Openoffice.org 2.0.3 für FreeBSD 6.1 amd64

Yamagi

Possessed With Psi Powers
Teammitglied
So Jungs,
ich habe gestern Openoffice.org auf meiner amd64-Box durchkompiliert. Es ging vorher zwar auch schon, aber nun in Verbindung mit dem guten JDK entstehen auch funktionierende Ergebnisse.

Es funktioniert:
- Alles, bis auf einige Kleinigkeiten. Alle Features sind da, das Programm läuft stabil und schnell.

Es funktioniert nicht:
- Das deutsche Userinterface (schwere Grafikfehler)
- Menüs werden falsch positioniert
- Comboboxes ebenso
- Beim Installer verzerrt die Schrift im Dialogfeld zur Eingabe des Namens

So, nun das wichtigste. Das Paket. Ich habe 2 Pakete erstellt, einmal mit Solver und einmal ohne. Da der Solver sehr groß ist, bitte ich diesen wenn möglich mittels "make solver" in editors/openoffice-2.0 selbst zu kompilieren. Dennoch biete ich ihn auch als Paket.

Compilezeiten:
- 2x Opteron 265 Dualcore 1800MHz
- Avg. Load ca. 4,3
- make -j8
-> Paket 7h 36min
-> Solver 12min

Daten:
- Ports vom 13.07.2005 ca. 14:00 Uhr
- Switch WITH_TTF_BYTECODE_ENABLED. Sonst nichts.
- Userinterface auf English, auf dem Gooddayserver liegen Sprachpakete. Eventuell funktionieren die.

Pakete:
Ohne Solver | 110MB | MD5 (openoffice.org-2.0.3.tbz) = 540d1b55c5a8f555286c8d916bf75a97
- gelöscht -

Solver | 216MB | MD5 (OOo_2.0.3_FreeBSD61X86_64_solver.tar.bz2) = 12d14baef9f6d73939e9de00bc14ec78
- gelöscht -

Ich habe ein Trafficlimit von 20GB gesetzt. Ist es erreicht, gibts keine Pakete mehr. Ebenso werde ich die Dateien Sonntag Nachmittag wieder löschen, falls das Limit bis dahin nicht erreicht sein sollte. Falls jemand die Pakete spiegeln möchte, kann er es gern tun.

Und noch einmal: Diese Pakete sind für amd64, laufen also nicht auf i386
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn dir langweilig ist kannst du ja nochmal versuchen das Paket nicht parallel zu bauen. Würde mich interessieren, ob dann die Fehler weg sind.
 
Hab gar nicht mitbekommen, dass OpenOffice endlich fuer amd64 verfuegbar ist. Das wird ja immer besser. :) Erst Java und nun auch OpenOffice, da brauch ich ja nun gar kein anderes System mehr. :D

Vielen Dank fuer die Pakete, ich werde mir das mal installieren. Bei den Compile Zeiten bin ich doch froh, dass ich das nicht selbst compilieren muss, dass haette hier bestimmt 24h durchcompiliert.
 
Meine erste Fassung war nicht parallel gebaut, sondern ganz normal. Allerdings auf einer anderen Maschine mit einem Athlon64 3200+. Dort traten exat die gleichen Fehler auf, zusätzlich aber das Prob mit dem deutschen GUI. Dies war auch der Grund es noch einmal ohne Sprachangabe durchzubauen, allerdings parallelisiert. Das englische GUI funktioniert ja nun, der Rest spinnt noch ein wenig.
Ich habe mich noch nicht weiter damit beschäftigt, werde am Wochenende aber versuchen den Fehler zu finden und zu beheben. Falls das möglich ist :)
 
Aeh.... also die Installation klappt fehlerfrei, nachdem ich gnome-vfs installiert hatte.

Aber wo kommt die libstdc++.so.6 her? Ich hab nur ne ilbstdc++.so.5 bzw. libstdc++.so.4? Muss ich da den g++-4.0 installieren oder wie komm ich an das File?

BTW: FreeBSD 6.1 laeuft hier.
 
Bei mir gehört die Datei zum gcc41, das würde aber nicht viel Sinn machen, schließlich hat OpenOffice seinen Privat-gcc.
 
Naja, Sinn oder Unsinn. Nachdem ich lang/gcc41 installiert habe, laesst sich OpenOffice problemlos starten. :)
 
Nein, OpenOffice hat sich vor dem Kompilieren einen gcc-4.1 gebaut und installiert. Grund scheint zu sein, dass der beiliegende gcc nicht auf FreeBSD/amd64 funktioniert. Ich wusste allerdings nicht, dass er das Teil auch nach dem Kompilieren noch benötigt.
 
Naja, er benötigt auch nur einige installierte Bibliotheken. ;) Diese lassen sich aber nicht separat installieren. Wie dem auch sei, so funktioniert OpenOffice problemlos bisher. :)
 
Positioniert er die menüs auch richtig, also öffenen sie direkt unter dem aufrufenden Button und sind Comboboxes - wie die Schriftartenauswahl - an der richtigen Stelle? Bei mir öffnen sie sich überall auf dem Bildschirm, nur fast nie da wo sie sollen.
 
Noe, alles wie erwartet. Die Combo Boxen oeffnen sich wie erwartet und die Menues sind auch alle an der richtigen Stelle.
Ich hab allerdings vor dem ersten Start alle alten OpenOffice Konfigurationen geloescht, also
Code:
 rm -r ~/.openoffice.* ~/OpenOffice*
ausgefuehrt.

Vielleicht liegt's daran?
 
Nein, auf der Maschine war vorher gar kein Openoffice installiert. Ich komme jetzt leider nicht an die Box ran, werde Morgen dann aber mal ein paar Screenshots posten. Ich bin mir inzwischen auch gar nicht mehr sicher, ob da nicht irgendwas anderes spinnt...
 
So, nachdem ich knapp 20GB an Paketen verteilt habe, habe ich die Pakete entfernt und auch die nun toten Links oben gelöscht. Was ich nicht OK finde ist, dass einige Personen meinten, die Pakete mehrmals ziehen zu müssen, in einem Fall sogar sechs Mal. Wenn ihr keins abbekommen haben solltest, beschwert euch bei diesen Typen.

Ich habe mich gestern Abend noch ein wenig mit meinen Darstellungsfehlern beschäftigt und bin zu dem Ergebnis gekommen, das Gnome - oder genauer dessen GTK-Themingengine - schuld ist. Starte ich meinen Desktop normal (Fluxbox + Gnome-Settings-Daemon + Nautilus), sind die Menüs und Comboboxes fehlerhaft. Starte ich jedoch Fluxbox allein, funktioniert Open Office einwandfrei. Ich werde nachher einmal sehen, dass ich eine akzeptable Lösung für das Problem finde.
 
Oha, das hoert sich ja komisch an mit dem GTK Theme. :(

Vielleicht hilft's weiter: Ich verwende die XFCE Engine mit dem B5 Theme. Welche verwendest Du denn? Vielleicht laesst sich das hier nachstellen.

HTH
 
Wie gesagt, ich verwende Gnomes Engine. Genauer gesagt, denn gnome-settings-daemon. Der liegt afaik im Paket vom Gnomecontrollcenter2. Aber ich werde nachher noch einmal mit anderen Engines basteln.
 
Nach viel Suchen ist es mir gelungen, dass Problem zu finden und wenigstens teilweise zu lösen. Er mag schlicht meine Kombination aus Fluxbox und Nautilus nicht. Läuft Nautilus legt dieser ja sein Rootwindow in den Hintergrund, auf den niedrigesten Layer. Dies erkennt OpenOffice jedoch nicht korrekt und denkt, von diesem Fenster verdeckt zu werden. Daher versucht er nun, seine Menüs und so neben diesem zu öffnen. Fluxbox verhindert aber das Öffnen von Fenster außerhalb des Bildschirms und repositioniert diese. Das Ergebnis ist, dass Menüs, Comboboxes und teils auch zusätzliche Fenster an zufälligen Stellen auf dem Monitor erscheinen.
Als Workaround hilft es Nautilus abzuschießen. Leider reicht es nicht, dies in einer laufenden Sitzung zu tun. X muss ohne Nautilus gestartet werden. Ich werde nun versuchen, den Bug zu finden und zu fixen, um eine dauerhafte Lösung zu erreichen.
 
Wow. Na das hört sich mal echt krank an! Danke für die Investigation.
Viel Spass beim rummfummeln am OpenOffice.org Quellkot :ugly:
 
Ich tippe eher, er wird bei Fluxbox gucken. Der scheint ja das Problem zu sein. ;)

Aber gut, dass Du den Fehler gefunden hast, aber seltsam ist das schon.
 
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