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Zeigt her eure Desktops v1.1

CommanderZed

OpenBSD User
Mitarbeiter
#81
Da bekommt man ja richtig lust den kram nochmal wieder anzuschließen :)

War für mich ganz generell das erste mal "Computer" - so mit 10 oder 11, da war das Gerät schon nicht mehr ganz taufisch (1994/1995)
 

Yamagi

Possessed With Psi Powers
Mitarbeiter
#84
Da GTK 3 und Plasma 5 Anwendungen leider immer mehr Standard werden, war mal wieder ein subtiler Umbau notwendig. Die große Neuerung ist, dass ich nun das Breeze Theme nutze. Breeze selbst für Plasma 5 Anwendungen, Breeze-GTK für GTK 2 und 3. So sehen alle Anwendungen annähernd gleich aus, egal welches Toolkit sie nutzen. Das Monitor-Setup ist von links nach rechts: 1280x1024 19" Eizo + 2560x1440 27" Eizo + 1280x1024 19" Eizo, also der große Monitor in der Mitte und die beiden kleineren daneben. Da X11 (und auch Wayland) nur rechteckige Framebuffer kann, erscheint die Arbeitsfläche auf den Screenshots größer als sie ist.

Ansonsten:
  • Der Window Manager ist wie immer Openbox.
  • Das Panel oben ist nach wie vor Tint2.
  • Als Terminalemulator kommt rxvt-unicode zum Einsatz.
  • Auf dem zugegeben etwas gestellten Screenshot mit Anwendungen sind es Firefox, Jetbrains Clion und mein Quake II Client.
Die Screenshots kommen leider als JPEG, denn PNGs mit der Größe bekommt man nicht klein genug. :(
desktop_empty.jpg

desktop_clion.jpg
 

Yamagi

Possessed With Psi Powers
Mitarbeiter
#86
Die Terminals haben Terminus als Schriftart. Leider ist es eine Bitmap-Schriftart, die bei den immer höheren DPI moderner Monitore nach und nach an ihre Grenzen kommt. Ich bin inzwischen bei Schriftgröße 14 angekommen, da sie darunter auf dem großen Monitor nicht mehr lesbar ist... Wirklich unten Rechts ist Quake II in seiner Konsole. Die hat Quake IIs eigene Bitmap-Schriftart. Die Buchstaben liegen als eine PCX-Datei vor, die von dem Spiel in die einzelnen Zeichen zerschnitten wird. Eventuell könnte man daraus eine normale Schriftart basteln, das dürfte aber das Urheberrecht auf den Quake II Game-Daten brechen.
 

Lance

Well-Known Member
#87
Da bekommt man ja richtig lust den kram nochmal wieder anzuschließen :)

War für mich ganz generell das erste mal "Computer" - so mit 10 oder 11, da war das Gerät schon nicht mehr ganz taufisch (1994/1995)
Ja, ich hatte auch um 93/94 n Atari 520 STM mit 1MB RAM, Megafile Festplatte (60MB) und Monochrom, sowie später Farbmonitor. Zusammen mit dem C64er davor war das im Prinzip die schönste Computer-Zeit. Kein Internet, kein Facebook, keine täglichen neuen Dicherheitslücken. Diskette rein, Spiel lief. 1995 Nadeldrucker gekauft bei Media-Markt, lief astrein auf dem ST. Der Desktop hatte für mich alles was man braucht. Ach war das schön.
 

pit234a

Well-Known Member
#89
Da tut sich bei mir eigentlich dauernd was in Kleinigkeiten. Zuletzt gab es durch einen Defekt bedingt eine neue GraKa, die zwei Monitore kann und dann kurz darauf auch zwei neue (damit gleiche) Monitore aus dem Aldi. Dafür "brauchte" ich dann natürlich einen neuen Hintergrund.

Eigentlich brauche ich natürlich so wenig Hintergrund, wie jeder andere auch. Bei mir tummeln sich in der Regel viele Fenster und davon wieder recht viele im Vollbildmodus auf mehreren virtuellen Arbeitsumgebungen. Früher hatte ich davon bis zu 16, was aber verleitete, viele Dinge zu lange offen zu halten anstatt sie zu beenden und weg zu räumen. Deshalb habe ich mich nun auf sechs begrenzt, musste dann aber Claws mal beenden, damit ich eine der Arbeitsflächen für einen Screenshot frei habe. Ansonsten hätte man ja nur lauter Fenster von Anwendungen gesehen.
Der Hintergrund ist ein Bild, oder besser ein Ausschnitt aus einem Bild, das ich letztens für eines meiner Projekte brauchte (Anlegen von Blühflächen). Es ist eine Fotografie aus einer meiner Blühflächen, die eine Buchweizenpflanze zeigt und davor habe ich den Admiral aus Wikipedia gesetzt. Den Ausschnitt habe ich dann auf passendes Pixelmaß gebracht und einmal gespiegelt abgespeichert, so daß ein Bild für den linken und eines für den rechten Monitor zur Verfügung steht. Dann lasse ich einfach feh diesen Hintergrund zeichnen, Desktop gibt es keinen (/usr/local/bin/feh --bg-scale /home/o-box/HG_L.png /home/o-box/HG_R.png & aus einer autostart.sh).

Der Fenstermanager ist OpenBox, für einige Fenster habe ich Festlegungen getroffen, damit dann durch den Aufruf der Programme in der autostart.sh diese auch ihren Platz und ihre Erscheinung bekommen. Zum Beispiel starte ich Opera immer auf der gleichen virtuellen Arbeitsfläche im Vollbildmodus ohne Dekoration, oder, was mir selbst gut gefällt, die tclock oben rechts (/usr/local/bin/tclock -border red -bg green -scale 0.5 -borderWidth 2 &) ist so festgelegt:
Code:
    <application name="xclock">
		<decor>no</decor>
		<position force="yes">
			<x>-73</x>
			<y>118</y>
			<monitor>2</monitor>
		</position>
		<desktop>all</desktop>
		<focus>no</focus>
		<maximized>no</maximized>
		<layer>above</layer>
		<skip_pager>yes</skip_pager>
		<skip_taskbar>yes</skip_taskbar> 
    </application>
und erscheint damit also auf allen Arbeitsflächen immer an der gleichen Position ohne Deko und immer im Vordergrund.

Das eine sichtbare Fenster zeigt urxvt, das ich durch eine Tastenkombination in der mir genehmen Einstellung von Farben aufrufe und da sieht man auch die Stadard-Dekoration, für die ich mich für alle Fenster entschieden habe.

Das Panel, das ich nur auf einem Monitor liegen habe, verschwindet normalerweise von selbst und ich brauche es auch eher selten. Es ist fbpanel.
 

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pit234a

Well-Known Member
#90
2015-12-24-174355_1024x600_scrot.jpg


mal noch meinen Kleinen. Daran bin ich derweil allerdings am arbeiten und es ist ein Ubuntu auf einem Asus EEE mit einem Atom 280.
Was man sieht ist wieder OpenBox, obwohl sich das ausgerechnet mit Ubuntu ein wenig zickig verhält. Das Panel ist auch fbpanel und der Hintergrund natürlich wieder selbst geknipst und auf die passende Größe gebracht und dann mit feh gezeichnet.
Das Panel taucht nach kurzer Zeit wieder von selbst weg, damit es nicht unnötig stört.
Oben ist eine osdclock zu sehen, die unter GNU/Linux auch Offset von rechts erkennt. Ob ich das lasse oder mal eine xclock hinsetze, weiß ich noch nicht. Derzeit spiele ich eher damit, weil ich mir ein persönliches Bild davon machen wollte, wie stabil das manchmal gescholtene Ubuntu denn in meiner Praxis funktioniert.
OpenBox zickt insofern, als dass Ubuntu eines von diesen merkwürdigen sudo Systemen ist. Hier kann ein User bestimmte Anwendungen nur aufrufen, nachdem er zunächst sein Passwort eingegeben hat. Dazu muss sich ein entsprechendes Fenster öffnen und das tut es nicht unter OpenBox.
Als ich das Ubuntu installierte, wollte ich eigentlich nur eine minimale Installation mit OpenBox und dann weiter sehen. So ungefähr mache ich das nun auch, nur, dass ich bereits über 3500 Pakete installiert habe! Ubuntu bietet nämlich diverse Flavours an, wo man etwa ein Edubuntu oder Lubuntu oder Xubuntu und einige mehr auswählen kann. Das sind jeweils eine Art Meta-Port und es werden durch die entsprechende Auswahl dann gleich eine Vielzahl von Paketen installiert. Nunja, da konnte ich mich kaum zurückhalten und habe dann gleich mehrere dieser Auswahlen getroffen.
Nachdem OpenBox also zickte, habe ich zunächst auch mal mit LXDE weiter gemacht und das irgendwann gar nicht mehr gemerkt, weil der bei mir dann ganz genau gleich ausgesehen hatte. LXDE setzt auch auf OpenBox und es werden teilweise die gleichen Konfigurationsdateien ausgewertet.

Ein Flavour installierte eine Gnome2 Sitzung. Den Namen habe ich aber nun vergessen. Die machte auf Anhieb einen vollkommenen Eindruck.

Der kleine Asus hat "nur" 1024x600 Display und Schwarze Tastatur ohne Beleuchtung. Er ist deshalb nicht gut im Dunkel zu gebrauchen. Ansonsten gebe ich mir damit viel Mühe, die Anwendungen in ihrer Größe nach meinem Geschmack anzupassen. Das hatte ich auch schon unter FreeBSD so getan. Mir gefällt es nämlich nicht, wie das typischerweise getan wird, wenn ein Display schon klein ist, dann erst recht große Icons zu nutzen. Ich kann mir das wirklich nicht erklären, aber es findet sich dieses Konzept sehr häufig bei sogenannten Netbook-Themen. Ich gehe da umgekehrt vor und verkleinere alles, was manchmal dann eine Brille nötig macht. Aber immerhin ist auch ein kleiner EEE doch ein richtiger PC und ich hatte ja schon sehr viel schwächere HW in Gebrauch und lebte auch damit. Wieso sollte ich dann dieses Ding nicht auch wie einen PC nutzen, mehrere virtuelle Arbeitsflächen einrichten, diverse Programme dort laufen lassen und eben das volle Programm, nur in klein?

PS: dieser Beitrag ist nun natürlich mit dem kleinen Asus geschrieben. Der geht also ganz in echt.
 

s-tlk

Lion King Fan
#91
Hier ist nun auch mal was neues von mir:
http://s-tlk.org/temp/screen_t440s.png

Ein Thinkpad T440s mit funktionierendem Haswell i915 und iwm Treiber der Intel 7260 Wlankarte. Zugegeben es ist einiges an Bastelarbeit, aber es laeuft soweit stabil. Ich denke nicht mehr lange und alles noetige wird auch in current commited sein. :)
Window Manager ist openbox mit conky fuer minimalistische Loewe. ^^
 
#95
Ich habe mal was mit fvwm2.2 und 2.6 rumgespielt und mit ein paar Anleihen bei CDE das hier zusammengebastelt:


Das sind ein paar xterm, die farblich je nach Benutzer unterschiedlich sind - user green/black, root gold/black und alles, was remote ist red/black.

Rechts ist ein xbattbar.
Das Datum kommt von xdaliclock und wabert permanent durch irgendwelche Hintergrundfarben.
Die icons sind von CDE.
Das Hintergrundbild ebenfalls, aber in royalblue eingefärbt.
Ebenso die Farbgestaltung ist an CDE angelehnt, aber weniger grau und mehr blau.
Bei einem Klick auf den Rand (2.2) oder mittenrein (2.6) des Datums öffnet sich plan als Kalender.

Ziemlich verspielt für meine Verhältnisse, aber mal wieder ganz nett und schrecklich kompatibel, da sich fvwm2 eigentlich überall findet und sicherlich einer der schlanksten wm ist.
 

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goblin

Dämonenbeschwörer
#97
Warum sterm? was bietet das für Vorteile jetzt im Vergleich zu xterm bspw.? Verwende auch i3 daher bin ich hier gespannt auf neuen Input :-)
Ich zitiere mal die Homepage:
What is wrong with xterm?

xterm is bloated and unmaintainable. Here’s an excerpt from the README:

Abandon All Hope, Ye Who Enter Here


This is undoubtedly the most ugly program in the distribution. It was one of
the first "serious" programs ported, and still has a lot of historical baggage.
Ideally, there would be a general tty widget and then vt102 and tek4014
subwidgets so that they could be used in other programs. We are trying to
clean things up as we go, but there is still a lot of work to do.

Needless to say things have not changed, it’s still ugly. It has over 65K lines of code and emulates obscure and obsolete terminals you will never need. The popular alternative, rxvt has only 32K lines of code. This is just too much for something as simple as a terminal emulator; it’s yet another example of code complexity.
Wobei die suckless-Leute in letzter Zeit etwas wunderlich geworden sind, booleans aus dem Code zu entfernen ergibt für mich genauso wenig Sinn wie ihre eigenen Bibliotheken in jedem Projekt zu duplizieren.
 

datasmurf

Well-Known Member
#98
Warum sterm? was bietet das für Vorteile jetzt im Vergleich zu xterm bspw.? Verwende auch i3 daher bin ich hier gespannt auf neuen Input :-)
Vorteil ist das es mit den Schriften besser klar kommt als alle anderen Terminal Emulatoren die ich bisher probiert hatte ( URxvt, Eterm, Xterm, XFCE-Terminal ).
Es findet immer die fehlende Glyphs von z.b Powerline auch wenn die aktuelle Font nicht gepatcht ist.
Aber z.Zt benutze ich Terminator da es z.Zt am besten zu meinem "Workflow" paßt. Ich baue simple term auch nicht aus den ports sondern aus dem deren git.
Die Konfiguration durch editieren der config.h scheint vllt. auf den ersten blick etwas seltsam, aber da es sowieso in 5 Sekunden compiliert ist ist es kein Problem.