mich, ob das z.B. das Problem ist, warum ich die S.T.A.L.K.E.R. Trilogie von GOG nicht in DX10 Full HD spielen kann, obwohl wine DX10 angeblich schon lange unterstützt?

Das könnte sehr gut sein. Ich glaube mein persönlicher Tipp wäre bei knapper Kasse neues Board, CPU, RAM aus den empfehlungen hier und wenn das Geld dann noch reicht ggf. noch eine GPU.
Da würde ich bei der GPU dann sehr genau schauen, teilweise will man da für gebrauchthardware im Verhältniss zur Leistung teilweise noch absurd viel Geld - da kann evtl. ein neukauf aus dem unteren mittelfeld sinnvoller sein. Auch hier bietet Hardwaredeals und eind eine google-suche nach den Leistungsdaten oft hilfreiche ergebnisse.

Google-Tip gpu-name-1 vs gpu-name-2 da kommt bei https://gpu.userbenchmark.com/ raus, das ist immer nen ganz guter anhaltspunkt.

Villeicht als Beispiel: Da werden gebraucht Karten der nun schon 6 Jahre alten geforce 20x0 Serie für um die 200€ angeboten, dafür bekommt man eine ähnlich schnelle aber dafür nagelneue Karte mit allen modernen Featuresets und schnelleren vram etc

Noch ein kleiner Gedanke: Sollte es doch unbedingt was gebrauchtes werden, unbedingt generell aktuelle echte Benchmarks im Internet suchen um nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen, und auch mal ruhig ne aktuelle CPU/GPU als vergleich zur einordnung mit einbeziehen - es gibt ja harte fakten / zahlen.
Bei CPUs ist weiterhin die Single-Core-Performance im Spielebereich nicht unwichtig weil die nicht immer perfekt Multithreaded sind
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du mit dem PC wirklich langfristig moderne Games zocken willst, wirst du btw. an einer 90XX von AMD nicht vorbei kommen. AMD brauchst du wegen besseren Linux/BSD support, und die aktuelle 90XX Serie wegen Raytracing. Ja letzteres gibts schon ab der 6XXX Generation, aber wirklich brauchbar ist das bei AMD eben erst jetzt mit 90XX.
Manche Spiele, zB alle die auf der neuen ID Engine laufen (das neue Doom und Indiana Jones) setzten Raytracing voraus. Spätestens mit den neuen Konsolen 2027 wird das auch immer mehr kommen. Wenn du jetzt eine Grafik kaufst, die schwach auf der Raytracingbrust ist, hast du eventuell in 5 Jahren ein Problem.
 
Neuere gehäuse haben aber manchmal modernere AirFlow konzepte um die Abwärme moderner GPUs abzuleiten und ggf. auch besser Platz für moderne GPUs sowie USB 3.0 oder neuer für das Front-USB wenn man sowas möchte
Ich kaufte mir vor ein paar Jahren, als ich die Boardkombo mit dem Intel Core 2 Quad erworben hatte, ein wunderschönes neues Gehäuse, um dieses zu verbauen. Zuhause angekommen stellte ich fest, dass dieses Gehäuse weder Slots für herkömmliche große Festplatten hatte, sondern nur für 2,5", noch für meine beiden DVD-Laufwerke. Ich gab dieses dann wieder zurück und mir blieb nichts anderes übrig, als die alte Athlon X2 6400+ Kombo zu entfernen und in ein häßliches altes Gehäuse zu verbauen, damit ich das neue Board verbauen konnte. Ist natürlich ärgerlicherweise viel Arbeit gewesen.
CD Laufwerk kann man auch per USB anschließen
Das meinte der Verkäufer auch, als ich ihm das Gehäuse zurückbrachte. Und weiterhin, dass heute keiner mehr Musik-CD's hätte, man könnte sich ja alles aus dem Internet herunterladen.

Hat jemand Erfahrungen mit dem neuen Doom? Das wäre sicher irgendwann bei mir angesagt. M.E. kann man im Allgemeinen die genannten Minimalvoraussetungen, die Spielehersteller machen, vergessen. Man sollte sich eher an die empfohlenen halten. Hier also mind. Ryzen 7 1800X, aber doch nur 8 GB RAM? Kann jemand etwas dazu sagen?


Oha, zwischendurch hat @medV2 geantwortet, Sichwort "Raytracing". Ich nehme an, das ist zumindest ein Teil meiner Frage, den ich noch gar nicht kannte.

Das könnte sehr gut sein.
Es ging hier um die 1 GB RAM der Geforce 750 GTX und S.T.A.L.K.E.R. Früher zu AGP-Zeiten kam es auf das VRAM nicht so sehr an, da bei zu wenig VRAM die Texturen einfach über den AGP-Bus in den Hauptspeicher ausgelagert wurden. Die Spiele liefen dann nur entsprechend langsamer. Ist das bei PCI-E etwa nicht mehr der Fall?
 
Wenn du zukunftssicher sein willst, 16GB VRAM, 8GB VRAM genügt DERZEIT noch wenn du nur auf FullHD spielst. Sowohl NVIDIA als auch AMD haben bei den aktuellen Generationen noch eine Budgetkarte mit 8GB VRAM gebracht, das wurde von der Presse massiv kritisiert, in Tests waren die deutlich langsamer als die 16GB Varianten, manche Magazine haben die 8GB Version garnicht getestet aus "Protest".

Ad Doom: Du hast ja Doom Eternal verllinkt, das ganz neue wäre Doom The Dark Ages (darauf bezog sich auch mein Raytracing kommentar, das geht ohne nicht mehr). Zu Eternal: Hab ich gespielt, macht super laune, fühlt sich stellenweiße aber eher wie ein Serious Sam an, als ein Doom, hat eben sehr viele Arenamomente. Für 5 Euro aber absolute Kaufempfehlung, vorallem wenn du eh einen neuen PC planst, da läuft das sicher rund, das ist nicht so hardwarehungrig.
Was das neue Doom betrifft: Steht auf meiner Liste, aber noch nicht gespielt, ist wohl wieder etwas "oldschooliger" vom Gameplay. Aber dieses Frühjahr/Sommer kamen einfach zu viele gute Spiele, da musste Doom etwas hintenan.
 
Zu Eternal: Hab ich gespielt, macht super laune,
Auf jeden Fall auch eine dicke Empfehlung von mir. (und ich spiele eigentlich nicht mehr ;) )

Das ist übrigens ein sehr guter Kaufberatungsansatz. Einfach jetzt die recommended requirements von Doom The Dark Ages kaufen, aber definitiv nicht schlechter als das, was Eternal als recommended haben will.
 
Und wie sieht es diesbezüglich (Doom - The Dark Ages / Raytracing) mit APU's von AMD aus? Dort spielt der VRAM ja angeblich keine Rolle, weil der Hauptspeicher unbegrenzt vorhanden ist. Wichtiges Kriterium war auch immer die Speicherbandbreite: 128-bit ist wohl Standard, aber nicht so prickelnd, 64-bit totaler Mist und ab 256-bit wird es interessant. Ist das heute noch so oder sind mittlerweile 256-bit schon nicht mehr so toll?
 
Vergiss die Idee, dir eine GPU sparen zu wollen. Raytracing ist demanding, also zehrt schon auf einer dicken GPU.
Die Chips sind zwar schneller und immer besser geworden und du kannst alte Spiele damit gut spielen (wofür es früher eine extra gebraucht hat). Womöglich läuft Doom 2016 sogar in verminderter Auflösung, aber es wird keinen Spaß machen.

Dort spielt der VRAM ja angeblich keine Rolle, weil der Hauptspeicher unbegrenzt vorhanden ist.
Das ist pfui. Hauptspeicher ist NIE unbegrenzt vorhanden und immer langsamer als der, der auf der GPU sitzt. Das ist so ein lazy workaround und nicht die beste Idee, zwei Dinge um Ressourcen kämpfen zu lassen. Man könnte drüber nachdenken, wenn du 64GB oder 128GB RAM hättest, aber nicht bei 8 oder 16 und selbst dann ersetzt es keine echte GPU.

Dreifache Wiederholung: spare nicht am falschen Ende!
 
Nur mal so als Zwischenbericht von der Gamingfront: Ich hab mir anfang des Jahres einen neuen Gamingpc gekauft. CPU 9800X3D, GPU 9070XT, letztere auch noch 200mzh Übertaktet.

Aktuelle Spiele auf UE5 Basis (zB Final Fantasy 7 Rebirth, oder Clair Obscur) laufen bei max. Details auf 1440p mit 70-80 FPS (ohne Framegenerierung). Du magst jetzt andere Anforderungen haben und sagen dir genügt 60FPS bei mid. Details und 1080p - Gut, aber das du mal so ein Gefühl bekommst, was man aktuell benötigt.
 
Gut, aber das du mal so ein Gefühl bekommst, was man aktuell benötigt.
Exakt.

CPU 9800X3D, GPU 9070XT, letztere auch noch 200mzh Übertaktet.
Das ist ein Setup mit 32GB DDR4 Ram, und Geforce 3080 die 16GB VRAM hat. Mein Homeserver hat 128GB DDR5 Ram.
Ich schreib das nicht zum "angeben" oder so sondern einfach um mal im Verhälntis zu setzen über was wir eigentlich reden.
Da wollte ich noch hinzufügen, dass die Hardware faktisch zum Angeben gar nicht taugt, weil das nichts besonderes ist. Einfach nur aktuell. ;)
 

Dieser Thread im CB-Forum ist immer recht aktuell und kann ich nur empfehlen, wenn es um Gaming-PCs im Selbstbau geht.
 
Ich kaufte mir vor ein paar Jahren, als ich die Boardkombo mit dem Intel Core 2 Quad erworben hatte, ein wunderschönes neues Gehäuse, um dieses zu verbauen. Zuhause angekommen stellte ich fest, dass dieses Gehäuse weder Slots für herkömmliche große Festplatten hatte, sondern nur für 2,5", noch für meine beiden DVD-Laufwerke. Ich gab dieses dann wieder zurück und mir blieb nichts anderes übrig, als die alte Athlon X2 6400+ Kombo zu entfernen und in ein häßliches altes Gehäuse zu verbauen, damit ich das neue Board verbauen konnte. Ist natürlich ärgerlicherweise viel Arbeit gewesen.

Das meinte der Verkäufer auch, als ich ihm das Gehäuse zurückbrachte. Und weiterhin, dass heute keiner mehr Musik-CD's hätte, man könnte sich ja alles aus dem Internet herunterladen.

Naja, ich schau halt wenn ich ein Gehäuse kaufe das es passend für das istwas ich da verbauen möchte? Hattest du dem Verkäufer denn gesagt was du brauchst?

So "Standard" ist 5 1/2 z.B. auch nicht unbedingt und nutze z.B. schon seit ca. 10 Jahren fast keine CDs, DVDs oder sowas mehr
Ich musste z.B. 3x 3,5" Festplatten unterbringen bei meinen Homeserver und dann hab ich halt geschaut dafür ein passende Gehäuse zu kaufen

Es ging hier um die 1 GB RAM der Geforce 750 GTX und S.T.A.L.K.E.R. Früher zu AGP-Zeiten kam es auf das VRAM nicht so sehr an, da bei zu wenig VRAM die Texturen einfach über den AGP-Bus in den Hauptspeicher ausgelagert wurden. Die Spiele liefen dann nur entsprechend langsamer. Ist das bei PCI-E etwa nicht mehr der Fall?
Das war damals wie heute Spielabhängig und keineswegs Standard. Schon damals gab es spiele die mit weniger VRAM nicht gestartet sind oder dubiose dastellungsfehler haben. Das ist auch von AGP/PCIe/PCI völlig unabhängig.

Ich kann mich noch drann erinnern das man für höhere Auflösungen zwei Vodoo2 Karten bei manchen Spielen brauchte - das war noch vor AGP ;)

Und wie sieht es diesbezüglich (Doom - The Dark Ages / Raytracing) mit APU's von AMD aus? Dort spielt der VRAM ja angeblich keine Rolle, weil der Hauptspeicher unbegrenzt vorhanden ist. Wichtiges Kriterium war auch immer die Speicherbandbreite: 128-bit ist wohl Standard, aber nicht so prickelnd, 64-bit totaler Mist und ab 256-bit wird es interessant. Ist das heute noch so oder sind mittlerweile 256-bit schon nicht mehr so toll?

Wie die anderen schon geschrieben haben, das könnte eine Notlösung sein wenn man wirklich aufs Geld achten muss und z.B. die richtige GPU dann erst später kauft. Es ist um welten langsamer oder funktioniert uu auch garnicht. Wenn es sinn macht, lagern auch aktuelle Spiele in den RAM aus, aber das geht nur sehr begrenzt je dem wie alles Programmiert wurde. Die onboard-gpu hat auch afaik grenzen wie viel ram sie sich maximal "krallt"-
Und das wird sogar doppelt langsam, weil der normale Arbeitsspeicher nicht nur langsamer ist und schlechter an die GPU angebunden ist, sondern sich CPU und GPU dann die Bandbreite teilen müssen.
 
Das meinte der Verkäufer auch,
zu der Fragestellung, warum ein PC noch CD/DVD-Laufwerke braucht und ich stimme dem ebenfalls bei: braucht man nicht mehr als eingebaute Geräte!
Und daran mache ich sogleich eine generelle Empfehlung fest, die ich mal wieder nicht selbst erfunden habe: Wenn du merkst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab anstatt die Peitsche zu nehmen.

Von Zeit zu Zeit muss man einfach einen Paradigmen-Wechsel akzeptieren.
Das ist eine Folge davon, dass wir nicht selbst alles das entwickeln, was wir benutzen wollen, sondern es einkaufen müssen und dann muss man kaufen, was für die Mehrheit produziert wird und sich schlichtweg unterordnen. Zumindest ein wenig. Man kann manche Veränderungen aussitzen und mit viel Energie seine eigene Linie beibehalten. Aber irgendwann geht das nicht mehr, weil einfach nichts mehr passt.
Und ausdrücklich sage ich nicht, dass mir das gefällt und ich etwa froh damit bin, wie diese Dinge funktionieren.
Aber um mal ein Beispiel zu konstruieren: wenn ich ein Messer zum fünfhundertsten Mal geschärft habe, bleibt kaum noch Klinge übrig und ich muss neu kaufen. Inzwischen gibt es das Messer mit Hirschhorngriff nicht mehr (aus der Mode oder wegen Hygiene) und ich muss einfach umdenken oder mir vielleicht selbst anfangen, meine Messer zu bauen, wobei ich aber wieder von Zuliefer-Betrieben abhängig bin und so weiter.

Du kennst vielleicht auch die alten Stummfilme mit Buster Keaton und Co.
Da hatten Autos noch eine Kurbel vorne, mit der man sie starten musste.
Ich bin heilfroh, dass ich nur noch den Schlüssel im Zündschloss drehen muss und selbst das halte ich heute für veraltet.

Ich bin heilfroh, dass ich einen modernen PC habe, dem ich etwas zumuten darf und der ausreichend SSD-Speicher hat, um mal einige Videos oder meine komplette Musik-Sammlung dort abzulegen. Schon vor Jahren habe ich alle CDs gerippt und meiner Sammlung hinzugefügt (damals noch in mp3, was man heute nicht mehr machen würde). Alle DVDs mit Filmen sind ebenfalls gerippt.
Bei mir liegen solche Daten auf dem einen PC und ich arbeite von einem anderen. Aber hierzu will ich mich nicht in Details verlieren.
Heute hat man NVME und SSD und nicht mehr große und laute Festplatten. Die SSDs brauchen unter Umständen nicht mal einen Einbauplatz im Gehäuse, weil sie nämlich nicht vibrieren. Man kann sie einfach irgendwo hin legen oder mit Klettband an die Wand hängen.
Heute hat man ein externes USB(3.0+) CD/DVD-Laufwerk, das man auch zum Brennen nutzen kann.
Und man hat heute auch USB-Sticks mit großer Kapazität, die für die meisten Leute zB ausreichend groß sein können, um alle ihre CDs darauf zu speichern.

Einmal investiert, wie hier ja auch erwähnt wurde, und man hat eine gute Basis für mehrere Jahre.
Halbherzig den Wechsel vollzogen, weil vielleicht zu sparsam oder sonst welche Gründe, die eher nicht rational sein mögen und man kauft womöglich mehr Stress und Mehrarbeit und geht immer wieder auf die Suche nach der Kurbel, die sonst niemand mehr braucht.

Das ist ziemlich viel Text, für eine einfache Botschaft:
Vermiese dir nicht den Upgrade deiner HW, weil du an überkommen Ideen fest halten willst!
Du willst nicht mehr eingebaute CD/DVD-Laufwerke, du willst nicht mehr deine alten Festplatten benutzen und willst schon gar nicht einen neuen PC haben, in dem noch so etwas verbaut ist und du willst nicht mehr DDR2 RAM benutzen!

Für dich ist die Zeit gekommen, einen großen Schritt für Dich selbst zu tun, der für die übrige Menschheit nur ein kleiner Schritt ist.
Also, in Sachen neuer HW.
Und genau genommen, könnte es sogar für die meisten Menschen in EU sogar immer noch ein Rückschritt sein, um auf dem Feld zu landen, das du nun als Ziel anstrebst.
 
Wenn du mit dem PC wirklich langfristig moderne Games zocken willst, wirst du btw. an einer 90XX von AMD nicht vorbei kommen. AMD brauchst du wegen besseren Linux/BSD support, und die aktuelle 90XX Serie wegen Raytracing. Ja letzteres gibts schon ab der 6XXX Generation, aber wirklich brauchbar ist das bei AMD eben erst jetzt mit 90XX.
Manche Spiele, zB alle die auf der neuen ID Engine laufen (das neue Doom und Indiana Jones) setzten Raytracing voraus. Spätestens mit den neuen Konsolen 2027 wird das auch immer mehr kommen. Wenn du jetzt eine Grafik kaufst, die schwach auf der Raytracingbrust ist, hast du eventuell in 5 Jahren ein Problem.
Ausgehend von den Angaben über die Codenames hier


hier


und hier


bin ich mir jetzt nicht sicher, ob ich aus der Reihe RX 6000 nur die Modelle mit Navi 22 (Navi-Flounder) und nicht etwa auch die mit Navi 21 nehmen könnte? Und aus der Reihe RX 7000 gar kein Modell in Frage kommt, weil die alle Navi 33 sind?

Für Doom - The Dark Ages wird mindestens eine RX 6800 empfohlen.


Und warum hat AMD bessseren Linux/BSD support?
 
Die seite Graphics/AMD-GPU-Matrix - FreeBSD Wiki scheint wenn man in die Historie schaut zuletzte ende 2024 editiert zu sein und generell nicht komplett aktuell.

Ich spiele ja nur unter Windows und kann entsprechend wenig dazu sagen, villeicht kann da @Yamagi am besten aushelfen bei der FreeBSD unterstützungsfrage

Und warum hat AMD bessseren Linux/BSD support?

Die haben ein offeneres, OS freundlicheres Treibermodell seit schon einigen Jahren, NVIDIA wird dazu unter OpenBSD z.B. garnicht unterstützt, währendessen NVIDIA da teilweise wirklich problematisch ist. Dafür ist der Treiber von NVIDIA AFAIK sehr umfangreich, auch in Funktion etc was AFAIK auch wieder vorteile hat. (Vermutlich kann jemand das hier noch dtl. besser als ich erklären)
 
Ausgehend von den Angaben über die Codenames hier


hier


und hier


bin ich mir jetzt nicht sicher, ob ich aus der Reihe RX 6000 nur die Modelle mit Navi 22 (Navi-Flounder) und nicht etwa auch die mit Navi 21 nehmen könnte? Und aus der Reihe RX 7000 gar kein Modell in Frage kommt, weil die alle Navi 33 sind?

Angeblich gibts auch schon für 90XX Support in -current. Ob das nach 15 kommt weiß ich aber nicht. Quelle: Das englischsprachige Forum.

Für Doom - The Dark Ages wird mindestens eine RX 6800 empfohlen.

Nochmal: Doom - The Dark Ages und Spiele mit der gleichen Engine (zB Indiana Jones) setzten Raytracing zwingend vorraus. Alle AMD Karten vor der 90XX Serie kann man was das betrifft aber vergessen. Für Doom - TDA reicht es vielleicht noch, wenn du aber etwas zukunftssicheres möchtes, rate ich nochmal zur 90XX Serie! Treibersupport muss man gucken, eventuell musste du mal ein Jahr -current nutzen.

 
Nochmal: Doom - The Dark Ages und Spiele mit der gleichen Engine (zB Indiana Jones) setzten Raytracing zwingend vorraus. Alle AMD Karten vor der 90XX Serie kann man was das betrifft aber vergessen. Für Doom - TDA reicht es vielleicht noch, wenn du aber etwas zukunftssicheres möchtes, rate ich nochmal zur 90XX Serie! Treibersupport muss man gucken, eventuell musste du mal ein Jahr -current nutzen.
Es ist ja nicht so, dass ich Deine Empfehlungen nicht beherzigen will. Aber könntest Du etwas genauer beschreiben, was das heißt, "kann man vergessen"? Geht es um Performance, Qualität oder fehlen gar bestimmte Features? Also als ich gestern mal so ein wenig anfing, etwas über Ray Tracing zu lesen, stieß ich sogar auf einen Artikel (muss wohl etwas älter gewesen sein), indem AMD-Karten unter Linux besonders angepriesen wurden, weil ältere Karten, die Ray Tracing noch gar nicht hardwaremäßig unterstützen, wie z.B. Vega oder andere Karten vor der RX 6000 Reihe, dies (im Gegensatz zu Windows) über den Linux-Treiber softwaremäßig unterstützen könnten. Dabei wurde darauf hingewiesen, dass die softwaremäßige Emulation natürlich gegenüber den Karten, die es hardwaremäßig unterstützen (RX 6000 Reihe), erhebliche Performanceeinbußen zur Folge hätte, da Ray Tracing sehr viel Rechenleistung benötige. OK. Jetzt kommst Du und sagst, dass man sogar alles vor RX 9000 vergessen könnte.
Deswegen nochmal meine Frage, wie ist das genau gemeint? Es ist ja offensichtlich, dass Du an das Gaming höchste Ansprüche stellst. Bei mir sieht es hingegen unfefähr so aus: Ich habe einen 22''-Monitor mit einer Auflösung von 1680x1050 und finde das gut so, höhere Auflösungen gefallen mir gar nicht, da dann die Leisten / Symbole / Menüs alle zu klein sind. Wenn ich also z.B. linux-doom3, etqw oder jedes andere x-beliebige Spiel flüssig mit einer Auflösung von 1680x1050 spielen kann, dann ist das für mich super Qualität, ich stelle dafür noch nichteinmal Antialiasing ein, weil mir die Qualität eben gut genug ist. Kann man also unter diesem Aspekt trotzdem noch sagen, dass man Ray Tracing unterhalb der RX 9000 Reihe vergessen kann? Und gibt es vielleicht irgendwelche Tests / Artikel, die Unterschiede, Mängel und die Entwicklung diesbezüglich von der 6000 bis zur 9000 Reihe beschreiben und mit Beispielen belegen?
Zu -current: Nein, mache ich nicht. Ich bin seit 9.x (erste Installation) strikt auf dem Release-Zweig und upgrade immer erfolgreich mit freebsd-update. Ich habe es aber auch nicht eilig. Wenn es tatsächlich so sein sollte, dass kein Weg an einer RX 9XXX vorbeiführt, kann ich auch noch warten.
Ich hätte aber trotzdem noch gerne gewusst, ob der Navi 21 nun unterstützt wird oder nicht.
 
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