Wayland 1.0

KVM ist aber wesentlich überschaubarer (15k Zeilen Quellcode) und hat weniger (vor allem externe) Abhängigkeiten als die ganze Grafik-Mischpoke
Warum portiert man KVM dann nicht auf FreeBSD? Wegen der Lizenz? Ist es eigentlich sicher, dass FreeBSD in Version 10 einen eigenene Hypervisor bekommt? Weil jemand da etwas genaueres?

edit
WOW gerade das hier gesehen: http://retis.sssup.it/~fabio/freebsd/lkvm/

Da könnte ich kotzen echt! Warum kann man so ein "wichtiges" Projekt nicht fertig machen? Das ist so eine Sache, welche ich bei FreeBSD zum kotzen finde! Zig Projekte werden mit viel Einsatz gestartet und verlaufen sich dann ins Leere... ;'(
 
Schade ist das auf jeden Fall.
Aber das war "nur" ein Summer of Code Projekt.
Ein Großteil der Projekte fließen nicht in FreeBSD ein, weil sie nicht fertig sind, weil der Style nicht stimmt, weil die Implementierung nicht dem Standard entspricht, etc.
Bei KVM wird es wohl auch so gewesen sein...
 
Und weil oft kein Interesse besteht, die Sache langfristig zu pflegen.
Aber das ist doch eine Schlüsseltechnology in der heutigen Zeit!
Man hat so tolle Funktionen mit CARP, ZFS, GEOM, PF, HAST und den Ports. Macht sich aber durch die fehlende Virtualisierung eines anderen OS wieder zunichte.

Naja ist Offtopic das Thema.
 
Offtopic:
Ich hab noch so duester im Hinterkopf, dass an XEN dom0 fuer FreeBSD gearbeitet wird oder gearbeitet werden soll
 
Aber das ist doch eine Schlüsseltechnology in der heutigen Zeit!
Man hat so tolle Funktionen mit CARP, ZFS, GEOM, PF, HAST und den Ports. Macht sich aber durch die fehlende Virtualisierung eines anderen OS wieder zunichte.

Naja ist Offtopic das Thema.

Die Frage ist halt, wer die Schlüsseltechnologie gerade dringend braucht und was ihm das wert ist. ;)
 
Komisch ich habe kein Bedürfnis meine FreeBSD Systeme in VMs zu stopfen. Jails reichen um Dienste von einander zu trennen. Ein Hypervisor darunter wäre in den meisten Fällen nur Verschwendung. Ich habe zum Glück keine Anwendungen mit HA Anforderungen, die nicht eigens dafür Unterstützung mitbringen.
 
Komisch ich habe kein Bedürfnis meine FreeBSD Systeme in VMs zu stopfen.

Ich habe das Bedürfnis, fast alles in VMs zu stopfen. :)

Jails reichen um Dienste von einander zu trennen.

Das eine schließt das andere nicht aus.

Ein Hypervisor darunter wäre in den meisten Fällen nur Verschwendung.

In meiner Erfahrung überwiegt der Zugewinn an Flexibilität die wenigen Prozent Performance-Verlust bei weitem. Zumal man durch Virtualisierung insgesamt deutlich weniger Hardware benötigt.

Ich habe zum Glück keine Anwendungen mit HA Anforderungen, die nicht eigens dafür Unterstützung mitbringen.

Selbst ohne HA-Anforderungen ist Virtualisierung genial.

Die Hardware macht Zicken? Einfach die VM auf eine andere Maschine verschieben und in aller Ruhe die Hardwareprobleme offline lösen.

Ein Software-Upgrade steht an? Vorher einen Snapshot erstellen; geht etwas schief, muss man nicht lange ein Backup einspielen, sondern hat in Sekunden den alten Systemstand wiederhergestellt - unabhängig von den beteiligten Betriebssystemen.

Ein Testsystem wird benötigt? Ein paar Tasten bzw. Knöpfchen drücken und man kann das Setup mit 3 Rechnern in 2 unterschiedlichen Netzwerken testen - auf dem Laptop. :D
 
Aus dem Thread:
Neuer Qt-Desktop für PC-BSD kopiert...

Nur löst wayland viele existierende Probleme nicht wirklich, siehe z.B.
http://datenwolf.net/bl20110930-0001/
Das ist über 3 Jahre alt. Ich kann nicht sagen, wie aktuell diese Probleme noch sind. Das Protokoll hat sich ja seit damal geändert/weiter entwickelt.

Wie bekomm ich damit das Fenster einer Anwendung übers Netz? Z.B. das Programm activate_matlab benötigt ein X-Fenster und muß vom Administrator an jedem Client ausgeführt werden, auf dem Matlab laufen soll. Da braucht man nur das eine Fenster und keinen kompletten Desktop übers Netzwerk schicken.
Bezogen auf Windows, ist das kein Problem, nur ein Fenster zu übertragen. Es gibt ja das Projekt "http://www.freerdp.com/". Da gibt es einen RDP Server.
 
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