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Buchempfehlung für die Freizeit

pillow

Well-Known Member
#28
Hi

Vor einigen Tagen hab ich Die Tyrannei des Schmetterlings von Frank Schätzing beendet, obwohl einige Bewertungen nicht so gut ausgefallen sind kann ich für mich sagen tolles Buch.

Aktuell ist der Klassiker Der Herr der Ringe mein ständiger Begleiter . :-)

ciao
 
R

ralli

Guest
#29
Gestern hatten wir unseren 37. Hochzeitstag. Aus diesem Anlaß habe ich von meiner Frau einen hochqualitativen Bildband über Wölfe geschenkt bekommen. Wölfe haben mich wegen Ihrer Intelligenz und Ihres Sozialverhaltens schon immer fasziniert und ich war begeistert und hocherfreut.

Der Wolf: WIld und faszinierend von Shaun Ellis (Bestseller)
 
#33
Momentan lese ich den Roman "Die siebte Sprachfunktion" von Laurent Binet. Wer auf Sprache im Allgemeinen abfährt, sollte sich das mal ansehen.

Rob
 

turrican

Well-Known Member
#34
Kann aktuell "Die Französische Kunst des Krieges" von Alexis Jenni empfehlen;

Wer auf SF-Comics, Verschwörungstheorien und die grauen Aliens steht, die "Serpo" (*) Geschichte gibts als Single-Comicband, auch als ebook;

(*) nach einer angeblich wahren Begebenheit ;), in der die US Regierung in Absprache mit den "grauen" Aliens 12 Personen als Menschliche Vorhut ins 40 LJ entfernte Zeta-Reticuli-System geschickt hat, eine Geschichte, die sich Jahrelang als "authentisch" im Inet hielt...

Mein all-Time-Fav: "Es muss nicht immer Kaviar sein" - vom Altmeister Simmel, die Verfilmung mit O.W. Fischer ist ok, aber das Buch ist einmalig wie ich finde.
 
R

ralli

Guest
#35
Ich lese gerade "Größer als das Amt" von James B. Comey, dem ehemaligen und von Trump gefeuerten FBI Direktor. Der Autor gibt tiefe Einblicke in die Machtstrukturen Amerikas einschließlich einiger krimineller Organisationen. Ich finde es sehr interessant und lesenswert. Es ist nicht nur eine Abrechnung mit Trump, die belegt nur ca. 1 Drittel des Buches, ca 376 Seiten - 20 €
 

oenone

Well-Known Member
#37
Ich kann Vernor Vinge empfehlen, besonders A Deepness in the Sky und A Fire upon the Deep.

Außerdem den Klassiker Snow Crash von Neal Stephenson.

In den Armageddon Zyklus (im Original Night's Dawn Trilogy und nur 3 statt 6 Bücher) von Peter F. Hamilton bin ich damals auch versunken.
 

pit234a

Well-Known Member
#38
"Ender's Game" ["Das grosze Spiel"] und "Ender's Shadow" ["Ender's Schatten"] von Orson Scott Card.
Habe ich mir spontan eben bestellt. Danke schon mal für den Tip. Habe das Gefühl, dass das genau zu mir passt.

Meine Probleme, mit Brille zu lesen, sind damit aber nicht behoben und ich weiß nicht, wie das weiter gehen wird. In meiner Buchhandlung gab man mir aber einen Flyer und da entdeckte ich unter zahlreichen anderen den Autor Andreas Brandhorst, den ich bisher nur als Übersetzer im Auge hatte. Ich habe kurz recherchiert und keine schlechte Lust, mir diesen Autor weiter zu erlesen. Schaut mal auf seiner Web-Seite vorbei (https://andreasbrandhorst.de/autor/) und seht selbst. Mich interessiert das durchaus. Mal sehen...
 
R

ralli

Guest
#39
Also die Vita von Andreas Brandhorst finde ich außerordentlich spannend, danke für den Tipp. Vor allen Dingen interessiert mich daraus folgendes:

Aber mich interessiert nicht nur die ferne Zukunft, sondern auch die nahe, die Welt in der wir morgen leben werden. Am 2. Oktober 2017 ist mein Roman »Das Erwachen« erschienen, ein Thriller über das brandaktuelle Thema Künstliche Intelligenz, vor der Stephen Hawking im Dezember 2014 warnte: »Die Entwicklung echter Künstlicher Intelligenz könnte das Ende der Menschheit bedeuten.« In »Das Erwachen« gehe ich der Frage nach, wie sich unsere Welt verändern wird, und ob wir dann noch einen Platz in ihr haben. Im Herbst 2018 folgt bei Piper der nächste große Thriller, in dem es ebenfalls um ein heißes Thema geht: um die moderne Gentechnik. Der Roman heißt »Ewiges Leben«.
Der Roman "Das Erwachen" kommt auf jeden Fall auf meine Liste der noch zu lesenden Bücher.
 

Vril

Well-Known Member
#40
Ich kann nur - vorallem dem westdeutschen Bildungsbürgertum im gesetzteren Alter ( also der sozialen Schicht mit pathologischer Linkslastigkeit ) - ein Buch aus der ehemaligen DDR - Schul- und Pflichtliteratur empfehlen:
Как закалялась сталь; ( Wie der Stahl gehärtet wurde ) von Nikolai Alexejewitsch Ostrowski.
 

Andy_m4

Well-Known Member
#42
Warum macht man bei einem Marsch mit, wenn man weiß, dass man mit 99 prozentiger Wahrscheinlichkeit stirbt? Welche Belohnung kann so toll sein, dass ich dafür bereit bin, zu sterben?
Na liegt doch auf der Hand. Wenn man total verarmt ist und man vermutlich eh schon darüber nachdenkt, ob man sich das ein Leben lang antun will, dann kann man auch eine solche Chance nutzen.
 

pit234a

Well-Known Member
#43
"Ender's Game" ["Das grosze Spiel"] und "Ender's Shadow" ["Ender's Schatten"] von Orson Scott Card.
... den Autor Andreas Brandhorst, den ich bisher nur als Übersetzer im Auge hatte. Ich habe kurz recherchiert und keine schlechte Lust, mir diesen Autor weiter zu erlesen. Schaut mal auf seiner Web-Seite vorbei (https://andreasbrandhorst.de/autor/) und seht selbst....
"Enders Game" hatte ich als Film schon mal gesehen und gemocht. Nach dem Buch nochmal angesehen und mit Entsetzen betrachtet. Mein Gedanke war spontan, dass man ein Buch kaum dramatischer zerstören kann, als wenn man einen derartigen Film auf seiner Basis dreht und dann auch danach benennt.
Anders herum: das Buch bietet derart viel mehr, dass der Film als pures Extrakt von tauglichen Action-Szenen versagen muss, selbst, wenn teilweise wörtliche Zitate aus dem Buch rezitiert werden.
Bereits mit dem Film "Enders Game" hatte ich das Ende als Einladung für eine Fortsetzung verstanden. Deshalb war ich nicht überrascht, dass es auch "Enders Shadow" gibt. Nach wenigen Seiten erkannte ich aber, dass es hier gar nicht um eine Fortsetzung im üblichen Sinn geht, also die zeitliche Fortführung einer Handlung. Statt dessen erzählt dieses Buch quasi die gleiche Geschichte nochmal, aber mit einer anderen Hauptfigur und aus anderem Blickwinkel. Erst nach einigen weiteren Seiten streifte ich meine erneut einsetzende Leseblockade ab und verschlang dieses Buch geradezu! Es ist dicker und manchmal auch tatsächlich etwas schwerfälliger als "Enders Game", aber in meinen Augen noch interessanter! Allerdings nur nach der Lektüre des ersten Buches. Alleine stehend fehlt dann doch viel Hintergrund.

Andreas Brandhorst habe ich dann nach einigen weiteren Büchern (über die ich nicht reden möchte) auch angefangen.
Zunächst habe ich mir die "Einzel-Bücher" bestellt, also nicht die sogenannten "Zyklen" von SciFi-Abenteuern in gleicher "Umgebung", die mich am ehesten faszinieren, sondern Bücher, die für sich alleine stehen und abgeschlossen sind. Dabei lese ich wohl zum ersten Mal "Mystery-Thriller" und werde diese Gattung als Splitter der Fantasy wohl nicht mögen lernen.
Was ich lese, ist aber sehr spannend, flüssig und unterhaltsam und außerdem nicht vollkommen aus der Luft gegriffen, sondern gut recherchiert und "nah am Leben" (so drücke ich das mal aus, wenn im zweiten Buch, das ich vom Autor lese, der Titelheld durch einen Unfall irgendwo zwischen der ersten und zweiten Seite stirbt und sich dann als Toter in einer obskuren Umgebung wieder findet.)
Ich bin gespannt, wie es weiter geht (also mit dem Buch und allen Büchern von Andreas Brandhorst und mir selbst).

Das "weiter Gehen" meint auch meine Leseblockade, seit ich dazu eine Brille brauche, die ja nun vorerst überwunden scheint.
Dafür danke ich nochmal ausdrücklich @das.chaos und allen anderen, die Empfehlungen hier einstellen.
 

pillow

Well-Known Member
#44
Hi, vor einigen Wochen habe ich den vorerst 3 Teiler DOORS (Blutfeld, Dämmerung und Kolonie) von Markus Heitz beendet, gute Story. (das schöne an der Story die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden ).

Nach einer kleinen Pause ging es weiter mit Marc Elsberg's Helix sie werden uns ersetzen, wow zum Glück "vorerst" nur ein Thriller.

Danach zurück ins Dritte Reich mit mit der Technik von heute NSA von Andreas Eschbach erschreckend Aktuell.

ciao
 

pit234a

Well-Known Member
#45
Andreas Brandhorst habe ich dann nach einigen weiteren Büchern (über die ich nicht reden möchte) auch angefangen.
habe ich fast durch. Letzte Seiten und ein weiterer Band aus dem Kantaki-Zyklus, dann fehlen mir noch die Neuerscheinungen aus 2019 und Brandhorst ist dieses Jahr sehr eifrig und möchte einiges veröffentlichen, wie ich seiner HP entnehme.
Insgesamt kann ich Brandhorst gut lesen und bin nur manchmal von den "psychedelischen" Schilderungen überfordert. Wie ein roter Faden zieht sich das Thema "ewiges Leben" durch sein Werk. Das ist dann zwischendurch auch langweilig und kommt nicht recht in Fahrt. Eine Bewertung der einzelnen Romane möchte ich hier nicht vornehmen, dazu müsste ich nun alles nochmal sichten und strukturieren. Die allerersten Werke, so etwa drei oder vier Romane, beeindruckten mich, (edit) die nächsten dann eher weniger und die letzten, also neuesten, machen mitunter richtig Spaß.
Die Zyklen sind gut und gediegen, die Auflistung meiner Ansicht nach nicht vollständig, denn mehrere der Einzelromane spielen im Omni-Universum und wenigestens zwei haben die gleichen Titelhelden.

Damit mir nicht der Lesestoff ausgeht, habe ich die fehlenden Bücher von Eschbach gekauft und schon die Aufmachung von NSA macht mich schaudern. Darauf bin ich gespannt, habe aber zuvor noch andere zu lesen.
Außerdem die Bücher von Florian Freistetter, von denen ich das sehr kleine "Hawkings in der Nussschale" gerade zwischendurch lese. Kann man lesen. Muss man aber nicht.

Weil ich überraschend einen 15€ Gutschein für meinen Lieblingsbuchladen bekam, schaue ich aber weiter.
und seine Krimis, als Marcus Rafelsberger, stehen schon so gut wie fest. Krimis aus dem kleinen Emons-Verlag hatte ich zu lange keine mehr.
Macht mir das Problem: ich mag die https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Shadowrun-Romane nicht und habe es ja nun mal so an mir, einen Autor komplett zu lesen. Mal sehen, wie ich damit umgehe. Jedenfalls eine interessante Empfehlung.

hört sich ja sehr interessant an. Leider scheint der dritte Band der Trilogie "Zonen-des-Denkens-Zyklus" nicht auf Deutsch erschienen zu sein? Auf Englisch tue ich mir inzwischen zu schwer und habe da kein Vergnügen mehr beim Lesen.

Achso: außerdem habe ich mir auch noch "Der Marsianer" gekauft https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Marsianer. Nachdem so viel darüber geredet wurde und es sogar noch einen Film dazu gibt...

Mir gefallen die Tips sehr gut, die ich hier so im allgemeinem lesen darf. Alle paar Monate gehe ich ja auf Einkaufstour (bis auf die wenigen Monate, nunja, beinahe Jahre, wo ich diese Blockade hatte). Wenn ich nur noch wenige Bücher zu lesen habe, werde ich nervös und inzwischen sehe ich immer erst hier nach.

Dann mal noch eine nicht-Empfehlung: T. C. Boyle: „Das Licht“. Roman. Aus dem Englischen von Dirk van Gunsteren.
Das ist eines der unsinnigsten Bücher, die ich je gelesen habe. Wer sich überhaupt noch für diesen Stoff interessiert, lässt sich doch nicht von Romanen locken, in denen Sex vorkommt? Für mich nicht berauschend geschrieben, kein gutes Thema, gar keine Story, fade Helden und überhaupt keine greifbaren Antagonisten. Irgendwie haben sich alle lieb, zumindest, wenn sie ausreichend LSD haben.
 
#46
Die drei Sonnen. Und die beiden folgenden Bände der Trilogie. Hat in der Summe alles getoppt, was ich an SF gelesen habe. Liu Cixin heißt der grossartige Verfasser.
Den Anhalter nehme ich selbstverständlich aus. Alle fünf Bände der Trilogie. Das ist ja nicht SF, das ist Weltanschauung.
 

pit234a

Well-Known Member
#47
Frank Schätzing
Fast alles von ihm habe ich gelesen, weil ich ja sehr oft Autoren komplett lese. Fast alles von ihm kann ich auch empfehlen, ganz besonders die frühen Werke.
https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Schwarm
war vielleicht ein Umbruch, denn der war der erste dicke Roman und ein internationaler Erfolg. Sehr spannend, etwas kitschig, durchaus lesenswert.

https://de.wikipedia.org/wiki/Limit_(Roman)
mal wieder spannend und sehr interessant. Hoch gelobt und lesenswert, wenn auch nicht erst-klassische SciFi (in meinen Augen).

https://de.wikipedia.org/wiki/Breaking_News_(Roman)
Kein SciFi, wieder ein dicker Wälzer, wieder spannend, mit zunehmenden Längen, weil Schätzing sich irgendwie immer mehr in ausweitenden Beschreibungen "auf sprachlich hohem Niveau" ergeht, was mir persönlich aber eher weniger gefällt. Das Thema würde ich als "Israel" bezeichnen. Und das wird in einer spannenden Geschichte wirklich gut verpackt serviert. Sollte vielleicht Pflichtlektüre in den Schulen werden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Tyrannei_des_Schmetterlings
ist dann wieder ein wenig SciFi, spielt allerdings in unserer Gegenwart (meistens jedenfalls). Wie immer sehr gut recherchiert, gut serviert und sehr spannend. Aber leider auch wieder etwas in die Länge gezogen, etwas Klischee-haft und trotz langer Beschreibungen weder vollkommen schlüssig, noch ernst zu nehmen. Lange Kritiken verbieten sich hier, aber die Story spielt in Amerika mit amerikanischer Besetzung und das wird auch sehr gut umgesetzt. Aber wer amerikanische Krimis gelesen hat und schon mal dort war, weiß, dass die dort durchaus "anders ticken" und ich hatte beim Lesen von Schätzings Roman immer das Gefühl, dass da Deutsche in Amerika agieren und damit begebe ich mich auf sehr dünnes Eis, wie ich sehr wohl weiß. Halt ein Gefühl. Aber eine Sache, die das Lesevergnügen nicht schmälert.

Natürlich habe ich sehr viel mehr gelesen, aber ich möchte hier mal einen Autor nennen, der mich komplett überrascht hat:
Markus Heitz (eine Empfehlung von oben)
https://de.wikipedia.org/wiki/Markus_Heitz
"Heitz gilt mit mehr als 5 Millionen verkauften Büchern alleine in Deutschland als einer der erfolgreichsten deutschen Fantasy-Autoren."
Hat man da noch Worte? Der wohnt und lebt keine Auto-Stunde von mir entfernt und ich habe noch nie etwas von ihm gelesen und auch nichts von ihm gehört. Ungeheuerlich! Sagte ich mir und bestellte zunächst mal nur zwei Bücher:
Des Teufels Gebetbuch
Die Klinge des Schicksals

Vielleicht gut, dass ich nicht mehr bestellt habe?
Also, ich fand beide sehr vergnüglich zu lesen und auch sehr kurzweilig.
Aber Die Klinge des Schicksals ist absoluter Kitsch! Versöhnlich ist da vielleicht nur die Bemerkung des Autors, dass Freunde ihn gedrungen hätten, auch mal so etwas zu schreiben. Naja, das hat er ja dann getan und zufällig wurden das dann 50% meiner Gesamt-Lektüre und deshalb kann ich nicht wirklich was dazu sagen, was der ansonsten schreibt.
Deshalb nenne ich ihn hier überhaupt, vielleicht gibt es weitere Kommentare und Erfahrungen zu ihm, die mir nützlich sind.
Denn, Des Teufels Gebetbuch, das ist eine vollkommen andere Liga. Sehr spooky, mit historischen Bezügen (nicht so ausgiebig und gut recherchiert, wie eben noch bei Schätzing), spannend, außergewöhnlich, mit gutem Rhythmus geschrieben und ein Buch, das man an einem Wochenende auslesen möchte und dann auch getrost wieder vergessen kann.

Zwei weitere Empfehlungen von oben will ich nur kurz herausstellen:
Ich lese gerade "Die Hyperion-Gesänge".
:::MUST READ:::

Nach einer kleinen Pause ging es weiter mit Marc Elsberg's Helix sie werden uns ersetzen, wow zum Glück "vorerst" nur ein Thriller.
Marc Elsberg
ALLES VON IHM
:::MUST READ:::


Und weil ich meinen letzten Beitrag mit einer "nicht-Empfehlung" abgeschlossen habe, möchte ich das hier auch tun und diesmal trifft es einen, den ich selbst oben schon mal empfohlen hatte und dessen neue Bücher (er hat drei in 2019 veröffentlicht!) auch schon im Regal stehen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Brandhorst
Die Renegatin von Akasha aus der Akasha-Trilogie konnte ich als historische Ausgabe und gebraucht erwerben (natürlich zusammen mit den anderen Teilen der Trilogie). Es ist ein kleines und dünnes Büchlein und wenn ich erkläre, dass ich nach einer Woche nur bei Seite 50 angekommen bin, sagt das schon was darüber aus, dass ich es nicht gerade prickelnd finde. Nein, ich würde es eher als Schrott einstufen und ich tue es mir nur an, weil ich eben einen Autor auch komplett lesen möchte und hier sieht man sehr deutlich, dass ein Autor (sein Name) nicht automatisch und immer nur für Lese-Vergnügen pur steht.
 

pillow

Well-Known Member
#48
hi

Als ich bei einer Lesung von Markus Heitz war, bei meinem Buchhändler des Vertrauens habe ich ein signiertes "Doors" T-Shirt gewonnen :):):)

ich habe leider das Gefühl das ist nur noch "Geldmacherei"

ciao
 

Rakor

Administrator
Mitarbeiter
#49
ich habe leider das Gefühl das ist nur noch "Geldmacherei"
Ja klar... Ich war früher auch so idealisitsch und war der Meinung ein "Künstler" (wie weit man das tragen will sei dahin gestellt) sollte sich treu bleiben und nur für seine Kunst leben...
Nun ist das allerdings so, dass man davon nicht satt wird. Heute versteh ich das. Wenn ein Künstler die Chance hat, dass er Geld verdienen kann, dann sollte er das auch tun. Ich finde er sollte sich damit nicht "ausverkaufen", denn darunter leiden am Ende auch seine Werke. Aber im Ernst, wenn ihr was macht was euch Spass macht und könnt damit Geld verdienen, würdet ihr es nicht tun? Man bedenke: Keiner weiss wie lange der Künstler damit seine Brötchen verdienen kann und der Lebensabend kann lang werden wenn man keine Schäfchen im trockenen hat.
Andererseits muss man auch sehen, dass sicherlich vieles von den Verlagen und Labels gepusht wird. Das sind oft die, die das eigentliche Geld verdienen. Gerade bei nicht ganz so bekannten Künstlern ist die Abhängigkeit da sicherlich nicht allzu gering und der Verlag lutscht halt raus was geht.

In der heutigen Zeit ist leider alles extrem verkommerziallisiert sobald damit Geld zu verdienen ist. Man muss sich einfach damit abfinden und entscheiden welches Endproduk einem am ehesten zusagt.
 

pit234a

Well-Known Member
#50
ich habe leider das Gefühl das ist nur noch "Geldmacherei"
Wenn ein Künstler die Chance hat, dass er Geld verdienen kann, dann sollte er das auch tun.
Das sehe ich ja auch ein.
Es ist auch in meinen Augen noch immer so, dass es hier die guten Sachen nicht kostenlos gibt. Ein Kollege hat mir seinen alten E-Book-Reader vermacht, damit ich endlich auch mal mit diesem Medium Bekanntschaft machen soll und darauf so etwa 50 Freie-Romane mitgeliefert. So etwas gibt es scheinbar kostenlos im Netz und sogar eine regelrechte Fan-Gemeinde.
Nun bin ich immer noch kein Anhänger des E-Books geworden, obwohl mich die technischen Vorteile durchaus überzeugen. Daran kann auch die Qualität der Freien-Bücher einen Anteil haben. Sie sind einfach schlecht.

Nun gilt meine Beurteilung aber pro Werk, nicht pro Autor!
Die oben genannte "nicht Empfehlung" eines frühen Werkes von Andreas Brandhorst ist ein Beispiel dafür, ein anderes wäre Teufelsgold von Andreas Eschbach, einem Autor, von dem ich auch alles lese (inklusive der Kinderbücher) und den ich auch sehr schätze. Aber Teufelsgold ist eher ein mäßiges Werk. Vergleichen kann man ja nicht, aber mir hatte da das oben erwähnte Des Teufels Gebetbuch von Markus Heitz deutlich besser gefallen und ich siedele die beiden in der gleichen Kategorie an.

Nun ist sicher jedes neue Buch auch eine neue Herausforderung für die Verleger und bekannte Autoren setzten ja höhere Preise einfacher durch, die dann wieder verdient werden wollen. Und da machen sie dann halt entsprechende Werbung.
Dabei scheint also einerseits der Qualitätsfilter der Verlage durchaus zu funktionieren und unbekannte Autoren mit schlechteren Werken zu blockieren, andererseits scheinen aber schlechte Werke bekannter Autoren eher mühelos veröffentlicht zu werden.
Insgesamt wieder mal ein ziemlicher Spagat und wie ich finde, nicht unbedingt angezeigt, nur die Gesetze der freien Marktwirtschaft wirken zu lassen und da haben wir in DE ziemlich viel Glück, weil es hier noch immer viele kleine Verlage mit unterschiedlicher Zielsetzung gibt. Und ich hoffe, dass das auch noch lange so bleiben mag.

Bei der Gelegenheit darf ich vielleicht auch mal Werbung machen, etwa für den Emons Verlag oder den KBV Verlag, der von Ralf Kramp geleitet wird, welcher selbst Autor von sehr empfehlenswerten, kleinen und lokalen, schrägen und schaurigen Krimis ist und der hier wohl auch noch nicht genannt wurde.
Das sind zwar keine direkten Empfehlungen, aber doch allgemeine und insofern passend zum Thema des Threads, dass vielleicht jemand dort sein nächstes Buch finden kann, dass er dann hier weiter empfiehlt.