Umstieg auf FreeBSD

drm

Well-Known Member
Hallo Leute :)

Morgen kommt mein neuer PC an, und ich stell mir momentan die Frage, welche(s) Betriebssystem(e) ich darauf installieren soll. Auf meinem Laptop benutze ich schon seit ca. zwei Jahren ausschliesslich Arch Linux. Hab aber fuer alle Faelle ein Windows in der Virtual Box :)

Arch Linux funktioniert wirklich ausgesprochen gut, mir gefiel schon immer der "einfache" Ansatz, alles direkt ueber Konfigurationsdateien zu regeln. Aus diesem Grund habe ich aber auch immer auf die BSDs geschielt, weil mir die Geschlossenheit und der logische Aufbau des Systems doch sehr zusagt (klingt irgendwie nerdig :P). Um FreeBSD anzutesten, hab ich es gestern ueber meine nicht mehr benutzte xp-Partition gebuegelt und soweit eingerichtet, dass ich diesen Beitrag gerade per Firefox uebers wlan schreiben kann! Bin soweit sehr zufrieden, der Unterschied ist ja nicht sehr grosz. Von den Programmen bin ich auch relativ anspruchslos, KDE4 mit Latex und Java reicht mir absolut. Flash geht ja auch, wobei ich auf WebM hoffe ;)

Der Knackpunkt ist die Speicherung meiner Daten. Ich hab viel Musik, die momentan wegen meiner kleinen Laptopplatte auf ein paar externen verteilt ist. Auf der neuen PC-Platte will ich das ganze jetzt vereinen und dann nur noch eine Platte als Backup nutzen. Aber da gibts schon das erste Problem: wenn ich Arch Linux und FreeBSD parallel installiere, ist die Datenpartition (soweit ich gelesen habe) nicht unbedingt von beiden beschreibbar (ext4<>ufs2,zfs). Am liebsten waere mir zfs, aber dann gaebe es fuer Linux gar keine Chance mehr, die Daten zu lesen, oder? Und welches Dateisystem wuerdet ihr fuer die Backup-Platte empfehlen? Fat32 will ich eigentlich ungern benutzen, da ich die Dateirechte schon gerne mitsichern wuerde. ext2 ist irgendwie auch nicht das wahre. Wie macht ihrs? Habt ihr euch ganz auf (Free)BSD eingestellt oder geht ihr Kompromisse ein?

Graphikkarte ist uebrigens eine ATI HD 4250 (auf dem Mainboard), soweit ich gelesen habe, scheint die ja zumindest mit 2D zu funktionieren? Ich freu mich jedenfalls schon auf KMS, auch wenn das sicher noch etwas dauern wird.

Soweit erstmal, ist ja ganz schoen lang geworden. Ich freu mich schon auf eure Antworten!

Viele Gruesze,
drm
 

oenone

Well-Known Member
welche(s) Betriebssystem(e) ich darauf installieren soll.

Die, die du darauf haben willst.

Am liebsten waere mir zfs, aber dann gaebe es fuer Linux gar keine Chance mehr, die Daten zu lesen, oder?

Es gibt inzwischen einige Möglichkeiten, ZFS auch unter Linux zu bekommen. Von FUSE bis zu Kernel-Moduln.


Backup auf den selben PC??? Niemals! Das kommt höchstens auf meine NAS und sonst extern. Und da gibt es ja genug Auswahl.. von FTP über NFS und CIFS bis hin zu iSCSI.
 

drm

Well-Known Member
Hi oenone!

Das geht ja richtig schnell hier :)

Die, die du darauf haben willst.

Entweder nur FreeBSD oder FreeBSD und (Arch) Linux. Wenn ich unter FreeBSD alles machen kann, was ich auch unter Linux machen kann, brauch ich ja Linux nicht installieren. Falls ich aber doch ab und zu ein Linux brauche, wuerde ich trotzdem gerne an meine Daten kommen.


Es gibt inzwischen einige Möglichkeiten, ZFS auch unter Linux zu bekommen. Von FUSE bis zu Kernel-Moduln.
Ok, danke fuer den Hinweis, da werd ich mich mal informieren.

Backup auf den selben PC??? Niemals! Das kommt höchstens auf meine NAS und sonst extern. Und da gibt es ja genug Auswahl.. von FTP über NFS und CIFS bis hin zu iSCSI.

Das Backup kommt auf eine externe Platte, die Frage ist nur, welches Dateisystem die Platte bekommen soll!

Viele Gruesze,
drm
 

crotchmaster

happy BSD user
Ich nehme für das Backup immer ein natives FS, bei FreeBSD-Backups auf Platten ufs und übers Netzwerk NFS. Mit fuse fürs Backup würde ich persönlich nicht anfangen, ist mir so wackelig und im Falle eines disaster o. bare metal recovery zu umständlich. Aber das ist meine ganz persönliche Meinung. FAT32 verwende ich so schon nicht und schon garnicht für Backups, keine Dateirechte und die 4GB Dateigrenze. Denkt man nicht an den 2. Punkt kann das tödlich sein.

Dateiaustausch. Das finde ich immer noch einen wunden Punkt und ich habe ihn für mich noch nicht wirklich gelöst. Es ist so oder so ein Geeiere. Da ich Windows, FreeBSD und Mac OS X nutze verwende ich NTFS für den Austausch, wobei mir fuse + ntfs-3g ein bißchen Bauchschmerzen bereiten. Eine externe HD mit NTFS hatte schonmal ein nicht mehr reparierbares FS. War kein Drama, da ich die Daten in Backups der drei Systeme hatte, hinterläßt aber irgendwie ein ungutes Gefühl. Ein NAS würde ich mir ganz gerne zulegen, wenn ein ordentliches nicht so teuer wäre. Ob es die Lösung ist? Das weiß ich leider auch nicht. Dank der gammeligen DSL-Leitungen ist der Austausch und das Lagern in der Cloud noch keine Alternative.

Gruß c.
 
Zuletzt bearbeitet:

crotchmaster

happy BSD user
Dann nimm als externe Platte doch, wie oben schon angesprochen, ein NAS, dann ist das Dateisystem doch nur für das NAS selbst interessant.

Grüße.
craano
Schwachpunkt beim NAS finde ich, zumindest beim Privatanwender, wenn sich das NAS mit Rauchzeichen in die ewigen Jagdgründe verabschiedet, also kein simpler HD-Defekt, sondern MoBo oder ähnliches, wenn man keine Garantie mehr hat. Das dürfte in einer Katastrophe enden. Ein baugleiches NAS dürfte schwer finanzierbar sein. Und die Sicherung in der Cloud ist auch so eine Sache.

c.
 

shakky4711

Well-Known Member
Zum NAS-Vorschlag: momentan hab ich hier vier externe Platten rumliegen, aber keine laesst sich als NAS betreiben. Geld fuer einen Homeserver hab ich momentan auch nicht. Also was bleibt?

Schau Dir mal FreeNAS an www.freenas.org, habe ich schon etliche Systeme mit aufgesetzt. Ein Alt-PC aus dem Bekanntenkreis oder vom Recyclinghof der Klasse P2-400 aufwärts mit mindestens 192MB genügt vollkommen. Was ich Dir noch raten würde ist die Platten aus den USB Gehäusen auszubauen und direkt anzuschließen, USB ist leider eine recht wackelige Angelegenheit.
 

drm

Well-Known Member
Ich nehme für das Backup immer ein natives FS, bei FreeBSD-Backups auf Platten ufs und übers Netzwerk NFS. Mit fuse fürs Backup würde ich persönlich nicht anfangen, ist mir so wackelig und im Falle eines disaster o. bare metal recovery zu umständlich. Aber das ist meine ganz persönliche Meinung. FAT32 verwende ich so schon nicht und schon garnicht für Backups, keine Dateirechte und die 4GB Dateigrenze. Denkt man nicht an den 2. Punkt kann das tödlich sein.

Dateiaustausch. Das finde ich immer noch einen wunden Punkt und ich habe ihn für mich noch nicht wirklich gelöst. Es ist so oder so ein Geeiere. Da ich Windows, FreeBSD und Mac OS X nutze verwende ich NTFS für den Austausch, wobei mir fuse + ntfs-3g ein bißchen Bauchschmerzen bereiten. Eine externe HD mit NTFS hatte schonmal ein nicht mehr reparierbares FS. War kein Drama, da ich die Daten in Backups der drei Systeme hatte, hinterläßt aber irgendwie ein ungutes Gefühl. Ein NAS würde ich mir ganz gerne zulegen, wenn ein ordentliches nicht so teuer wäre. Ob es die Lösung ist? Das weiß ich leider auch nicht? Dank der gammeligen DSL-Leitungen ist der Austausch und das Lagern in der Cloud noch keine Alternative.

Gruß c.

Irgendwie traurig, dass man zum direkten Datenaustausch zwischen zwei freien Systemen (jaja, Lizenzen) ein reverse engineertes Dateisystem von Microsoft verwenden muss. Naja, ich werd dann wohl UFS fuer die Backupplatte nehmen, das kann unter Linux wohl lesend gemounted werden.

Ansonsten faellt mir gerade noch was zu den Lueftern ein: gibt es unter den BSDs ein aequivalentes Programm zu pwmcontrol? Hab bisher nur herausgefunden, wie man die Temperatur ausliest (klappt auch auf meinem Laptop) und wie sich die CPU drosseln laesst, aber noch nichts zur Lueftersteuerung.

Viele Gruesze,
drm
 

drm

Well-Known Member
Schau Dir mal FreeNAS an www.freenas.org, habe ich schon etliche Systeme mit aufgesetzt. Ein Alt-PC aus dem Bekanntenkreis oder vom Recyclinghof der Klasse P2-400 aufwärts mit mindestens 192MB genügt vollkommen. Was ich Dir noch raten würde ist die Platten aus den USB Gehäusen auszubauen und direkt anzuschließen, USB ist leider eine recht wackelige Angelegenheit.

Danke fuer den Tipp, aber ich hab in meinem Studentenzimmer keinen Platz fuer einen zweiten PC. Wegen den Stromkosten und der Lautstaerke ist das fuer mich momentan keine Option, auch wenn es viele Vorteile bieten wuerde. Aber momentan will ich ja nur jede Woche einmal ein Backup machen :)

Viele Gruesze,
drm
 

nakal

Anfänger
troll dich du nakal-troll!

Das ist keine Trollerei, sondern soll zeigen, dass Backups beliebig teuer werden können. Wer sich vor gelegentlichem rm-Unfall schützen will, der macht einfach Snapshots.

Wer sich vor Ausfall einer Platte schützen will, der nimmt RAID.

Wer sich vor Totalausfall eines PC schützen, der nimmt eine externe Lösung, die man am Netz anschließen kann.

Wer sich vor Hausbrand schützen will, der nimmt eine Lösung in der nächsten Filiale/Gebäude.

Wer sich vor Konfiszierung durch Behörden schützen will, der nimmt andere Länder.

Wer sich von Atomkrieg schützen will, der nimmt andere Kontinente und Planeten.

Bleib bitte bei der Sache. Die wenigen, die sich schon vor rm-Unfällen schützen, sind schon eine große Ausnahme. Den meisten Leuten sind ihre Daten sowieso praktisch egal. Ob die später heulen, ist nicht das Wesentliche.
 

olhe

UNIX lover
>Den meisten Leuten sind ihre Daten sowieso praktisch egal.

Das wäre schade, denn im Gegensatz zu früher verbleiben heute nicht einmal vergilbte Fotos nach Jahrzehnten. Alles digital und auch äußerst flüchtig. Man betrachtet zwar immer den unmittelbaren "Schutz", doch die Langzeitarchivierung bleibt außen vor. Legt man tatsächlich wert auf beispielsweise die vorhandenen Bilderschätze, so muß man wohl arbeiten wie ein Admin und ein Archivar gleichermaßen. Ein Heidenspaß für den Otto-Normal-User ...
 

pit234a

Well-Known Member
Dateiaustausch:

bei mir ist das ähnlich und ich sage schon mit leichtem Wehmut: leider habe ich nämlich auf dem Mac kein sauberes ext hinbekommen. Da gibt es wohl ein Tool, das aber ziemlich alt ist und scheinbar nicht gepflegt wird. Bei mir geht es mal, meistens aber nicht.

Zwischen Linux und FreeBSD nutze ich ext auf externen Medien (bei mir meist Sticks die kleine Mengen an Daten (mal einen Film oder so) transportieren). Für diesen Zweck nutze ich nur ext2 und seit einiger Zeit lasse ich die Dateisysteme nur auf FreeBSD anlegen, dann sind sie kompatibel (FreeBSD ext kann nicht alles und die Default Einstellungen bei Linux sind dann schon zu viel für FreeBSD). Ein Journal auf einen Stick ist nicht in meinem Sinn.
FreeBSD ist empfindlicher. Wird ein Stick nicht ganz sauber unter Linux umounted (zum Beispiel, wenn er beim runter-booten noch im Gerät war), mountet er nicht mehr automatisch unter FreeBSD, weil er einen fsck will.

Deshalb bleibt eigentlich nur NTFS über fuse und dabei drücke ich jedesmal die Daumen. Ganz wohl ist mir dabei nicht, obwohl ich unter Knoppix (ein Live-GNU/Linux) schon länger schreibend auf NTFS zugreife und noch nie negative Erfahrungen machte. Das sind aber keine Alltags-Szenarien, eher Ausnahmen. Es geht grundsätzlich.

FAT(32) macht eigentlich gar keine Probleme und ist für den Transport kleiner Dateien zwischen verschiedenen PCs geeignet. Als Backup-Medium jedoch nicht, nicht mal, wenn irgendwelche tars gesichert werden.
Erst neulich habe ich in den Ports ein HFSUTILS gesehen und erinnere mich gerade wieder daran. Damals hatte ich das gelesen und nicht meinen Wünschen entsprechend abgetan. Vielleicht sollte ich nochmal nachsehen.

NAS: ist nicht sooo teuer und für mich die Lösung innerhalb des Hauses.
Mein Fileserver steht den Macs und einigen busybox/Linux-Systemen zur Verfügung und auch meinem freeBSD und er selbst ist ein FreeBSD PC. Das teuerste waren die fünf Festplatten. Motherboard und CPU plus RAM sind billig. Das Netzteil war auch billig und ist deshalb wohl nach etwa einem Jahr ziemlich spektakulär verbrannt. Da ist nun auch ein ziemlich wertvolles Teil drin. Trotzdem ist das alles zusammen für deutlich unter 1000 zu haben und das war für mich die Schmerzgrenze. Der Server läuft absolut unproblematisch vor sich hin und seine Dienste werden von allen geschätzt. Dabei könnte ich ja noch ziemlich einfach sehr viel mehr Dienste realisieren, was mit gekauften Geräten gar nicht einfach geht. So läuft etwa ein VLC im Server-Mode und wandelt bei Bedarf die Xvid-Filme in einen Stream, den meine Sat-Receiver verstehen und spielen können. Aus meiner Sicht eine wirklich gute Anschaffung für meinen Haushalt.

Datensicherung: würde ich lieber auf DVD brennen, als auf externe Laufwerke mit USB2.
Das könnte auch ein Daten-Austauschmodell zwischen Betriebssystemen sein.

UFS: konnte Linux früher mal. Die letzten von mir benutzten Versionen hatten das nicht mehr automatisch, aber vielleicht ist es immer noch eine Option?

FreeBSD - GNU/Linux: auch nach einigen Jahren ohne GNU/Linux gibt es ganz selten Gelegenheiten, wo ich GNU-Befehle vermisse oder automatisch tippe, um dann zu sehen, dass in FreeBSD doch ein wenig anders gearbeitet wird (cp -u fällt mir eben ein). Dass ich seit Jahren ohne GNU auskomme, kann aber zeigen, dass es mit FreeBSD geht. Dabei nutze ich Desktop-Installationen mit sehr viel Multimedia. Die üblichen Anwendungen finden sich für FreeBSD und meiner Erfahrung nach besser und einfacher, als mit vielen GNU/Linux Versionen.
Also, GNU vermisse ich manchmal ein ganz klein wenig, Linux nie. Es gibt machmal wohl Hardware, die unter Linux schon geht und unter FreeBSD nicht. Nungut, dann brauche ich die eben nicht. Trotzdem, bei einigen Dingen ist FreeBSD klar weitab hinterher, etwa Suspend und Hibernations-Modi.
Ich denke, wer mit einem Mac leben kann ohne zusätzliche SW zu kaufen, wird es mit FreeBSD ganz sicher auch können.
Aber das siehst du dir besser selbst an und bildest dir ein Urteil.
 

Rakor

Administrator
Teammitglied
Nungut, dann brauche ich die eben nicht. Trotzdem, bei einigen Dingen ist FreeBSD klar weitab hinterher, etwa Suspend und Hibernations-Modi.

Ohne auf das eigentliche Thema eingehen zu wollen (bei mir tauschen alle Systeme Daten per NFS aus, aber ich habe derzeit auch keine Multi-OS-Installationen), frage ich mich diesbezüglich:

Wie ist denn der Stand mit Ruhemodus von FreeBSD? Auf meinem eeePC hatte ich es am Laufen, aber auch nicht so 100%ig. Den schönsten Ruhemodus machen meiner Meinung nach noch immer meine Macs (und auch da gibt es hin und wieder ungewolltes Aufwachen). Wann ist es auch bein FreeBSD so problemlos möglich meinen Rechner schlafen zu legen und ihn wieder aufzuwecken?
 

Yamagi

Possessed With Psi Powers
Teammitglied
- S4 aka "Suspend to Disk" aka "Hibernation" aka "Ruhezustand" unterstützt FreeBSD nicht.
- S3 aka "Standby" aka "Suspend" kann FreeBSD

S3 verlangt aber meist etwas Geduld und Ruhe beim Erstellen der Suspend- und Resume-Scripte, sowie beim Durchtesten diverser sysctl. Auf den meisten modernen Kisten klappt es im Großen und Ganzen, der Knackpunkt ist in fast allen Fällen die Grafikkarte. Also zeigt sie nach dem Resume noch ein Bild oder bleibt sie tot? Ist letzteres der Fall, sieht es meist schlecht aus...
 

Rakor

Administrator
Teammitglied
Tjoa, habe gerade auf meiner Kiste mal einen Schlafversuch gemacht... (Auf dem eeePC gings glaub ich noch ganz gut damals)... Nach anstandslosem Einschlafen war es aber vorbei. Zum Aufwachen kamen nur die Lüfter... der Test hat verpennt... ^^

Naja werde mich wohl erst mal nicht weiter damit befassen da mir ja dann jedesmal die Kiste absemmelt ... Hab ich bissl Mitleid mit meinen Dateisystemen. (Und per USB-System ist mir das auch irgendwie zu blöd).

Weisst du ob es da verschärfte Entwicklung gibt Yamagi? Evtl arbeitet ja auch jemand an S4. (Auch wenn S3 interessanter ist).
 

Yamagi

Possessed With Psi Powers
Teammitglied
An S4 arbeitet keiner... Das Problem ist NICHT der Kernel an sich. Dank der guten Arbeit von jkim@ in den letzten Jahren funktioniert das Suspend an sich schon sehr gut. Das Problem sind vor allem zwei Dinge:

- Nach wie vor haben jede Menge Treiber keine Suspend-Funktionalität. D.h. sie haben überhaupt nicht Möglichkeit die Hardware vorzubereiten und nach dem Aufwachen wieder in brauchbaren Zustand zu versetzten. Die größten Brocken sind da USB, Firewire und so. Bei solchen Treibern kann Suspend klappen, oft geht es aber auch schief.

- Moderne Grafikkarten sind komplexer als FreeBSDs Suspend-Logik. FreeBSD nutzt das VESA-BIOS, was oft nicht mehr reicht. Dann kommt der Rechner hoch, aber du siehst nichts mehr. Macht also keinen Spaß... Linux nutzt dafür KMS, wenn das bei uns jemand in die Suspend-Logik einbauen würde, könnte das einiges bringen.

EDIT: Und man muss der Fairness halber sagen, dass Suspend / Resume auch nicht unbedingt eines der zentralen Ziele von FreeBSD sind. Schön zu haben ist / wäre es dennoch.
 
Zuletzt bearbeitet:

drm

Well-Known Member
Hier gehts ja richtig ab :D

Ich denke, dass ich auf der externen Platte UFS2 benutzen werde, das kann unter Linux problemlos gelesen werden (schreiben ist experimentell und wohl nicht zu empfehlen). Die mehreren 100 GB Musik (viel flac) lassen sich schlecht ueber DVD sichern :) Sicherung uebers Netzwerk ist momentan eh nicht moeglich, waere aber mit g-wlan auch keine Freude. So wies aussieht, werde ich wohl ins kalte Wasser springen und alles an FreeBSDs Anforderungen ausrichten.

Hat hier vielleicht jemand Erfahrung mit TexLive 2010? Hab diese Seite gefunden, kann die Pakete wegen Platzmangel aber nicht installieren :(

Suspend ist mir monentan nicht wichtig, eine moegliche Lueftersteuerung ueber pwm allerdings schon. Gibts da was? Mein Mainboard ist btw. das Gigabyte 880GMA-UD2H R2.1.

Viele Gruesze und vielen Dank an alle Beteiligten!
drm

Edit: typos
 

nakal

Anfänger
im Großen und Ganzen, der Knackpunkt ist in fast allen Fällen die Grafikkarte. Also zeigt sie nach dem Resume noch ein Bild oder bleibt sie tot? Ist letzteres der Fall, sieht es meist schlecht aus...

Bevor man Sleep-Mode totredet sollte man noch dieses hier versuchen:

Code:
sysctl hw.acpi.reset_video=1

Wenn's dann nicht klappt, dann weiß ich auch nicht mehr.
 

Yamagi

Possessed With Psi Powers
Teammitglied
drm schrieb:
Suspend ist mir monentan nicht wichtig, eine moegliche Lueftersteuerung ueber pwm allerdings schon. Gibts da was? Mein Mainboard ist btw. das Gigabyte 880GMA-UD2H R2.1.
Nicht, das ich wüsste.
 

Rakor

Administrator
Teammitglied
Nachdem mir der Versuch mein komplettes Dateisystem zerrissen hat Versuch ich da wohl nix mehr. Erst mal sehen ob ich die Kiste aus Backups wieder hinstellen kann. *zitter*
 

nakal

Anfänger
Also das habe ich noch nie hingekriegt.

Bevor du den Rechner schlafen legst, sieh zu dass er nicht auf der Platte rödelt und dass er sich beruhigt nachdem du einige male sync getippt hast.

fsck -y /dev/bla geht auch nicht mehr? Vom memstick-Image aus, meine ich?
 
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