@cabriofahrer: Im Prinzip ist die Entscheidung einfach:
- wenn es dir auf Webgui ankommt: nimm FreeNAS (bzw jetzt aktuell TrueNAS);
Die FreeNAS/TrueNAS sollte eine Appliance-Lösung sein, welche man schnell installieren und aufsetzen kann, was m.E auch sehr gut gelungen ist.
Die von iXsystems haben in Bezug aufs gui etliches geleistet und einiges an Gehirnschmalz da reingesteckt; man kann wirklich so gut wie alles über dieses gui durchführen - muss man auch, da die Konfig im Hintergrund in ne DB geschrieben wird; man braucht (und sollte sogar) selber keine Konfigdateien anrühren; man kann jedoch, wenn man denn möchte, die ZFS Konfig auf der Konsole (entweder per eingebauter Webkonsole oder halt per SSH Login) durchführen/ändern, dieserlei Änderungen bekommt das System on-the-fly mit - zumindest hatte ich nie irgendwelche Probleme damit gehabt, beide Wege sind hier möglich;
Das Sichern und auf neuer Installation Rücksichern der kompletten Konfig des Filers (auch der Encryption Keys für ZFS volumes) z.B. ist sehr einfach übers gui durchzuführen - Appliance Charakter halt.
Bei ner FreeBSD Install müsste man da etliche einzelne Dateien (bzw /etc und /usr/local/etc usw) anfassen.
Man kann Usern auch nen Login mit den üblichen Shells einrichten, wenn man das denn möchte.
Mittlerweile ist die gui auch recht stabil und gut nutzbar - die alte gui im FreeNAS hing gern mal hier und da, das ist meiner Erfahrung nach mit der neuen größtenteils abgestellt.
- wenn dir Kommandozeile lieber ist: nimm ein "richtiges" FreeBSD; dann musst du dir eine Webgui ggf halt später selber dazubasteln - um dann auch wieder auf nen Appliancestatus zu kommen; inwieweit man da was fertiges von Free/TrueNAS mitnehmen könnteste mal austesten; die von mir weiter oben im Thread genannten Konsolen wie Ajenti und so weiter haben mich zumindest alle nicht überzeugt, im direkten Vergleich zu der nativen Free/TrueNAS gui.
FreeNAS basierte m.W in der Vergangenheit auf HardenedBSD, was nun seit der ersten TrueNAS Release ja auch nicht mehr so ist - die Zukunft wird dann eh eine Linux-Basis sein, wie es hier im Forum schon in nem anderen Thread angesprochen wurde - deswegen existiert vermutlich auch die Referenz auf Debian welche
@pit234a oben anmerkte?