Ja, DE sollte hier DesktopEnvironment bedeuten und ich habe es abgeschrieben, falls es keine allgemein übliche Abkürzung ist, bitte ich um Nachsicht, dass ich es nicht erklärte.
Ein DE ist eben so ein Begriff für ein ganzes Bündel an SW, die einen einheitlichen Look and Feel vermitteln sollen. Zahlreiche Optionen sind denkbar und es gibt etliche verschiedene Möglichkeiten und jeder sollte verschiedene ausprobieren, um zu sehen, was ihm jeweils am ehesten liegt. Für die beiden großen, KDE und GNOME, kann vielleicht, wenn das nicht zu ernst genommen wird, der folgende Vergleich die Oberflächen und Darstellungen und Wirkungen von Maus und Tastatur beschreiben: GNOME ist Mac-OS-X Oberfläche ähnlich (die heißt Aqua, wenn ich das nicht verwechsele) und KDE3 nimmt XP auf die Schippe und KDE4 immitiert Vista. Wie gesagt, nur als grobe Sicht, denn mein geliebtes KDE3 kann so viel mehr und ist so gut zu mir, wie es niemals ein XP sein könnte.
Gut. Ich meine und bitte da wieder um Nachsicht, es ist ja dein Problem und dass du dich damit gut auskennst ist klar, wir, jedenfalls ich, lese nur gelegentlich hier und da kann es schon gut passieren, dass ichmal den Überblick im Laufe eines langen Beitrages verliere. Sicher hast du alle Angaben schon mal gemacht, doch ich war nicht sicher und nun bin ich es schon viel eher. Wenn dein PC nun nicht mehr von CD bootet dann wird er vielleicht defekt sein. Vermutlich geht es dabei um das CD Laufwerk und wenn es ein Kombi-Gerät ist, kannst du wohl auch den Ergebnissen aus einem Brennvorgang nicht trauen.
Deshalb gehst du richtig vor und willst eine andere Installationsquelle. USB-Medien sind dafür am geeignetsten, es käme auch vielleicht ein Netzwerk in Frage.
https://help.ubuntu.com/community/Installation/FromImgFiles
ist eine Anleitung dazu. Ich kenne die nicht auswendig. Sieh dir das mal an, ob es dir hilft.
Es sollte ähnliche Anleitungen auch für Knoppix oder andere Live-Systeme geben und es gibt auch Live-Linux-Systeme direkt als IMG für den Stick. Es gibt bei Ubuntu ein Tool, das mitgeliefert wird und bootfähige Sticks erstellen kann. Ich habe das letztens noch durchgesehen, aber vergessen, wie es heißt. Der Vorgang ist selbst ist einfach beschrieben: ein beliebiges ISO.IMG wird benutzt und gemountet, also "eingehangen und aufgeschlüsselt" (das passt besser als "entpackt", was praktisch gesehen ist). Dann wird das Zielmedium formatiert (FAT32) und der MBR passend geschrieben. Das ist wichtig und der Punkt, der nicht so einfach von Hand zu erledigen ist. Das bedeutet, wenn du mit Hilfe dieser Anleitung Ubuntu auf einen Stick bekommen hast und von diesem dein System startet, kannst du es auch benutzen, um ein Knoppix-ISO.IMG auf einen weiteren Stick zu bekommen. Sowohl die Knoppix, als auch die Ubuntu Version passen auf einen Stick mit 1GB.
XP vom Stick: da habe ich keine Idee.
Wie auch immer, ältere Microsoft Versionen wollten stets alleine auf einem PC installiert sein und zerstörten von anderen gemachte Einträge im MBR ohne Nachfrage. In solchen Fällen ist das nicht einfach zu reparieren Auch hat man bei Microsoft gelegentlich merkwürdige Vorstellungen zum Anlegen von Partitionen. Vor Jahren beschloss ich deshalb, mich mit diesem zeug nicht mehr zu ärgern, denn es war stets ärgerlich und zermürbend und es fand sich einfach keine Unterstützung.
Deshalb der einzige Tip dazu: lass es, wie es ist und spiel einfach mal mit dem Linux vom Stick. Selbst bei diesen Live-Systemen, die nicht installieren, können so genannte persistente home-Verzeichnisse angelegt und benutzt werden. Ein doofer Name, aber er bedeutet in der Praxis, dass du mit diesem Live-System sehr viel angfangen kannst, Einstellungen und Programme, die du zusätzlich installierst, bleiben erhalten und stehen dann zur Verfügung, wenn dieses persitente Verzeichnis genutzt wird und das bedeutet tatsächlich, dass du auch verschiedene Rechner mit verschiedenen Einstellungen und Ausbaustufen so nutzen könntest.
Doch das ist sicher noch Zukunftsmusik.