Videosammlung nach h265 konvertieren

Unnötiger genloss ist für mich immer, wenn nicht das Original die Quelle ist.

Anders: VMAF99 halte ich immer für Verschwendung (im Sinne Speicherplatz), egal von wo gezogen
 
MP3 war damals (also in einem FRÜHER) mal der Gold-Standard der Komprimierung für Musik
kann mich noch vage erinnern - irgendwann rippte man damals seine CDs anstatt nach .mp3 auf einmal nach .ogg weil ogg schliesslich open, hip und angeblich (ich konnte mit meinem Gehör nie nen Unterschied hören) eh besser als mp3 - und hatte dann auf der Platte ne Mischung aus mp3 und ogg, wobei man die ogg nirgends sonst ausser am PC anhören konnte, so gut wie keine externen Player konnten das Format damals...
 
Worauf ich hinaus will: Das bessere ist oft der Feind des Guten. Hätte ich nicht rigeros verlustbehaftet komprimiert, hätte ich vieles aus meiner Jugend nicht mehr. Und vieles ist auch unwiederbringbar - oder nur mit extremen Kostenaufwand, da Sammlerstück.
kann mich noch vage erinnern - irgendwann rippte man damals seine CDs anstatt nach .mp3 auf einmal nach .ogg weil ogg schliesslich open, hip und angeblich (ich konnte mit meinem Gehör nie nen Unterschied hören) eh besser als mp3 - und hatte dann auf der Platte ne Mischung aus mp3 und ogg, wobei man die ogg nirgends sonst ausser am PC anhören konnte, so gut wie keine externen Player konnten das Format damals...
Man muss allerdings auch klar sagen: Es gibt für Musikkonsumenten nur wenige rationale Argumente für verlustfreie Kompression. Man macht es halt, weil Speicherplatz billig ist und die Dateien in Relation zu heutigen Festplatten recht klein sein. Aber darüber hinaus sind verlustbehaftete Audio-Codecs mit guten psychoakustischem Modell und ausreichend Bitrate nachweislich transparent, also im Blindhörtest von einer verlustfrei komprimierten Quelle nicht zu unterscheiden.

Der schlecht Ruf verlustbehaftet komprimierter Musik kommt vor allem aus der Anfangszeit von mp3. Die ersten mp3-Encoder, wie Frauenhofers Referenzimplementierung, hatten bescheidene psychoakustische Modelle und erzeugten selbst bei 320 kbit/s Stereo hörbare Artefakte. Gleichzeitig war zu der Zeit mangels Speicherplatz und Bandbreite viele Musik mit 128 kbit/s Stereo totkomprimiert. mp3 machte einen Qualitätssprung um ganze Universen, als Anfang des Jahrtausends lame mit seinem gegenüber anderen Encodern massiv verbesserten psychoaktustischen Modell kam.

Und dann war auch schnell die zweite Codec-Generation da. Vorbis im freien Bereich und AAC im kommerziellen. Beide waren effizienter als mp3, kamen also mit weniger Bandbreite aus und hatten gleich von Anfang an ein gutes psychoakustisches Modell. Apple entschied sich nicht ohne Grund gegen mp3 und für AAC, denn damit konnten sie über iTunes gute Qualität bei vergleichsweise kleinen Dateien liefern. AAC litt auf dem freien Markt nur lange darunter, dass die freien Encoder (vor allem libfaac) eher bescheiden waren und die Bandbreite schlecht ausnutzten. Was dann wieder zu schlechter Qualität führte.

Inzwischen ist Opus sowieso über alles erhaben. 48 kbit/s (also 96 kbit/s Stereo) pro Kanal sind genug, um zu CDs transparent zu sein. Wer sich was gönnen will, nimmt 64 kbit/s pro Kanal (also 128 kbit/s Stereo) und ist glücklich. Der Fortschritt findet im Moment eher bei extrem niedrigen Bitraten bis 32 kbit/s und immer niedrigeren Latenzenstatt. Da aber nicht so sehr für Musik, stattdessen für DInge wie Videokonferenzen.
 
Das war tatsächlich das einzig gute an iTunes, man konnte unkompliziert eine CD in gutes AAC rippen :D Daher sind großteils meiner alten Musikfiles auch AAC und hören sich top an.
Richtig mieß war natürlich, dass iTunes auch sämtliche MP3s, die man über umwege bekommen hat, wenn man sie auf den iPod schob, in AAC konvertiert hat, das klang dann richtig Müll, das konnte man damals schon hören.
 
Ja, genau! iTunes war echt gut für das Rippen von CDs in AAC. Die Qualität war top, hab das auch oft genutzt.

Aber das mit dem Konvertieren von MP3s zu AAC war echt nervig. Die Qualität litt total drunter. Hatte damals viele Tracks, die sich danach echt mies angehört haben.

Gruß, Andrew
 
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