• Diese Seite verwendet Cookies. Indem du diese Website weiterhin nutzt, erklärst du dich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Erfahre mehr

KDE 4 Desktop unter OpenBSD 6.3 installieren

R

ralli

Guest
Themenstarter #26
Was genau funktioniert bei k3b nicht? Welcher Fehler kommt da?
Muß mich erinnern, weil ich k3b von der Platte verbannte... ich glaube, er erkannte das Laufwerk bzw. den Brenner nicht. Wahrscheinlich eine Sache der Konfiguration, ich habe aber leider nichts Brauchbares gefunden im Netz.
 
R

ralli

Guest
Themenstarter #28
Wegen k3b: Falls openBSD kein hal anbietet, wäre das eine mögliche Erklärung.
Das ist gut möglich, ist aber nicht weiter schlimm, da das brennen aus der Konsole bei mir einwandfrei funktioniert. Aber mal ernsthaft, ich verkünde hier ja nichts Neues, wenn ich poste, wer sich mit OpenBSD anfreundet, muß sich damit abfinden, das er kompromißbereit sein muß. Ich bin es im übrigen nicht. Ich habe mich trotzdem damit auseinandergesetzt, um die Erfahrungen zu machen, was geht, und was eben nicht. Und das gilt auch für DragonFly BSD. FreeBSD war das einzige BSD, wo alles, wirklich alles einwandfrei lief. Dazu kommen noch die Performanceunterschiede, die nicht zu leugnen sind. Weiter möchte ich nichts dazu sagen. Wenn ich helfen konnte, zur Aufklärung ein bißchen beizutragen gut, jeder kann davon das mitnehmen, was er braucht.
 

Lance

Well-Known Member
#29
K3b unter FreeBSD erkennt out-of-the-box auch keinen Brenner, da muss man devfs.conf und devfs.rules bearbeiten. Wie das jetzt bei OpenBSD aussieht weiss ich natürlich nicht, wird da aber wohl ähnlich sein.

Vielleicht hilft dir der Thread weiter (der Typ hat es wohl laut letztem Beitrag ganz unten gelöst):

http://daemonforums.org/showthread.php?t=9740
 

franco98

NetBSDler aus Leidenschaft
#31
@ralli
Auch wenn's schon einige Tage her ist und ich aus Langeweile mal den Thread komplett gelesen habe...
"Fehlermeldung: D-Bus call failed: "No such object path '/modules/ktimezoned'" "

Konnte ich lösen, in dem ich in /etc/rc.conf.local den ntpd so startete:
ntpd_flags="-s"

Dann klappte es auch mit den Zeitzonen in der Taskleiste / Datum Einstellungen, sonst konnte ich Europe/Berlin nicht eingestellt werden, nur UTC.

K3B habe ich nie zum Laufen gebracht, also es werden keine Brenner erkannt. Ich bin in der Gruppe 'operator', mein Brenner wird auch unter:

crw-rw---- 1 root operator 15, 2 May 12 08:55 /dev/rcd0c

mit den richtigen Rechten gelistet und der gewünschte Link für k3b ist auch vorhanden:

lrwxr-xr-x 1 root wheel 10 May 12 18:55 /dev/dvd -> /dev/rcd0c

Zu cdrecord und meinem Brennern nur soviel unter:

https://www.bsdforen.de/threads/kein-brennen-unter-openbsd-6-2.34005/

Ansonsten ging kmail nicht zu bewegen meinen POP3 Server zu kontaktieren, der PDF Reader crashte beim Aufruf einer Datei.

Alles in allem nicht befriedigend.

VG aus LE
Franco
 
R

ralli

Guest
Themenstarter #32
Hallo @franco98, danke für Dein Feedback.

Tatsächlich gibt es einige Ungereimtheiten, die OpenBSD nur eingeschränkt für den Desktop favorisieren. Alles nur mit erheblichen Einbußen und Kompromissen. KDE geht, aber nur zu 80% aus den Gründen, die ich und Du schon beschrieben haben. XFCE läuft am besten, aber brennen und drucken kann ich da auch nicht. Das sind aber Grundfunktionen, auf die ich nicht verzichten möchte. Das ist jammerschade, weil wegen dieser Defizite OpenBSD für mich nicht geeignet ist. Ich habe viel Zeit investiert, aber es gibt Probleme, die eben immer noch nicht gelöst sind. Ehrlich gesagt habe ich auch keine Lust mehr zum Basteln, bei mir sind viele Dinge liegen geblieben, aber das kann ich nicht verantworten, denn für mich ist der PC und auch ein OS Werkzeuge, die ich zum arbeiten brauche. Im Augenblick teste ich TrueOS wirklich intensiv, es läuft auf Anhieb out of the Box, keine Fummelei, aktuellere Treiber und FreeBSD als solide Grundlage. Lumina ist erwachsen geworden, und KDE und Gnome habe ich auch schon zufriedenstellend getestet. Die haben mittlerweile auch ein sehr gutes Handbuch, was will ich mehr? Darüber werde ich auch einen Erfahrungsbericht posten, wenn hier Interesse besteht.
 
H

holgerw

Guest
Themenstarter #35
Lumina ist erwachsen geworden, und KDE und Gnome habe ich auch schon zufriedenstellend getestet.
Hallo Ralph,

lumina läuft schon recht ordentlich, ich habe Version 1.4 neulich erst für einige Tage unter meinem Notebook ausprobiert. Allerdings gehört für mich zum "Erwachsensein" eines DEs u.a., dass es mit einem eigenen Fenstermanager daher kommt (in diesem Zusammenhang erlaubt lumina immerhin neben fluxbox, mit welchem ich gar nicht warm werde, auch die Verwendung von openbox).

Der Dateimanager kann leider noch kein simples Drag&Drop (hierher kopieren ... hierher verschieben .. hiermit verknüpfen ...), was unter KDE3 schon vor zig Jahren mit konqueror einfach so ging und der hat da meinen Geschmack und meine Erwartungshaltung ziemlich geprägt, was Dateimanager betrifft :)

Viele Grüße
Holger
 
R

ralli

Guest
Themenstarter #36
Hallo Holger,

lumina läuft schon recht ordentlich, ich habe Version 1.4 neulich erst für einige Tage unter meinem Notebook ausprobiert. Allerdings gehört für mich zum "Erwachsensein" eines DEs u.a., dass es mit einem eigenen Fenstermanager daher kommt (in diesem Zusammenhang erlaubt lumina immerhin neben fluxbox, mit welchem ich gar nicht warm werde, auch die Verwendung von openbox).
Da stimme ich Dir vollkommen bei. Überhaupt habe ich den Eindruck, das Anspruch und Wirklichkeit doch bei Lumina noch weit auseinder klaffen. Es läuft bei mir einigermaßen, aber auch erst, nachdem einige Anpassungen vorgenommen wurden. Und bei dem Feintuning muß Du Dich am Ende doch wieder mit Fluxbox auseinandersetzen. Zum Beispiel sind die Titelleisten der Fenster auch bei höheren Auflösungen viel zu schmal von der Höhe. Läßt sich alles anpassen, aber dann muß in die Tiefen von Fluxbox abgetaucht werden. Und das ist ein Widerspruch, weil ja ein gut vorkonfiguriertes TrueOS bereit gestellt werden wollte. Es lässen sich andere Desktops installieren, aber an Lumina in der Grundinstallation kommst Du nicht vorbei.

Der Dateimanager kann leider noch kein simples Drag&Drop (hierher kopieren ... hierher verschieben .. hiermit verknüpfen ...), was unter KDE3 schon vor zig Jahren mit konqueror einfach so ging und der hat da meinen Geschmack und meine Erwartungshaltung ziemlich geprägt, was Dateimanager betrifft :)
Tatsächlich gefällt mir der Dateimanager wenig. Und zwar gleichermaßen vom Design sowie von der Funktionalität. Einfachste Dinge gehen nicht, wie ein Menupunkt alles markieren für Dateien oder Ordner völlig fehlt. GVFS kann er auch nicht.

Einen Pluspunkt hingegen bekommt bei mir AppCafe, das bei mir ziemlich gut funktioniert. Und das Handbuch ist komplett neu überabeitet und gestaltet worden, da wurde viel Arbeit investiert, es ist außerordentlich gut und so ziemlich auf dem neuesten Stand.

Und jetzt sind wir wieder bei der Frage aller Fragen.... warum nicht gleich das Original? Die Frage ist durchaus berechtigt. Bei mir ist es der Intel Treiber, der aktuell ist und deutlich höhere Auflösungen mit besserer Darstellungsqualität liefert. Aber das dürfte dann in FreeBSD 11.2 auch der Fall sein, es ist also Geduld angesagt.

Im übrigen lief KDE ziemlich stabil, aber k3b habe ich nicht auf Anhieb zum Laufen bekommen und Xfburn erst, nachdem iche die Regeln nachgebessert habe. Für den Ein- oder Umsteiger kann aber TrueOS durchaus attraktiv sein, um sich einen ersten Eindruck von einem BSD zu machen. Auf jeden Fall ist noch viel zu tun, bis die Ihre Ziele erreicht haben.

Wahrscheinlich ist dann GhostBSD für einige die bessere Wahl????

Die Installation selbst ist Danke des Installers recht gut zu bewältigen. Obwohl am Anfang alles auf deutsch eingestellt wurde, kann ich keine deutschen Umlaute im Klartextnamen benutzen, mein Nachname hat aber leider ein ö.... aber irgendwas ist ja immer.:rolleyes:

Danke für Dein Feedback.:)

Viele Grüße

Ralph
 
H

holgerw

Guest
Themenstarter #38
Läßt sich alles anpassen, aber dann muß in die Tiefen von Fluxbox abgetaucht werden. Und das ist ein Widerspruch, weil ja ein gut vorkonfiguriertes TrueOS bereit gestellt werden wollte.
Dann probiere doch mal openbox. Lumina "mahnt" zwar an, dass nur Fluxbox unterstützt wird, aber erlaubt trotzdem die Auswahl von openbox. Und da hast Du dann mit obconf "gewonnen" und kannst bequem das Fenstermanagement konfigurieren.
 

Vril

Well-Known Member
#39
Fluxbox lässt sich IMHO viel einfacher und übersichtlicher konfigurieren als Openbox mit seinem XML Kauderwelsch ( was ich persönlich generell grauenhaft unübersichtlich finde )

Wer mit VIM oder Editoren generell auf Kriegsfuß steht - kann ja fluxconf nutzen.
 

Lance

Well-Known Member
#40
Mir reicht was ich da lese. Es ist zwar lobenswert, mit 1 oder 2 Mann einen eigenen Desktop zu stemmen aber bis der mal was taugt sind andere lichtjahre weiter.

Da setz ich lieber n FreeBSD mit KDE4 oder Gnome3 auf, geh meine Liste mit den Konfigurationen ab und hab in Kürze einen lauffähigen stabilen Desktop (obwohl mir bei FreeBSD KDE4 stabiler vorkommt als Gnome3)
 
R

ralli

Guest
Themenstarter #41
Moch ein Minuspunkt für den "Lumina Desktop". Der Lumina PDF Viewer ist unbrauchbar, weil die Ddarstellungsqualität mehr als ungenügend ist, sie ist katastrophal. Jetzt sind es schon 2 Programme, die ich austauschen müßte, den Dateimanager und den PDF Betrachter. Dann kann ich ja gleich den XFCE Desktop installieren.
 
R

ralli

Guest
Themenstarter #42
Da setz ich lieber n FreeBSD mit KDE4 oder Gnome3 auf, geh meine Liste mit den Konfigurationen ab und hab in Kürze einen lauffähigen stabilen Desktop (obwohl mir bei FreeBSD KDE4 stabiler vorkommt als Gnome3)
Seh ich auch so, aber ich wollte eigene Erfahrungen machen, und schlußendlich war es nur ein Test und eine Begutachtung!
 
R

ralli

Guest
Themenstarter #43
Dann probiere doch mal openbox. Lumina "mahnt" zwar an, dass nur Fluxbox unterstützt wird, aber erlaubt trotzdem die Auswahl von openbox. Und da hast Du dann mit obconf "gewonnen" und kannst bequem das Fenstermanagement konfigurieren.
Danke, es gibt ja gottlob oft mehrere Möglichkeiten. Jetzt aber wären es schon 3 Änderungen, anderer Dateimanager, anderer PDF Viewer, anderer Windowmanager. Nicht, das ich nicht flexibel wäre, aber am liebsten hätte ich alles aus "einem Guß".:D
 
R

ralli

Guest
Themenstarter #45
Auch wenn meine Reise durch die BSD Landschaft einigen etwas sprunghaft vorkommt, ich bleibe nach reiflicher Überlegung bei OpenBSD 6.3. Allerdings arbeite ich unter dem XFCE Desktop und bin damit rundherum zufrieden. Bei KDE laufen einige Blockbuster (K3b, digikam) nicht, was für mich schon einen Mehrwert ausmachte. Deshalb verzichte ich auf KDE. Drucken und scannen ist leider noch nicht gelöst. Meinen Samsung Laserdrucker ML-1510 habe ich verschrottet, weil der Netzschalter so defekt war, das ich es nicht riskieren konnte, einen 220 Volt Schlag zu bekommen. Im übrigen zu 100% zufriedenstellend läuft KDE nur unter FreeeBSD 11.1. Hier habe ich noch einen HP Photosmart 4180, den ich gerne unter OpenBSD zum Drucken und Scannen zum Laufen bringen möchte. Vielleicht hat der eine oder andere einen Tipp oder hat schon Erfahrungen mit HP unter OpenBSD. Danke!
 
R

ralli

Guest
Themenstarter #47
Hallo @midnight, danke ich werde es mir morgen in Ruhe lesen und durcharbeiten. Ich melde mich dann wieder bei Erfolg, aber auch wenn ich noch Fragen habe oder nicht weiter komme.
 
R

ralli

Guest
Themenstarter #48
Und so kann ich meinen HP Photosmart 4180 unter OpenBSD 6.3 in Betrieb nehmen:

pkg_add hpcups hplip

Zieht alle anderen erforderlichen Pakete zum Drucken und Scannen mit sich.

pkg_add xsane (Scanprogramm)

Achtung nicht vergessen dbus bzw. messagebus automatisch zu starten und zu aktivieren:

rcctl enable messagebus

Rechner neu starten, Photosmart einschalten, scannen funktioniert einwandfrei. :)

Drucken habe ich noch nicht eingerichtet, weil mein Sohn mir noch neue Druckpatronen aus der Stadt nächste Woche mitbringt.

War relativ einfach, nochmals Danke @midnight .:)
 
R

ralli

Guest
Themenstarter #49
Schade, dass es bei Dir nicht funktioniert. Ich vermute auch, dass es an der integrierten Intel Grafikkarte liegt. Einen Versuch war es aber wert, denke ich.
Und mit Deiner Vermutung hattest Du völlig Recht. Mit der AMD Radeon Karte läuft hier Gnome unter OpenBSD 6.3 einwandfrei und sehr performant.
 
#50
Beim stöbern im Forum ist mir in deinem Tutorial ein kleiner, aber schwerwiegender Fehler aufgefallen.

Code:
usermod -l staff ralph
Richtig ist an der Stelle -L um die Loginklasse zu ändern.
Mit -l änderst du den Anmeldenamen des Benutzers, was zur Folge hat, dass der nächste Anmeldevorgang fehlschlägt.

Kann man als root im Bedarfsfall problemlos wieder beheben, ein Neuling fällt damit aber sicherlich auf die Nase.

Ansonsten möchte ich mich für deine Arbeit an den Tutorials bedanken. Auch wenn Desktops nichts für mich sind, schaue ich gern mal drüber.