xyz auf dem Desktop - MacOS, Windows, *BSD, Linux, Atari

Azazyel

Well-Known Member
Mir ist zu dem Thema ein Artikel in der Die Zeit vom 17. Sept. 2021 eingefallen. Der Artikel selbst ist wie gewohnt, viel interessanter sind dagegen die jeweiligen Kommentare unter solchen Artikeln. Belustigung pur, und außerdem wird gelogen was das Zeug hält. Geht schon mit dem ersten Kommentar los

Anhand deiner Beschreibung des ersten Kommentars hätte ich etwas mehr Belustigung als den eher banalen Kommentar "Danke. Nutze es (neben BSD) praktisch ausschliesslich." erwartet. ;)

und erreicht seinen ersten Höhepunkt bei Kommentar #1.6:

warschau00

#1.6 — vor 4 Monaten
Ich nutze seit ca. 17 Jahren nur noch Linux (Kubuntu).
Aber ich schreibe hier unter dem Account meiner Freundin :)


Kubuntu kam erst 2005 in einer ersten Version - da stimmt was nicht. :p

Hmm, ~3,3% Abweichung (6007 statt 6210 Tage) bei einer explizit als "circa" ausgewiesenen Angabe würde ich jetzt eher als Rundungsfehler bezeichnen. Zumal es bestimmt schon vorher Pre-Release-Versionen gegeben hat. :rolleyes:


Was war denn dein Highlight-Kommentar? :)
 

Idefixx

Well-Known Member
Anhand deiner Beschreibung des ersten Kommentars hätte ich etwas mehr Belustigung als den eher banalen Kommentar "Danke. Nutze es (neben BSD) praktisch ausschliesslich." erwartet. ;)
Hast Du auch seine tolle Webseite angesehen?

Und was den "Highlight-Kommentar" anbetrifft, wie wäre es hiermit:

RGFG

#13 — vor 4 Monaten 2
Das geht sogar noch viel weiter:
Praktisch die komplette IT-Wirtschaft incl. fußt heute auf der früher belächelten bis bekämpften Open Source Software.
Der früher befürchtete "Sozialismus" und der Zusammenbruch der Wirtschaft hat nicht stattgefunden. Sondern exakt das Gegenteil.
Vielleicht sollte man das z.B. beim bedingungslosen Grundeinkommen auch im Kopf behalten. Da dürfte sich die gleiche Story wiederholen, dass es mehr Nutzen freisetzt als es Probleme suggeriert...


Und wie ist es mit dem:

RGFG

#13.3 — vor 4 Monaten 1
Ja klar - der Punkt ist aber erstens, dass noch immer genügend Entwicklungsarbeit 'von unten' aus den Unis etc. kommt und zweitens die anfängliche, teilweise beinharte, Abwehr- und Verhinderungshaltung ("...was passiert bloß mit meinem proprietären Geschäftsmodell?!") schlicht vom Tisch gewischt worden ist.
Was nur zeigt, dass ein 'paar Hippies' einfach schlauer waren, mehr Phantasie hatten und realistischer denken konnten, als vermeintlich hochkarätige MBAs...


Also, ich finde das . . . toll! So zu sagen: "Heigeleitet". ;)
 

Azazyel

Well-Known Member
Hast Du auch seine tolle Webseite angesehen?

Die inzwischen verwaiste Seite eines Hobby-IT-lers, die laut Internet Archive Wayback Machine früher mal (immerhin seit 1996) etwas Content hatte?

Mit verantwortungsvollen Vollzeit-Job plus Familie plus Hobbies genießt seine private Homepage keine Priorität. Das disqualifiziert seine Aussagen natürlich total. ;)

Also, ich finde das . . . toll! So zu sagen: "Heigeleitet". ;)

Ich vermisse immer noch den Unterhaltungswert - muss an meinem Alter liegen oder dem trüben deutschen Winter liegen. :ugly:

Das Microsoft inzwischen einer der größten Linux-Hoster und Open-Source-Committer ist, Linux das verbreiteste Server-OS im öffentlichen Internet und ein beträchtlicher Teil aller Neuentwicklungen in freien Programmiersprachen, Frameworks und Bibliotheken stattfindet, hätte sich 1991 kaum jemand träumen lassen.

Wir hatten hier im Forum schon reichlich deutlich fragwürdigere Aussagen mit größerem (unfreiwilligen) Unterhaltungswert als die verlinkten Zeit-Kommentare. ;)
 

CommanderZed

OpenBSD User
Teammitglied
Sollte auch nicht Thema hier im Forum sein, wenn ihr das noch weiter vertiefen möchtet könnt ihr das gerne per DM ;)
 

cabriofahrer

Well-Known Member
Ich muss meiner Definition, was ein Desktop ist, bzw. welches System als Desktop geeignet ist, noch etwas hinzufügen. Hintergrund ist, dass ich kürzlich mal NetBSD in VirtualBox ausprobieren wollte.
Ich musste mit Erstaunen feststellen, dass es zwar xfce4 gab, aber kein LightDM oder SDDM, sondern nur Slim. Laut Anleitung von NetBSD soll man sogar XDM nehmen.
Auch zum Thema automatisches Mounten von externen Medien fand ich nichts, auch nicht durch Googeln.
Hier wird also schnell klar: Die Geeignetheit also Desktopsystem ist also auch stark abhänging vom Vorhandensein gewisser Packages und von der Móglichkeit, desktoptypische Funktionen installieren/aktivieren zu können. In dieser Hinsicht wird deutlich, dass es dem Anliegen vieler Entwickler zu verdanken ist, dass FreeBSD so wenig wie möglich der Desktopfunktionalität von Linux hinterherhinkt und fast alle existierenden DE's, Loginmanager, sonsige Software für den Desktopgebrauch und Automountmechanismen zur Verfügung gestellt werden. Wie es in dieser Hinsicht mit OpenBSD aussieht, weiss ich nicht, aber ich denke eher wie bei NetBSD.
Ich bin mir jetzt nicht sicher, aber ich denke, mit mehr als 30.000 Packages steht FreeBSD vielleicht sogar besser da als so manche Linux-Distribution.
 

redmen

New Member
Ich muss meiner Definition, was ein Desktop ist, bzw. welches System als Desktop geeignet ist, noch etwas hinzufügen. Hintergrund ist, dass ich kürzlich mal NetBSD in VirtualBox ausprobieren wollte.
Ich musste mit Erstaunen feststellen, dass es zwar xfce4 gab, aber kein LightDM oder SDDM, sondern nur Slim. Laut Anleitung von NetBSD soll man sogar XDM nehmen.
Auch zum Thema automatisches Mounten von externen Medien fand ich nichts, auch nicht durch Googeln.
Hier wird also schnell klar: Die Geeignetheit also Desktopsystem ist also auch stark abhänging vom Vorhandensein gewisser Packages und von der Móglichkeit, desktoptypische Funktionen installieren/aktivieren zu können. In dieser Hinsicht wird deutlich, dass es dem Anliegen vieler Entwickler zu verdanken ist, dass FreeBSD so wenig wie möglich der Desktopfunktionalität von Linux hinterherhinkt und fast alle existierenden DE's, Loginmanager, sonsige Software für den Desktopgebrauch und Automountmechanismen zur Verfügung gestellt werden. Wie es in dieser Hinsicht mit OpenBSD aussieht, weiss ich nicht, aber ich denke eher wie bei NetBSD.
Ich bin mir jetzt nicht sicher, aber ich denke, mit mehr als 30.000 Packages steht FreeBSD vielleicht sogar besser da als so manche Linux-Distribution.
An Windows kann ich mich nur mithilfe meines Langzeitgedächtnis erinnern.Hatte vor 10 Jahren etwa einfach keinen Bock mehr .Dann begann meine Reise ins unendliche Linuxuniversum. Na ja und wie es so ist kam 2021
ein neuer PC ins Haus.Selber zusammen geschraubt,eh klar.Eine Amd Ryzen Maschine mit 32G RAM,Nvme Laufwerk,also sollte für den Hausgebrauch reichen.Da ich schon vorher mit FreeBSD auf meiner Linuxmaschine
mit Virtualbox meine ersten Erfahrungen machte,war mein Interesse geweckt.Durch viele Recherchen hier im Forum aber auch auf YouTube,hier ist besonders RoboNuggie zu empfehlen,dachte ich mir jetzt mal ernsthaft FreeBSD zu installieren.Und siehe da,Obwohl mein Rechner recht neu ist,funktioniert alles bis jetzt sehr gut.
Egal ob Graphik,Sound,Drucker,Webcam.Alles läuft und jetzt muss ich mal die Basics lernen.Aber es macht Spaß und nur darum gehts ja im Leben.
 

cabriofahrer

Well-Known Member
Freut mich zu hören, dass die ganz neue Hardware mit FreeBSD läuft.
Eine Amd Ryzen Maschine mit 32G RAM,Nvme Laufwerk,also sollte für den Hausgebrauch reichen.
Was macht man eigentlich mit solchen Specs? Für den normalen Hausgebrauch sind 32 GB RAM aus meiner Sicht überdimensioniert. Also ich frage aus Neugier, weil ich hardwaremäßig natürlich schon lange nicht mehr auf dem neuesten Stand bin, aber ich komme mit 8 GB RAM wunderbar aus...
 

medV2

Well-Known Member
Was macht man eigentlich mit solchen Specs? Für den normalen Hausgebrauch sind 32 GB RAM aus meiner Sicht überdimensioniert.

Google Chrome benutzen :D

Aber im ernst: Für 16 GB findet man schnell einen Verbraucher, wie eben z.b. der Browser. Und wenn man schon nen neuen Rechner kauft, wieso nicht gleich 32 GB reinstecken, RAM kostet nicht so viel.
 

CommanderZed

OpenBSD User
Teammitglied
Google Chrome benutzen :D

Aber im ernst: Für 16 GB findet man schnell einen Verbraucher, wie eben z.b. der Browser. Und wenn man schon nen neuen Rechner kauft, wieso nicht gleich 32 GB reinstecken, RAM kostet nicht so viel.

Dito, ich hab mich auch für 32GB Ram entschieden als ich letztes Jahr meinen Gaming-PC (Und der hatte wiederherum 16GB) von 2012/13 durch ein aktuelles Notebook ersetzt habe und auch drauf geachtet das evtl. mal aufrüsten zu können.

Wofür mans braucht? Naja Spiele nutzens zurzeit eher noch nicht aus (Andererseits hat die GPU auch nochmal 16GB, da fand ichs schon "komisch" in der GPU genausoviel RAM wie normal zu haben) aber ich lasse oft noch ne hyper-v vm nebenzu laufen, den Browser, irgend nen Netflix-Dings etc ...

... /edit und dann kommt natürlich hinzu das die meisten Betriebsysteme überflüssiegen RAM als Cache nutzen, sicher auch nicht verkehrt.
 

skunk

Active Member
ZFS ARC, Dedup, virtuelle Maschinen und andere Speicherfresser... da ist mehr RAM immer gut.
Allein Firefox hats bei mir gelegentlich auch schon auf 40GB Speicherverbrauch gebracht.
Wenn man nicht unbedingt das allerneueste braucht, dann tuts Refurb-Ware auch ganz gut.
Habe meinen alten HP Z800 mit 48GB letztens durch einen Z420 ersetzt, und dem 8 Stück 16GB PC3-14900R gegönnt, damit ich eine Weile von Speicherproblemen verschont bin.
Bei gerade mal 100 Euro für die RAMs ist das für mich okay. Vor allem auch, wenn ich bedenke, wie teuer PC4-Non-ECC-Speicher sind...
 
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