Perdurabo schrieb:
@I.MC
Also an ACPI wird schon so lange rumgemacht, ich möchte bezweifeln, das nur weil eine 5.3 als stable deklariert wird, das das Problem beseitigt ist. Ich gehe sowieso davon aus, das eine 5.3 noch nicht so stable sein wird, wie man es annimmt. Hier ist wohl eher der Wettbewerb ein Grund dafür. Das entspricht nur meiner subjektiven Meinung und entbehrt jeglicher Beweislage.
Das altbewährte Totschlagargument, wenn man das Problem mit Software nicht lösen kann, schiebt man es auf die Hardware. Warum kann Linux das seit Jahren?
Wettbewerb hin oder her, es wird eher so ein das an der 5.x Schiene lange rumgedoktert wird und nun endlich mal ein Strich gezoge wird da das meiste getan ist. Der gute Rest wird nach und nach hinzugefügt. Man kann sich einfach mal die ToDo Liste ansehen.
Was nun ACPI angeht gibt es sicher noch einiges zu tun. Und ja, man kann es auf die Hardware schieben, da sich viele Hersteller einfach nicht an die Spezifikationen halten. Und da wird es dann für den Entwickler schwierig auf alles Rücksicht zu nehmen. Wieviel manpower steckt wohl hinter dem FreeBSD ACPI und dem bei Linux oder gar Windows? Sauberer Code ist doch auch nur dadurch zu erreichen das der Standard von alle 100% umgesetzt wird und der Programmiere von ACPI unter $OS nicht auf dies und jenes noch Rücksicht nehmen muss.
Was ist mit dem SCSI Standard der von einigen Firmen nicht wirklich eingehalten wird (gerade die Quantum ATLAS V Serie hat da einiges zu bieten) oder auch mit El-Torito? Da bootet die CD nicht weil sich die Programmierer an den Standard halten die HW-Hersteller aber rumfummeln oder pfuschen. Also ist jetzt der Programmierer daran schuld das die CD nicht bootet?
Oder was ist mit defekten RAM? Da habe ich schon Windows und Linux Systeme gesehen die tadellos booten, installieren und dann erst mal laufen. FreeBSD war da bis jetzt immer "sensibler" und man kam schneller zur Erkenntnis das etwas nicht stimmt. Was ist nun besser?
Das stimmt nur partiell. Erst in letzter Zeit ist dort Bewegung drin und es gibt nach wie vor Schwierigkeiten. Nur vielleicht sollte man mal denken woran es liegt das in den meisten Fällen Linux die Nase vorne hat.
Nunja, die finanzielle Unterstützung ist bei Linux schon seit langen um Längen besser und grösser als bei FreeBSD. Mehr finanzielle Mittel, mehr Entwickler. Das ist ein grosser Unterschied.
Was nicht passt wird eben passend gemacht und man hält sich nicht an uralten Relikten fest.
Jein. Wenn es darauf hinausläuft das man die Software an eine kaputtel Implementierung der Standards der HW anpasst, dann stinkt das doch. Leider wird immer mehr geschludert und man wird darum nicht mehr herumkommen. Leider.
Früher, als die hersteller noch SW und HW hergestellt haben da war das alles etwas anderes. Mittlerweile ist das ein Kompott aus soviel Mist, da wird es schwierig. Man nehme Karte A es läuft, man nehme Karte B und die Kiste semmelt ab. Das stinkt doch alles. Schau ich mir die AS/400 an, da wird das OS/400 und die HW von IBM hergestellt, das Ding IST stabil, da HW und SW abgestimmt sind. Das wäre auch mehr oder weniger unter x86 möglich, wenn die HW Hersteller sich an die Spezifikationen halten würden.
Eher ist das wieder ein Totschlagargument. Eine notwendige selbstkritische Analyse der Stärken und Schwächen würde BSD besser dastehen lassen.
Klar muss man das selbtkritisch hinterleuchten, aber auch sehen wie das OS entwickelt wird.
Du kennst:
http://www.freebsd.org/doc/en_US.ISO8859-1/books/handbook/acpi-debug.html
Hoffe ich doch. Du hast also schon mitgeholfen Fehler/Probleme aufzudecken? FreeBSD lebt davon das gerade current user einen PR einreichen, über Probleme berichten wie im obigen link beschrieben.
Mitmachen nicht "motzen" oder schlecht reden, letzteres bringt nichts, führt zu nichts.
Die Schwächen eines Spieleboxherstellers sind ebenfalls irrelevant und kein Argument für die gleiche mindere Produktqualität. Ausserdem ist FreeBSD 5.x nicht erst seit ein paar Tagen auf dem Markt. Ich habe erst gestern erwähnt wie lange daran schon rumgemacht wird. Ich suche gerne die konkreten Daten raus. Da darf ein User auch mal sagen das das rumgefrickel ist was dort gemacht wird.
Sorry, aber so ja auc nicht. Windows hat auch seine Daseinsberechtigung und kann ein gutes OS sein, man muss nur einiges beachten. Ich hatte schon NT4 Systeme unter mir die stabiler und besser liefen als ein Linux (Distribution SuSE oder RedHat).
Was soll denn das immer wiederkehrende erwähnen wie lange an 5.x schon gearbeitet wird? Das ist doch vollkommen zweitrangig. Meine Güte, dann nimmt man eben STABLE oder wenn einem was fehlt eben ein anderes OS, was istr daran so schlimm?
Der Kommentar "rumgefrickel" bedeutet das Du weisst was gemacht wird, das Du für das OS was tust und auch mal nen PR schreibst (Nummer?) das Du gerade auch die ACPI Debug Seite kennst, das Du selbst Programmierer bist der weiss von was er spricht? Kann ich davon ausgehen?