xyz auf dem Desktop - MacOS, Windows, *BSD, Linux, Atari

midnight

OpenBSD & FreeBSD
Sorry, aber da muss ich mal einhaken, da das schon fast an FUD grenzt. Ich habe letztens noch eine Software mit SDL1 auf den M1 portiert, das lief problemlos.
Ah cool, danke fuer die Info. Das werde ich beizeiten nochmal testen. Als ich das vor ein paar Montaten getestet habe, hat das weder mit macports noch mit brew funktioniert. Genauso Valgrind usw.
 

CommanderZed

OpenBSD User
Teammitglied
Unabhängig von Apple - ARM und RISC-V CPUs werden in Zukunft viel öfters auch außerhalb von Handys, Pads und Macs auftauchen.
Entweder werden Intel & AMD dazu auch kompatible CPUs anbieten oder sie werden Marktanteile verlieren!
Gilt analog auch für MS Windows!

Linux & alle BSD Varianten haben damit eh kaum Probleme.

Das stimmt, deshalb gibts ja schon Windows für ARM, z.B. für den Raspberry ... hmmm ich hab nen überzähligen Raspberry 4 mit 4GB Ram, da könnte ich das ja mal spaßeshalber drauf testen?
 

fredfrommac

Well-Known Member
Windows für ARM ist aber noch kein offizielles Windows - nur eine Entwickler Version.
Läuft meines Wissens auch mit der Mac VM Software Parallels am M1. Die Parallels Lizenz ist mir für meine Spielereien einfach zu teuer. Zumal Parallels auf ein Abo System hindrängt. VirtualBox wirds am Mac vermutlich nie geben, bei VMware Fusion weiß ich noch nicht ob es schon fertig M1 fähig ist, da gäbs einen kostenfreien Player für Privat. Mit OpenSource VM Software kenne ich mich nicht aus - und dazu müsste ich Fink, Homebrew, MacPorts installieren.
 

CommanderZed

OpenBSD User
Teammitglied
Ja, das stimmt mit der "nur eine entwicklerversion" - imho ist das so eine art Testballon aus MS sicht auf der einen seite für ARM generell und auf der anderen Seite auch um den umgang mit "Bastlern", "OpenSource" etc etwas zu üben.
Der momentane kurs von MS ist ja - für deren verhältnisse - erstaunlich OpenSource freundlich.
 

fredfrommac

Well-Known Member
Ja QEMU kenne ich dem Namen nach, wollte es ausprobieren aber am alten Mac wurde mir die Installation per MacPorts verwehrt.
QEMU will ich aber vermeiden, wenn ich das richtig verstehe kann man damit auch Intel OS Versionen am M1 laufen lassen, das bremst natürlich auch.
„Dein W10/11“ läuft ja auch auf PowerPC CPU - ich finde die wäre es eher wert gewesen weiter darauf zu bauen, als auf Intel.
Ich hielt früher Motorola CPUs auch für besser als jene von Intel. Alleine die Speicher-Klimmzüge unter DOS/Windows um mehr als 640k zu adressieren :grumble:
:eek:
 

cabriofahrer

Well-Known Member
Also es wundert mich, wie auf die alle paar Monate immer wieder in einer anderen Form wiederkehrende Aussage "Ich interesssiere mich für FreeBSD, bin aber zu faul, mir meinen Desktop selbst zu installieren, weil es muss schon out-of-the-box sein, deshalb GhostBSD, GhostBSD macht aber Probleme und ist letztendlich nicht so cool wie MacOS" so massiv eingegangen wird und dass einige Leute sogar ganze Romane schreiben.

Dazu möchte ich mal auf diesen Thread im internationalen Forum hinweisen:

Zu GhostBSD gibt es nur noch zu sagen, dass es m.E. auf dem Stable-Zweig beruht, was schon mal schlecht ist: Der Stable-Zweig wird für den End-User bzw. für den produktiven Einsatz eben NICHT empfohlen, weil es entgegen dem Wortlaut eben NICHT stabil ist. Daher vielleicht auch die Probleme mit GhostBSD. Abgesehen davon hat man auf Stable auch kein "freebsd-update" um das Basissystem zu aktualisieren.

FreeBSD ist etwas für Kenner, Könner und solche, die es werden wollen und trotzdem nicht schwer...
 

Lance

Well-Known Member
FreeBSD ist etwas für Kenner, Könner und solche, die es werden wollen und trotzdem nicht schwer...
Moin,
sehe ich anders. Eben weil FreeBSD überhaupt nicht schwer (nur eben anders für Windows-Gewohnte, und damit meine ich nicht Desktop user) ist es nicht etwas für Könner und werdende Könner, sondern für Lernwillige, GEDULDIGE, und offene Menschen, die sich für ein (freies) Betriebssystem interessieren und detailliert wissen wollen wie es funktioniert und es auch anpassen wollen an die eigenen Bedürfnisse.

Zu GhostBSD gibt es nur noch zu sagen, dass es m.E. auf dem Stable-Zweig beruht, was schon mal schlecht ist: Der Stable-Zweig wird für den End-User bzw. für den produktiven Einsatz eben NICHT empfohlen, weil es entgegen dem Wortlaut eben NICHT stabil ist.
Ist das (immer noch) so? In dem Fall tatsächlich nicht gut. Die sollten echt mal schauen, daß sie stabil sind, sonst sehe ich da keinen wirklichen Nutzen im Vgl zu einer Linux Distribution. Es ist halt ein Hobby Projekt, dass geteilt wird. An sich eine wirklich großartige Sache. Schade wenn es halt nur ein Hobby ist und kein geeignetes Produktivsystem.
Das Problem dort ist auch, dass zu wenig Leute testen bzw. vernünftig Bug Reports an das Ticket System melden.
Fand aber immer dass das System für so eine kleine Nutzerbasis schon erstaunlich gut läuft.
 

cabriofahrer

Well-Known Member
für Lernwillige, GEDULDIGE, und offene Menschen, die sich für ein (freies) Betriebssystem interessieren und detailliert wissen wollen wie es funktioniert und es auch anpassen wollen an die eigenen Bedürfnisse.
Diese Formulierung ist schon viel besser und absolut zutreffend. Obwohl man letztendlich für alles lernwillig und geduldig sein muss, gerade auch für Windows10, wenn man früher gut mit XP klarkam...

Ist das (immer noch) so? In dem Fall tatsächlich nicht gut. Die sollten echt mal schauen, daß sie stabil sind, sonst sehe ich da keinen wirklichen Nutzen im Vgl zu einer Linux Distribution. Es ist halt ein Hobby Projekt, dass geteilt wird. An sich eine wirklich großartige Sache. Schade wenn es halt nur ein Hobby ist und kein geeignetes Produktivsystem.
Ich denke schon. Das war auch die Kritik und das Problem damals an PC-BSD, dass die Stable gnommen hatten, womit die von FreeBSD so hoch angepriesene Stabilität dann doch nicht mehr gegeben war.

Ich denke, Du solltest es echt mal mit FreeBSD (Release-Zweig) versuchen. Es ist geradezu als Produktivsystem gedacht und dafür gibt es ja genug Support und mehr als ausreichend Hilfe hier im Forum.
 

fredfrommac

Well-Known Member
Ich gehöre auch zu den 'snoopy people' und habe keine Hemmungen da Unbekanntes einfach auszuprobieren. Das tat ich sogar einmal mit den OpenSource Free Solaris Zweig, gefiel mir auch sehr gut, leider als VM am älteren Mac zu Ressourcen hungrig.
Bei meinen xxBSD 'Basteleien' bin ich schlussendlich bei FreeBSD gelandet, da machte ich einige Updates & Versions-Upgrades (mit all den Hoppalas) durch. Die Hoppalas waren meist Probleme mit dem Mate Desktop, der nicht starten wollte oder in der VM Probleme mit der Auflösung hatte.
Ich schreibe da immer meine Text Notizen mit, damit kann ich das jederzeit einfach wiederholen.

Meine Erfahrung - beim FreeBSD halte ich mich lieber an den alten Spruch 'Geh gleich zum Schmied und nicht zum Schmiedl'
 

Azazyel

Well-Known Member
Es ist ja nicht so, das ich Dir bei den Teil nicht zustimme. Aber das hat halt nix mit Verkaufszahlen und Marktanteilen zu tun.

Ich halte mal für die Marktanteile auf dem Desktop fest, wie es sich für mich darstellt:
  • Windows-Desktop: relevant (braucht man wohl wenig darüber diskutieren)
  • Mac-Desktop: relevant (da sind wir uns anscheinend uneinig)
  • Chrome OS: relevant für den Browser-Markt, aber kein vollwertiger Desktop - reicht aber für viele Anwender (und sei es als VPN-Client für den Firmen-Desktop, der dann gerne mit Windows läuft ;))
  • Android: relevant für Browser-Markt, aber kein vollwertiger Desktop - reicht aber für manche Anwender
  • iOS: relevant für den Browser-Markt, aber kein vollwertiger Desktop - reicht aber für manche Anwender
  • Linux-Desktop (Ubuntu et al.): Nische, wird aber zumindest noch beackert (Steam/Proton uvm.)
  • BSD-Desktop: Nische in der Nische

Alle drei (Android, Chrome OS, Linux-Distris) unter einem einzigen Punkt "Linux" zu verbuchen würde für meinen Geschmack der Verbreitung, dem Marktgeschehen und dem Einsatzzweck nicht gerecht, auch wenn so mancher Anwender vielleicht nicht viel mehr als einen Browser zur Erledigung seiner Aufgaben braucht. Auf gutem Grund haben auch alle drei Systeme größtenteils unterschiedliche Anwendungen (Chrome-Plugins vs. Android-Apps vs. das bekannte Ökosystem einer Linux-Distri). Daran ändert auch nichts, dass Gnome einen Touchscreen-Modus hat oder man emacs unter Android zum Laufen bringen kann.

Chrome OS und Desktop-Macs haben eine vergleichbare Installationsbasis (erst seit der Pandemie werden mehr Chromebooks als Macs verkauft).

TLDR: Windows und erfreuen sich als vollwertige Desktops relevanter Verbreitung. Der klassische Linux-Desktop verharrt in der Nische. BSD findet man nur noch mit der Lupe. Wer keinen vollwertigen Desktop braucht, findet auch in der Welt von Chrome OS, Android und iOS einen riesigen Markt.
 

fredfrommac

Well-Known Member
Anders rum .... wenn man alle UNIXoiden OS (Unix <& Solaris Nachfolger>, Linux, macOS, iOS, Android, ChromeOS) auf allen erdenklichen Desktop Geräten (PC, Laptop, Handy, Smartphone, Pad, TV) zusammenzählt, sind diese gegenüber MS Windows in deutlicher Mehrzahl. Da rede ich noch gar nicht von Server, Router, Firewall, Switches u.a. IoT.
 

Andy_m4

Well-Known Member
Ich halte mal für die Marktanteile auf dem Desktop fest, wie es sich für mich darstellt
Ja. Ich stimme Dir im Großen und Ganzen zu.

Nur folge ich halt nicht der Argumentation, das bestimmte Systeme deshalb so unterpräsentiert sind, weil sie so schlecht oder andere so gut sind.
Gerade Windows ist ja hier Hit and Miss. Klar. Es ist auf der einen Seite ein passables Desktop-System was als solches auch gut funktioniert. Auf der anderen Seite hast Du halt auch viele Negativaspekte wie die Schadsoftwareproblematik die sie seit Jahrzehnten nicht in den Griff kriegen, die Probleme hinsichtlich Datenschutz (Stichwort Telemetrie und Co), das drängen in die Cloud, die Qualitätsprobleme. Wenn man mal so guckt, weshalb viele Leute bei Windows sind dann ist das halt Sachen wie Gewohnheit bzw. Trägheit, die Verfügbarkeit von benötigten Anwendungsprogrammen oder sonstige Abhängigkeiten und weniger weil sie so ne coole "Desktop-Experience" bieten.

Linux-Desktop (Ubuntu et al.): Nische, wird aber zumindest noch beackert (Steam/Proton uvm.)
Wie kommt man eigentlich darauf?
Ich hatte ja schon mal nach belastbaren Zahlen gefragt und wie die überhaupt erhoben werden. Klar. Das wird immer wieder behauptet, aber so richtig mal mit Fakten untermauern tut das irgendwie nie einer.

Und ist doch eigentlich interessant, was Du sagst hinsichtlich Steam. Spiele gelten ja bis heute als Windows-Domäne. Selbst größte Linux-Hardcore-Fans haben nicht selten noch irgendwo eine Windows-Instanz wegen der Spiele. Also wenn man jetzt behauptet, das Linux einen kleinen Desktop-Marktanteil hat und dann noch davon ausgehen muss das selbst in dieser Nische die Gamer eine winzige Nische sind, dann muss es doch einen arg wundern das Valve hier mit Steam/Proton so aktiv ist.

Chrome OS: relevant für den Browser-Markt, aber kein vollwertiger Desktop
Man kann ja mit Fug und Recht vielleicht sagen: Nimm ChromeOS den Online.Teil weg und dann bleibt nicht viel übrig.
Aber nimm mal dem Windows-User sein Router (die mit Linux läuft) weg oder die Server die er benutzt (i.d.R. auch Linux oder ein anderes UNIX-Derivat) und dann gucken wir mal, wie viel Spaß er dann noch mit seinem Gerät hat. :-)
 

Azazyel

Well-Known Member
Anders rum .... wenn man alle UNIXoiden OS (Unix <& Solaris Nachfolger>, Linux, macOS, iOS, Android, ChromeOS) auf allen erdenklichen Desktop Geräten (PC, Laptop, Handy, Smartphone, Pad, TV) zusammenzählt, sind diese gegenüber MS Windows in deutlicher Mehrzahl.

Ändert das was an der Relevanz der einzelnen Betriebssysteme für den Desktop?

Ich tue mich schwer, Solaris und Android im selben Atemzug bei der Betrachtung des Desktops zu nennen.

Nur folge ich halt nicht der Argumentation, das bestimmte Systeme deshalb so unterpräsentiert sind, weil sie so schlecht oder andere so gut sind.

Bezüglich Windows gebe ich dir recht, das kommt dank seiner Historie auch mit übelsten Mängeln durch.

Beim Mac wage ich zu behaupten, das stimmige Gesamtkonzept aus Hardware, Software und einem einfach nutzbaren Desktop hat erheblich zum Erfolg beigetragen.

Wie kommt man eigentlich darauf?
Ich hatte ja schon mal nach belastbaren Zahlen gefragt und wie die überhaupt erhoben werden. Klar. Das wird immer wieder behauptet, aber so richtig mal mit Fakten untermauern tut das irgendwie nie einer.

Mangels Meldepflicht für Betriebssystem-Installationen hilft man sich mit diversen Heuristiken, z.B. User Agents auf Webseiten, Umfragen oder Metriken wie dem Steam Hardware & Software Survey.

Also wenn man jetzt behauptet, das Linux einen kleinen Desktop-Marktanteil hat und dann noch davon ausgehen muss das selbst in dieser Nische die Gamer eine winzige Nische sind, dann muss es doch einen arg wundern das Valve hier mit Steam/Proton so aktiv ist.

Ich vermute, Linux war ursprünglich Valves Backup-Plan, falls Microsoft mit dem Microsoft Store wirklich durchschlagenden Erfolg gehabt hätte.

Mit dem fortwährenden Support von Linux hält sich Valve auch jetzt noch immer die Option offen, eine eigene Konsole bzw. Plattform zu machen.
 

Andy_m4

Well-Known Member
Beim Mac wage ich zu behaupten, das stimmige Gesamtkonzept aus Hardware, Software und einem einfach nutzbaren Desktop hat erheblich zum Erfolg beigetragen.
Ja. Das kann man so sicher sagen.

Mangels Meldepflicht für Betriebssystem-Installationen hilft man sich mit diversen Heuristiken
Und die sind mit Unsicherheiten behaftet. Was auch ansich nicht schlimm ist. Problematisch ist nur, wenn man dann solche Schätzwerte(!) heranzieht um Aussagen zu treffen.

Mit dem fortwährenden Support von Linux hält sich Valve auch jetzt noch immer die Option offen, eine eigene Konsole bzw. Plattform zu machen.
Klar ist es auch Strategie. Allerdings ist mir das angesichts der Kosten und des Aufwandes fraglich ob man das nur macht, um Optionen in der Hand zu haben. Oder ob es darüber hinaus vielleicht sogar lohnend ist bzw. es sich abzeichnet, das man damit zusätzlich Gewinn machen kann.
Freilich ist das alles Spekulation. Aber die ganze Marktanteilsdiskussion ist spekulationsgetrieben. Warum dann nicht auch solche Gedankengänge. :-)
 

Yamagi

Possessed With Psi Powers
Teammitglied
Ich vermute, Linux war ursprünglich Valves Backup-Plan, falls Microsoft mit dem Microsoft Store wirklich durchschlagenden Erfolg gehabt hätte.
Linux mit Proton auf KDE Plasma ist die Grundlage des Steamdeck und damit Valves Strategie im äußerst lukrativen Konsolenmarkt Fuß zu fassen.
 

medV2

Well-Known Member
Ich wollte mich ja eigentlich aus den quartalsweise hochpoppenden OS vs OS vs OS Threads raushalten, aber hier muss ich mal eine Lanze für Chrome OS brechen, da es denke ich zu schlecht wegkommt.

Klar ist es kein OS für einen PC Enthusiasten, das will es aber nicht sein. Aber ich behaupte 90%+ aller meiner Bekannten könnten auf ChromeOS problemlos umsteigen.

Hauptanwendung für den Standardnutzer ist der Browser und der ist mit Chrome natürlich abgedeckt. Aber auch sonst gibt es aus dem Androidkosmos viele Anwendungen für fast jeden zweck die sich auch gut bedienen lassen. Grafikverarbeitung, Videoschnitt, Textverarbeitung, Steuersoftware, ... alles vorhanden und auch in guter Qualität.

Auch kann man - obowhl es natürlich auf die Google Cloud ausgelegt ist - andere Cloudspeicher (auch selbst gehostete) einfach hinzufügen. Auch Sambashares die unterwegs mit VPN angesprochen werden sind möglich.

Die Bedienung ist ne Mischung aus Android und MacOS, aber auf jedenfall sehr intuitiv, wenn man mehr rausholen will kann man die zahlreichen sinnvollen Tastenkombos lernen.

Zu guter letzt lässt sich auf ChromeOS ein vollwertiges Linux (Debian) in einer eigenen VM installieren. Darüber installierte Linuxapps sind gut in der normalen GUI integriert, nur zum speichern muss man extra Folder für die Linuxinstallation freigeben. Darüber lässst sich also in der Theorie alles installieren was auf Linux läuft. Z.b. auch alle Flatpaks. Das erschließt nochmal einen riesigen Kosmos an Anwendungen. Theoretisch somit auch Wine und Windows Apps.

Gaming auf ChromeOS kann durch Stadia zumindest im Casualbereich abgedeckt werden, zumindest bei meinem ChromeOS war auch ein Probemonat dabei.


Zu guter letzt: Wieso weiß ich das? Ich hab seit gut einem Jahr ein Tablet mit ChromeOS (so ein ultra Convertible mit anpappbarer Tastatur, ähnlich dem MS Surface). Ich brauchte/wollte ein Tablet und mir war ChromeOS lieber als Android. Nicht zuletzt wegen der 10 Jahre Support. Und ich bin damit sehr zufrieden und benutze es häufiger auch als Convertible mit Tastatur als anfangs gedacht wo ich eine reine Tabletnutzung im Sinn hatte.

Für mich ist es natürlich kein OS für alle Anwendungsfälle, aber das ist selbst Linux nicht, auf meinem GamingPC läuft Windows. Aber für die meisten User funktioniert es problemlos, das zeigen auch die Daten aus den USA wo ChromeOS durchaus verbreitet ist.
 
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