... wer braucht bei NetBSD überhaupt einen WM? Es gibt doch wscons, mit Scrolling, Maus und jedem Schnickschnack. Läuft auf jedem System ab 386 prima, Videos läßt man mit aalib+mplayer abspielen, Dateien kopiert man mit mc, Mail geht mit mutt, editiert wird mit ed (vi ist irgendwie... bloated, ed funktioniert auch ohne Probs über nen klassischen Nadeldrucker) und Photos bearbeitet man mit imagemagick.
Links2 ist im Netz Dein Freund, mp3blaster macht die Musik dazu und Java kann ohne AWT und SWT auch Kommandozeile.
Also, wm=>/dev/null, braucht kein Mensch.
Und mal im Ernst: Was spricht gegen Fluxbox? Schnell konfiguriert, eine Optik, die Windozer in den Bann zieht und so einigermaßen stabil? Einen NetBSD-Rechner, der tagein-tagaus bei uns im Betrieb Präsentationen mit OO1.1.4 anzeigt läuft der Einfachheithalber mit fluxbox, ein Celeron 633. Was will ich da mehr?
Ich selber schwanke da allerdings mehr zwischen den Extremen. Auf meinen normalen Arbeitsrechnern unter NetBSD oder Linux freue ich mich sehr über Gnome, und wenn es einfach und stabil bis zum Erbrechen sein soll, kommt ION zum Einsatz. Da kommt dann wenigstens kein DAU mal auf die Idee, etwas von mir Ungewolltes zu tun. Denn daß es ein Menü nur über F12 gibt, daß muß man erst mal jemandem Unbefugten beibringen. Und ab und zu fröhne ich auch auf den Hauptrechnern dem *nix und seinen mannigfaltigen Spielarten: Luxus weg, und mit ION an die Front des einfachen Lebens. Helau!