SamStone said:
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Ein System, welches von der Basis her ähnlich einfach desgintes und flexibel anpassbar (und ressourcenschonend) ist wie NetBSD, ein sehr umfangreiches (funktionierendes) package System mitbringt, und auch für Multimedia/Desktop Zwecke noch geeignet ist (siehe mein Problem mit mplayer).
Zumindest den ersten Punkt bietet keine Linux Distribution (außer vielleicht Gentoo, aber das nervt

).
Naja noch hab ich NetBSD ja noch drauf. War ja eh wie anfangs gesagt nur für einen ausgeliehenen PC, den ich in den nächsten Tagen wieder zurückgeben werde.
Hi!
Ich finde NetBSD auch absolut klasse, nutze es aber (nach FreeBSD) auch erst seit der 3.0-BETA, da die Vorgänger auch nicht alle meine Ansprüche erfüllen konnten.
Genau wie Du, bin ich bei den OS's auch sehr wählerisch. Muss aber sagen die 14000 PKGs in FreeBSD sind auch nicht mal die hälfte wert, denn soein Port ist echt meist nur eine "sehr schmale Fahrbahn". Zum Beispiel hat es in FreeBSD bis vor kurzem 48 OpenOffice-PKGs gegeben, genau die gleiche Bandbreite deckte aber NetBSD schon immer mit nur einem PKG ab und so sieht es auch in anderen Zweigen des Ports-Tree's aus.
Jetzt zu Deinem Eigentlichen Problem mit NetBSD!
Ich habe auch die Faxen dicke gehabt mit diesen permanenten Install-Problemen und Update-Unterbrechungen, weil ein bestimmter Port (unter FreeBSD) patu nicht will. Nur unter FreeBSD kann man daran nichts ändern! Wohl aber unter NetBSD!!! Denn unter FreeBSD gibt es nur "Stable-Ports", unter NetBSD gibt es auch vier mal im Jahr die "Quatals-Releases", das sind getestete PKGSRC-Versionen die in sich getestet sind und sauber laufen (OK, sie sind nicht die brand neuesten, dafür funktionieren sie aber).
Weiter habe ich auch das Problem, das ich unbedingt einen Windoofs-Emu brauche. Aber da hat mich unter FreeBSD schon der Wine nicht sonderlich überzeugt (kleine Programme laufen gut, aber die wichtigen grossen nicht). Also habe ich mich mal recht umfangreich informiert (auch hier im Forum) und bin zu einem brauchbaren Kompromiss gekommen. Wenn der Rechner schnell genug ist, und man nur Win98 im EMU installiert ist "qemu" genau das was man unter NetBSD will (seit der Version 0.8 kann er sogar direkt in das Unix-Filesystem schreiben).
Und nun zum Vereinfachen der "make"-Vorgänge (compilieren)!
Ich bin Sysop (nicht Admin, die machen Windoofs) von Beruf und da ist es wichtig sich die Arbeit mit den vorhandenen Mitteln so einfach wie möglich zu machen.
Also bin ich jetzt dabei, ein Script-System zu entwickeln, das bei Erscheinen eines neuen Release's (System und auch PKGSRC) von selber alle Vorbereitungen trifft und mir dann eine Meil schickt, in der steht das alle nötigen Sets und PKGs kompiliert wurden und ich mal fix updaten kann.
Habe da schon alle Einzelscripte soweit fertig, muss nur noch an der (weitestgehenden) automatischen Übergabe der aktuellen VARIABLEN und dem sauberen Zusammenspiel der Scripte feilen.
Wie das geht habe ich u.a. hier im Forum erfahren:
http://www.bsdforen.de/showthread.php?t=10673
Danke nochmal an alle, die dort so tatkräftig geholfen haben!
