So, ich habe jetzt nochmal alles sortiert, physisch, gedanklich, script-mäßig etc. pp.
Deine fünf Befehle habe ich in ein Script gepackt, um sie kontrolliert ausführen zu können. Nachdem dann alles soweit geklärt war, daß gegenseitige Pings funktioniert haben (mit kleinen Einschränkungen, darauf komme ich gleich), sah es nach einem Erfolg aus!
Ich konnte vom FreeBSD aus 8.8.8.8 anpingen und auch google.com,
nachdem ich
route add default 10.10.10.1 eingegeben hatte.
Auf dem FreeBSD kann ich
ssh hmb@10.10.10.1 eingeben und erhalte dann, unter Umständen nach kurzer Wartezeit, ein Login und das Eingabeprompt, aber es gibt immer wieder mal lange Reaktionszeiten, bis ein Befehl oder einfach nur die Eingabe von Zeichen beantwortet wird, sprich: die Zeichen sichtbar werden.
Also, danke nochmals für Deine Lösung!
Ich muß jetzt mal weitere Tests machen und werde die vorhandene Konfiguration auf FreeBSD beibehalten. Hierzu habe ich aber noch ein paar Fragen, vielleicht kannst Du mir dabei auch weiterhelfen:
1. Auf dem FreeBSD habe ich nur IPv4, hätte aber gerne auch IPv6 zur Verfügung. Was wäre da zu tun?
2. Ist es der korrekte Weg, nach dem Booten
route add default 10.10.10.1 einzugeben? Ohne diese Route kann ich 10.0.0.100 auf dem Linux-Rechner nämlich nicht anpingen.
Meine rc.conf sieht so aus:
Code:
hostname="T420s"
keymap="de.noacc.kbd"
# ifconfig_em0="DHCP"
ifconfig_em0="inet 10.10.10.10 netmask 255.255.255.0"
ifconfig_em0_ipv6="inet6 accept_rtadv"
sshd_enable="YES"
ntpd_enable="YES"
powerd_enable="YES"
moused_nondefault_enable="NO"
# Set dumpdev to "AUTO" to enable crash dumps, "NO" to disable
dumpdev="AUTO"
zfs_enable="YES"
# sysrc kld_list+="i915kms"
font6x12="spleen-6x12"
allscreens_flags="-f 6x12 spleen-6x12"
kld_list="i915kms"
defaultrouter="10.0.0.1"
# wlans_iwn0="wlan0"
# ifconfig_wlan0="WPA SYNCDHCP"
fusefs_enable="YES"
keyrate="fast"
Ansonsten werde ich jetzt erstmal mit der Konfiguration weiter arbeiten, um herauszufinden, was es mit diesen Verzögerungen in den SSH-Sitzungen auf sich hat. Ein ähnliches Wartephänomen gibt es auch bei ping-Befehlen, wie ich ja schon weiter oben mehrfach erwähnt habe. Ich habe die starke Vermutung, daß das klare konfigurationsseitige Gründe hat. Mit anderen Worten, wenn alles paßt und korrekt ist, dann sollte ein ping-Befehl mindestens im lokalen Netzwerk sofort eine Antwort liefern. Wenn das nicht der Fall ist und man z. B. 18 s warten muß, das reicht signaltechnisch für 135 Erdumläufe
PS: Auf dem Linux-Rechner funktionieren IPv4 und IPv6, ich teste das ganz gerne mit
ip.zuim.de.