hier mal meine Erfahrungen - soweit ich die Versionen noch halbwegs richtig auf die Reihe bekomme...
1996 - mein erster PC lief das erste halbe Jahr ausschliesslich unter DOS 6.22 und Win95
1997 - aus Stabilitaetsgruenden kam dann noch eine 120-Tage-Testversion von NT 4.0 dazu (laenger als ein Vierteljahr hielt bei mir kaum eine Windows-Installation...), Erstkontakt Ende 97 mit Linux, damals Redhat und SuSe
1998 - auf der Suche nach dem wahren OS Erstkontakt mit FreeBSD (glaube, es war die 3.2), Test diverser Linux-Distris (hauptsaechlich SuSe, Redhat und Mandrake)
2000 - Win98SE zum Daddeln, FreeBSD zum Basteln und Arbeiten, immer mal wieder noch'n Linux (meist Redhat oder Mandrake), ab und zu BeOS
2001 - wie 2000 auch, zum Arbeiten kam noch ne Win2000 Installation dazu
2002 - Win98SE, Win2000, FreeBSD im gemischten Alltagsbetrieb, groesstenteils vergebliche Versuche mit diversen Linux-Distris auf einem Motorola Powerstack II und einem Motorola MTX, wenn Linux auf x86 dann seit 2002 nur noch Slackware oder zumindest Slackware-basiert (warum wohl ...?!?!)
2004 - zusaetzliche Basteleien mit LinVDR
heute - Win2000 zum konfigurieren der (seriellen) Telefonanlage und zum Daddeln, FreeBSD fuer alles andere. OS X, Solaris und Linux zum Basteln und ausprobieren, ab und zu noch OS/2 via QEMU....
So, und jetzt gibt es noch meine OS-Wertung:
DOS 6.22 - war ne gute Single-Player Spiele-Plattform fuer mich, mehr nicht
Windows 95 - die erste Multiplayer-Spieleplattform im Wohnheim-Netz (Duke3D, NFS2), lange Zeit mein Daddel-Favorit...
Windows NT 4.0 - Lange Zeit meine einzige halbwegs vernuenftige Arbeitsplattform, leider nicht wirklich spieletauglich, nicht sicher, ...
Windows 98 SE - Nachfolger von Windows 95, nachdem dort einiges nicht mehr lief.
Windows 2000 - notwendiges Uebel zum Arbeiten oder wenn die Telefonanlage mit proprietaerer Software ueber die serielle Schnittstelle konfiguriert werden muss
Windows XP - Klicki-Furchtbar-Bunti, nur im Classic-Modus ertraeglich, keine nennenswerten Vorteile gegenueber Windows2000 aus meiner Sicht...
BeOS - nett zum Anschauen, war eigentlich sehr vielversprechend, leider keine "Killer-Apps". Fuer den Alltagsgebrauch leider nicht nutzbar
OS/2 - auch ganz nett, leider schon ziemlich tot (noch nicht ganz, es gibt wohl noch ne recht starke Community)
Mac OS X - rein optisch mein klarer Favorit. Man merkt einfach aus welcher Ecke der Mac kommt (Designer). Wenn man nur nicht noch eine Kiste unter den Schreibtisch stellen muesste....
Solaris - Slowlaris. SysV ist mir suspekt, das System zwar stabil aber lahm, zumindest auf meiner Ultra10. Aber so ne Sun macht halt schon Eindruck ("Was, ne echte Unix-Workstation?" OK, SGI ist noch cooler...)
Linux (Redhat und aehnliche) - anfangs mein Linux-Favorit, da am weitesten verbreitet
Linux (SuSe) - total verpanscht, undurchsichtig, ueberladen, nicht mein Ding
Linux (Debian und aehnliche) - apt mag ja toll sein, alles andere nicht wirklich. Irgendetwas hat bei mir immer gehakt (entweder X oder Sound oder Netzwerk oder ...).
Linux (Slackware) - wenn Linux, dann Slackware. Liegt wohl daran, dass es den BSDs am aehnlichsten ist
NetBSD - fuer meinen Geschmack mit etwas zu viel Basteleien verbunden
OpenBSD - wenig Erfahrung. Offizielle ISO-Images waeren ne feine Sache, die selbst erstellten haben meistens versagt. TdR ist mir etwas zu kompromisslos...
FreeBSD - eigentlich mein Lieblings-OS, und das schon seit einigen Jahren. Es gibt zwar nach wie vor einige Ecken und Kanten, was aber meist entweder der Hardware oder meinen (Ver-)Basteleien zu verdanken ist. Gluecklicherweise lassen sich einige WM optisch sehr stark in Richtung OS X druecken...