BSD - was sollte man können?

Adrian

Active Member
Danke, es ging mir darum mich mit dem Cursor bewegen zu können.
Ich dachte immer "num lk/scr lk" sei diese Scroll Taste.
Bei mir ist es "pause/break".

Das hat mich bis jetzt immer verwirrt.
Jetzt geht es und i am happy
 

Adrian

Active Member
@ Rakor

Vielen Dank für dein Wiki! Hat mir auch schon viel geholfen.

Und das verpflichtet mich beinahe auch meinen Beitrag zu leisten. Werde mich bei Zeiten bei dir melden.

Gruss Adrian
 

mogbo

Banned
Danke für eure engagierte Antworten. Ich sehe schon, ich habs da mit Profis zu tun :-)

Eine kurze Frage hab ich doch.
Ich bin nach dem Login unter Freebsd. Suche z.B: "/etc/adduser"
Wechsle zu "cd /etc"
Nun gebe ich "ls" ein und es erscheint eine lange Verzeichnisliste.
Die ist aber zu lange und ich kann sie nicht im Ganzen sehen.
Sehe von "group bis zfs" alles aber von A bis F keine Spur.
Ich hab nirgends lesen können wie ich mich nun in dieser Liste nach oben bewegen könnte, um "adduser" sehen zu können.
Das gleiche ist es beim booten; wie kann ich den Ablauf dieser Liste stopen und auch mit dem Lesen nachkommen?

Ich weiss das sind die grundlegensten Sachen die ich wissen sollte. Ich habe mich durch viel Seiten, Dokus und auch schon den vi durchgeackert.
Aber über meine Frage oben habe ich nichts gefunden.

Ich weiss es ist einfach, für Proifis zumindest :-)

Die Optimallösung dafür ist wie @goblin schon erwähnt hat

Jedoch erhälst du bei der Ausgabe eine evtl lange Liste, die du jedoch auf einen bestimmten Wert einschränken willst.

Du kannst in der Listenansicht von "ls | less" mit einem "/" (Schrägstrich) eine Suchfunktion aufrufen:
Schrägstrich ( / ) aufrufen und einfach das Gesuchte eingeben (zB bei adduser einfach "addu") und Enter, damit wird diese Buchstabenfolge makriert und hervorgehoben.
Gleiches geht in Manpages!

Bin mir nicht sicher ob du für diese Funktion das vi-behavior (vi-Verhalten) der Shell einstellen musst.
 

Yamagi

Possessed With Psi Powers
Teammitglied
Die einzige Shell, die einen praktisch nutzbaren vi-Modus hat, ist eh die zsh. In allen anderen ist er unvollständig implementiert, verhält sich unnachvollziehbar oder ist generell buggy.
 

goblin

Motivierter Amateur
Bin mir nicht sicher ob du für diese Funktion das vi-behavior (vi-Verhalten) der Shell einstellen musst.

Muss man nicht, manpages nutzen den default pager, der ziemlich auch less(1) ist. Die vi(1) Bindings sind dort standardmäßig aktiv.

Im Übrigen ist eine weitere Alternative der scrollback buffer von Terminal Multiplexern (tmux(1) oder screen(1)). Das hat den Vorteil, dass die Ausgabe von ls(1) in mehreren Spalten erfolgt und man nicht ganz so lange scrollen muss.
 

Vril

Well-Known Member
Muss man nicht, manpages nutzen den default pager, der ziemlich auch less(1) ist. Die vi(1) Bindings sind dort standardmäßig aktiv.
...

Genau! Deshalb meine ich, dass gerade auch Einsteiger sich zumindest mal kurz mit dem vi befassen sollten ... zumindest soweit, dass sie dessen Modi kennen und einfach mal nen Text mit :w speichern oder eben mit :wg speichern und beenden oder eben mit :q! ohne speichern das Ding verlassen ... danach können sie immer noch mit intuitiv bedienbaren Editoren ihr Glück versuchen.
Vor 30 Jahren haben uns die Professoren mit dem vi gequält - heutzutage machen sie es wohl immer noch mit ihren Studenten:-)
Klar, viele von Denen sind Sadisten - aber ich denke es gibt noch andere und gute Gründe, warum das so ist!

Und die Argumentationen dagegen , die ich hier gelesen hab: BSD läuft auch ohne vi etc - sind alle richtig! Aber nutzt das einem Einsteiger wirklich? Ich denke: Nein

@moderatoren
Bevor ich nun wieder die gelbe Karte bekomme!
Ich will keine Diskussion um den besseren Editor anstacheln - denn dies gleicht wirklich einer Rekursion ohne Exit - aber ich denke, dass Grundkenntnisse des vi mit zum Handwerkszeug gehören.
 
R

ralli

Guest
Das Grundkenntnise in vi hilfreich sind, hat hier wirklich niemand in Frage gestellt. Nochmal und in Stein gemeißelt, mich stört, wenn es nur ein entweder oder gibt und mir ist lieber ein sowie als auch. Jeder darf für sich entscheiden, welchen Editor er bevorzugt. Im übrigen sind die Basics von vi wirklich in ein parr Minuten gelernt.
 

Adrian

Active Member
Guten Tag miteinander.
Nach einiger Zeit der Abwesenheit lese ich die alten Beiträge wieder und muss schmunzeln. Herrlich ... :-)

am 18. Jan. 17 schrieb Joneum:
"Aber, an alle die neu zu (Free)BSD gekommen sind, und nun die Probleme haben, die ich vor über 10 Jahren hatte: Ich habe es geschafft, also Ihr auch!"

am 4. Feb. 17 schreib Pit auch einen sehr guten Beitrag über geistige Fähigkeiten ...

und nun, wo steh ich Anfangs 2022? Kurz und bündig bei vi !!! hahaha ...

Ich hatte einfach kein Glück mit meinen Labtops, in drei Jahren hatte ich drei Labtops geschreddert, und mit Datenrettung und neusortieren beschäftig. Da ja alle Sicherungen nicht viel wert waren. Also ein Schritt vor und zwei zurück ...

Also hab ich das BSD Projekt hintenangestellt, Ubuntu, Mint und neuerdings GhostBSD versucht. Mit GhostBSD nur auf einem uraltem Notfall-PC. Habe auch einige Seiten Manpages auf deutsch übersetzt, um so etwas ins englische reinzugeraten.

Aber so untätig wie es aussieht war ich nicht. Ich habe mich als Gärtner knapp über Wasser halten können, und habe dank Saatgut von "ProSpeziaRara" mit hundervierzig verschiedenen samenfähigen Gemüsesorten meinen 2000m2 Umschwung bebaut. Das hat mich die Computerei völlig vergessen lassen. Ich kann im Schafanzug auf die Terrasse und mit mampfen anfangen, Trauben und Zwetschgen. Im Vorgarten gehts gleich weiter mit sechs Beerensorten, Kirschen und vielen Kräutern. Und was im Hauptgarten abgeht, das hat mich selber völlig überrascht. Junge, Junge, hab ich mir gedacht: Hunger ist eine Lüge. Was da auf 1000m.ü.M aus dem Boden wächst ist noch immer überwältigend.
Klar, im ersten Jahr, als ich alle Samen zukaufen musste, war es schon bitter, wenn die Engerlinge im Boden mir die Salate wegfrassen, und der Kampf mit dem (nicht-existierenden) Unkraut stellte ich ein, als ich bemerkte, dass einige "Un)kräter die Blattläuse auf sich zogen, und da wo Unkraut stand meine Salate Ruhe vor den Engerlingen hatten.
Dank dem samenfähigen Saatgut konnte ich nun bereits über 50 Sorten eigenes Saatgut vermehren und ACHT Sorten Kartoffeln anbauen. Und da ich nun "verschwenderisch" mit Saatgut umgehen kann, sääe ich eine handvoll für die Engerlinge und Schnecken, und eine handvoll für mich ... und alle sind zufrieden .... es kommt noch besser ... ! Im Winter stehen bis zu vierzig Hirschen im Garten und räumen weg was es noch zu futtern gibt ... geil ... !

Jetzt im dritten Jahr, mach ich auf ganz faul ... der Garten ist quasi automatisiert, durch das ausblühen und versamen lassen, hat sich auf dem gesamten Gelände dank vieler Vögel das Saatgut verteilt. Ich muss eigentlich nur noch wissen, was ich denn so essen will. Manchmal ess ich das Geerntete direkt auf dem Feld, und die Küchenarbeit entfällt ...

Naja, das hat mit BSD gerade nicht viel gemeinsam, auch wenn ich in ganz kleinen Schritten immer noch bei der BSD-Sache bin, so wollte ich doch einmal Bericht über den Stand der Dinge erstatten.

Und doch; eine ganz kleine Gemeinsamkeit hat der Garten mit BSD.

Das Wörtchen " vi ", wie viva la vita


Lieben Gruss an die Vielen, die weiterhin geduldig all unsere Fragen beantworten.

Vielen Dank, Adrian
 

Adrian

Active Member
@Pit, ein schöner selbstgebauter flüsterleiser Pfeilbogen und der Hauptgang sähe sofort abwechslungsreicher aus ... da haste Recht .... :-)
 
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